Wie hoch ist das Taschengeld für Mönche/Nonnen/in klosterähnlichen Gemeinschaften?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Buddhistische Nonnen und Mönche bekommen kein Taschengeld. In den Regeln für sie ist genau festgelegt, welche Gegenstände und wieviele sie besitzen dürfen. Wenn jemand für seine Aufgaben etwas braucht, bekommt er es von seiner Klostergemeinschaft. Evangelische Kommunitäten kannst Du direkt fragen; i. d. Regel haben diejenigen, die gemeinschaftlich leben, einen geringen Selbstbehalt vom Einkommen. Die Glieder von Gemeinschaften, die nicht ständig zusammen leben, haben ein eigenes Einkommen, verfügen darüber und geben der Gemeinschaft so viel, wie in den Statuten und Regeln vorgeschrieben wird oder so viel sie können. Du kannst sie alle aber selbst fragen: Evangelische Michaelsbruderschaft, Amelungsborn, Evangelische Zisterzienser Heilsbronn, Christusträger, Christusbrüder, Casteller Ring, Diakonissen Neuendettelsau, Evangelische Diakonissen Augsburg, Evangelische Franziskanertertiaren und so fort. In katholischen Orden ist es üblich, kein Taschengeld zu zahlen. Wer außer Haus arbeitet und ein Gehalt dafür bekommt, gibt dieses i. d. R. vollständig an seine Gemeinschaft ab. Die Mitglieder einer Gemeinschaft bekommen alles, was sie brauchen, von ihrem Orden oder ihrer Kongregation. Gruß, q.

Ich weiß nciht wie sie zu diesen Infos gekommen sind, ist jetzt auch zu spät für die Fragestellerin, aber was die katholischen orden betrifft, liegen sie komplett falsch😂Armutgelübde bedeutet nciht,mdass man kein Geld bekommt, ein verbeiteter Irrglaube. Über das so genannte Verfügungsgeld wird nur nicht gerne öffentlich geredet,.

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Ich kann nur für die katholischen Ordensgemeinschaften sprechen. Die legen bei ihrem Eintritt unter anderem das Gelübde der Armut ab. Das heißt, sie besitzen nichts. Folglich bekommen sie auch kein Taschengeld.

Man kann es nicht direkt als "Taschengeld" bezeichnen. Ich habe vor einiger Zeit mit einem Benediktiner geredet und er erzählte mir das die Gemeinschaft für die Bedürfnisse der Brüder aufkommt. Wenn also ein Bruder Geld benötigt muss er dieses beim Abt des Klosters erbitten. Ein festes Gehalt bezieht er nicht. Allerdings stehen ihm natürlich die Gelder die er benötigt zu. So erhalten sie z.B. auch entsprechendes Geld wenn sie in den Urlaub fahren (ja, auch im Kloster gibt es Urlaub).

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