Wie hoch ist der Abrieb beim Ein- und Ausfassen eines Diamantringes (Krappenfassung)?

2 Antworten

Das muss die Versicherung des "Gutachters" tragen. Abrieb ist das jedenfalls nicht, wenn ein Stück des Diamanten herausgebrochen ist. Am besten Anwalt zur Durchsetzung der Ansprüche nehmen - und mit ihm auch gleich klären, wer die Kosten trägt.

Hallo JaneDoe Du schreibst die Rundiste ist beschädigt ! Meinst du die Fläche auf dem Stein? Handelt es sich bei dem Stein um einen Diamanten mit Brilliantschliff, der einen spitzen Unterkörper hat? Ist dieser Stein zur Bestimmung aus der Fassung genommen worden? Wenn es sich um eine Krappenfassung handelt, werden diese im allgemeinen nur an die Seite gebogen und anschließend wieder herabgedrückt. Davon wird ein Ring nicht leichter, Ist nun der Ring oder der Stein beschädigt? Wenn es vorher nicht, und nachher sichtbar, worin besteht die Frage? Es scheint ja eher zu Fragen, wie gehe ich damit um? Aber dafür ist wichtig, ist nun der Ring oder der Stein beschädigt. Wenn der Stein beschädigt war, muss das ja in der Expertise stehen!! Wenn das da nicht steht und nun ist er defekt, dann liegt es ja nahe, das er beim einfassen beschädigt wurde. Ich vermute mal, das sich dieses Institut im Kleigedruckten davon distanziert, für solche Schäden aufzukommen. Steine sind Naturmaterialen und unberechenbar. Je nachdem wie das Kristallgitter verläuft, ist der von oben ausgeübte Druck bei den Facetten des geschliffenen Steines gefährlich oder nicht. Es ist ein bisschen so wie beim Holz. Es gibt eine Wuchsrichtung. Aber ordentlich Lärm würde ich schon machen, die wollen ihren Guten Namen ja auch nicht verlieren. Und es muss dem Kunden ja unbedingt gesagt werden wenn ein Unglück geschehen ist. Ab dann ist es Verhandlungssache. Liebe Grüße Cybele

Erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort Cybele!!

Mit Rundiste meine ich die Fläche auf dem Stein, quasi eine "Facette". Dort ist ein Stück abgeplatzt. Mit bloßem Auge erkennbar, und auch fühlbar. In der Expertise steht, dass es ein Brilliant ist mit 1,103 carat ist. Ich weiß nicht genau, was du mit spitzem Unterkörper meinst. Der Stein ist unten flach, er liegt halt sozusagen auf einer Platten, das ganze halt in Krappenfassung.

Ja, es war ausgemacht, dass der Stein ausgefasst werden sollte, denn nur so kann man ihn wirklich genau schätzen. Andernfalls würde wohl in der Expertise nur stehen, dass er wahrscheinlich den und den Schliff, die und die Farbe und die und die Reinheit hat. Daher haben wir uns also dazu entschieden, dass das Institut ihn ausfassen soll. Das ganze haben wir auch nur gemacht, da dieser Ring zum Verkauf bestimmt war und die Interessentin aber eine Expertise haben wollte.

Beschädigt ist der Stein und nicht der Ring!

Meine Frage bestand darin, wie groß der Abrieb ist, beim Ein- und Ausfassen eines Ringes. Ich klamüser das ganze mal auseinander:

Ich hab den Ring persönlich nach Idar-Oberstein gefahren. Dort angekommen ging ich zu einer netten Dame, die über mein Kommen bereits informiert war. Sie wog den Ring direkt, notierte das Gewicht und schaute auch schonmal mit der Lupe über den Stein. Davon, dass der Ring zu der Zeit schon beschädigt wäre, war nicht die Rede. Ganz im Gegenteil, sie sagte es handele sich vermutlich hierbei um einen recht hochwertigen Stein. Das Gewicht zu dem Zeitpunkt betrug 21, 981 - glaube ich, habe es gerade nicht im Kopf. Es war dann ausdrücklich ausgemacht, dass der Stein ausgefasst werden soll, um ihn wirklich möglichst genau zu beurteilen. Sie sagte allerdings auch, dass dabei ein minimaler Abrieb entsteht.

