Wie hoch ist das Risiko, bei einer Vollnarkose nicht mehr aufzuwachen?

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11 Antworten

Hallo LeDreamer,

dieses Risiko existiert so gut wie gar nicht. Die Anästhäsie ist so weit fortgeschritten und inzwischen so sicher, dass man davor keine Angst haben muss.

Wichtig ist es allerdings, im Vorgespräch alles ehrlich zu beantworten, also z. B. wenn man raucht, wieviele Zigaretten etc. Nur so kann der Arzt die Narkose optimal auf den Patienten abstimmen und umso sicherer ist es dann auch.

Alles Gute

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Dazu sagt ein guter Bekannter und Anästhesist ( Dr. Gahbler ) :

 Ernsthafte Komplikationen durch Narkose bei sonst gesunden Menschen (sog. ASA Gruppe I) liegen in der Größenordnung von 1 : 500.000 oder noch geringer. Gut, die Chance einen Jackpot im Lotto zu knacken ist deutlich geringer - auch wenn dies Woche für Woche Millionen versuchen. Aber das Risiko für eine schwerwiegende Komplikation durch eine Narkose ist statistisch sicher geringer als das Risko mit dem Auto ins Krankenhaus zufahren.
Das individuelle Risiko wird er Kollege, der Sie über die Narkose aufklären wird, mit Ihnen besprechen. Stellen Sie ihm die Fragen, die Sie persönlich betreffen.
Ehrlich gesagt, Panik ist keine Hilfe - weder für Sie noch für die Kollegen, die Sie bei der Narkose bestreuen werden.

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Heutzutage sind die Narkosen so fortschrittlich, dass tödliche Komplikationen so gut wie gar nicht mehr auftreten.

Natürlich gibt es bei Narkosen (wie bei allen ärztlichen Eingriffen) immer ein Risiko, aber dieses Risiko ist überschaubar geworden und ist auch davon abhängig, ob der Patient ansonsten gesund ist oder ob er diverse Nebenerkrankungen hat.

Je kränker und geschwächter der Mensch ist, um so risikoreicher ist natürlich auch die Narkose. Aus diesem Grund findet aber ja vor der Operation ein Narkosegespräch statt, damit sich der Narkosearzt ein Bild davon machen kann, wie groß das Risiko von Komplikationen bei der Narkose sein könnte.

Das Risiko, aus einer Vollnarkose nicht wieder zu erwachen, liegt laut Statistik bei ca. 1 : 1.000.000.000. Das Risiko, dass Komplikationen auftreten können, ist zwar natürlich höher, aber so gut wie nie treten diese Komplikationen in der Form auf, dass der Patient verstirbt. Da braucht man sich also keine Gedanken zu machen. Die Gefahr, auf der Straße von einem Auto erfasst zu werden, ist wesentlich größer.

Alles Gute

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Das hängt von vielen Faktoren ab, wie Alter, Gewicht, Vorerkrankungen, Gesundheitszustand, Puls, usw.

Man kann es nicht verallgemeinern. Ein 15 jährige junge Frau, welche regelmäßig Sport macht und sich gut ernährt hat ein geringeres Risiko, als der Kettenraucher von nebenan, welcher jeden Tag ein Schnitzel isst und noch nie frische Luft mehr als eine Stunde eingeatmet hat. 

Dennoch:

Für jemanden wie mich, der bereits Unmengen an Operationen hinter sich hatte, und oft krank war, bereits eine Lungenentzündung hatte und einige Jahre geraucht hat, gab es bisher keine Komplikationen bei der Vollnarkose. Und ich hatte eine Menge hinter mir. Zählen kann ich sie alle nicht mehr.

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Extrem niedrig. Hatte schon 19 Narkosen. Heutzutage ist sowas kaum noch gefährlich, nur unangenehm.

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Also du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen. Eine Vollnakose ist eine Betäubung für den Körper. Das ist so, als würde man dir eine Betäubungsspritze in den Arm stechen, damit man dort was behandeln kann, was du nicht spüren sollst, damit es nicht weh tut. So ist es auch bei einer Vollnakose, nur das du ganz betäubt wirst  und deshalb auch schläfst. Und wenn du schläfst, wachst du ja auch wieder auf:) 

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Kommentar von Meela99
21.06.2016, 15:14

Das stimmt nicht, dass du schläfst und einfach aufwachst, es werden die Stoffe gespritzt gegen die du auch allergisch sein kann, man kann davon auch brechen oder garnicht mehr Aufwachen, Allergien werden jedoch vorher vom Arzt durchgecheckt

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1:1000. Ich musste neulich gerade die Papiere dazu unterschreiben.

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Kommentar von simsataby
21.06.2016, 15:13

So hoch?

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es bleibt ein sehr geringes risiko. 

aber es hangt halt immer ab von vorerkrankungen, alter und erkrankungen deiner verwandten.

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Wichtig ist, dass man bei den Fragen, auf deren Grundlage ua. nacher die Narkosemittel zusammengestellt werden, richtig beantwortet! Sofern man da ehrlich war, ist das Risko schwindend gering!

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Das Risiko ist nur dann hoch, wenn du den Arzt belügst und nicht alles angibst, was du so tust (Medikamente, Drogen, Alkohol, Rauchen, Vorerkrankungen  etc.)

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Was ist denn die Alternative zu Vollnarkose, die Rückenmarkspritze. Diese ist viel gefährlicher.

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