Mehrere Wochen später bekamen wir dann den Ring und die dazu gehörende Expertise. Wir fuhren daraufhin zu der Interessentin, diese betrachtete dann die Expertise und war schockiert, dass der Stein in puncto Reinheit als si II eingestuft wurde. Sie hatte den Ring vorher schonmal begutachtet und war sich sicher, dass er bis dato keine ersichtlichen Einschlüsse hat - sie ging davon aus, dass er vvs 1 oder vvs 2 sei. Nebeninfo : Sie ist Edelsteinexpertin und hat ihre Ausbildung auch in besagtem Institut gemacht, welches unseren Stein ruiniert hat. Jedenfalls wussten wir nicht, warum er so schlecht eingestuft wurde. Nach einem genaueren Blick auf den Ring !mit bloßem Auge! Der Ring ist kaputt! Es sieht aus wie abgeplatzt, oben an der Rundiste bei einem "Krappenärmchen". Dies war vorher nicht der Fall - das kann die Edelsteinexpertin auch bezeugen! Außerdem hat uns das Institut auch nicht über diesen Schaden informiert! Wir bekamen einfach nur Ring und Expertise zurück - kein Wort von dieser Beschädigung.

Des Weiteren stimmt die Expertise auch nicht überein. Die Farbe des Steines ist Top Wesselton - so weit so gut. Aber wie konnte der Schliff des Ringes dann als "gut" eingestuft werden, wenn er doch beschädigt ist? Und warum ist unter Merkmale/Besonderheiten nicht angegeben, dass die Rundiste beschädigt ist? Hier steht lediglich "polierte Rundiste", nicht aber, dass diese beschädigt ist. Und dann natürlich noch diese Diskrepanz zwischen dem Ausgansgewicht und dem jetzigen Gewicht. Daher meine Frage - ist dieser Gewichtsunterschied zwischen Eingangs- und Ausgangsgewicht durch das Einfassen zu erklären, oder beweist dieser Unterschied, dass der Stein im Institut beschädigt wurde?

Wenn wir beweisen können, dass der Ring dort beschädigt wurde, muss die Versicherung des Institutes uns eine erhebliche Summe bezahlen!

Für den Moment jedoch, ist der Ring für uns unsbrauchbar..

Wir sind einfach schockiert darüber, denn dieses Institut ist hoch angesehen und schätzt Millionenschwere Edelsteine aus aller Welt. Experten aus Belgien, der Schweiz usw. vertrauen diesem Institut. Mal davon abgesehen, war diese Schätzung auch nicht unbedingt günstig..

Also Cybele, denkst du, dass dieser Gewichtsunterschied beweist, dass der Ring im Institut beschädigt wurde?

Vielen lieben Dank für die Zeit, die du dir nimmst!!

Gruß, JaneDoe

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@JaneDoe93

Hallo JaneDoe Du schriebest : Das Ausgangsgewicht des Ringes betrug 21,982 cts. Nun wiegt er noch 21,945cts. Ist dies durch den Abrieb erklärbar, oder beweist das, dass der Ring im Institut beschädigt wurde? Das Gewicht des gesamten Ringes wird normalerweise in Gramm gewogen,das des Steines in Carat, wenn es hieße, das also ein paar Milligramm am Ring fehlen würden besagt das nicht viel. Einen Abrieb am Stein gibt es beim Ausfassen überhaupt nicht. Nur die Bearbeitung der Fassung und eine anschließende maschinelle Polietur tragen ein wenig vom Gold ab. Ich kann dir nur raten einen Anwalt zu nehmen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Wie du es schilderst, ist die Sachlage eindeutig und du must nichts beweisen. Das kann ein Anwalt nachdrücklichlich vormulieren! Du beschreibst den Stein so, das er unten glatt ist? Ein Diamant wird erst durch den Schliff zum Brillanten, die modernere Schlifform, der Brillantschliff eben, und der hat einen flacheren Oberkörper und einen spitzen Unterkörper. Solange der Stein aber unten flach ist, müßte in der Expertiese Diamant stehen, und nicht Brillant. Ein Ring mit einem Diamant in dieser Größe hört sich nach einem sehr besonderen Erbstück an. Wie ärgerlich und traurig. Wenn nun dein Stein tatsächlich unten flach ist, kann ich mir vorstellen, das die Rundiste noch empfindlicher auf den Druck der wieder angebogenen Krappe reagiert. Sehr schnell ist dann ein Eckchen herausgebrochen. Das kannt dir jeder Stein-Fasser bestätigen. Du bist im Recht und das weis die Firma auch. Deine Expertise ist dein Beweis. Sonst stünde die Beschädigung dort. Und der Hinweis, das der Stein bei ihnen noch heile war, und dann später im Kästchen kaputt gegangen wäre, wäre ja auch sehr lächerlich. Ich wünsch dir ganz viel Erfolg, wehr dich!! Liebe Grüße Cybele

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