Wie hoch ist das Risiko bei einer Fondgebundenen Rente in diesem Fall?

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6 Antworten

Hast du eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. hat man dir erklärt, dass diese eigentlich Vorrang vor der Altersvorsorge hat?

Wenn nein ist dein "Vermittlerbüro" Rotz und ich würde dessen Dienste nicht in Anspruch nehmen.

25,- € sind für den hohlen Zahn. Damit kann man einsteigen, über den Daumen gepeilt sollte man aber 10% von seinem Nettoeinkommen dafür verwenden seinen Lebensstandard im Alter halten zu können.

Wurde eine Bedarfsanalyse gemacht oder wurde dir einfach zum Abschluss eine Produkts geraten? Nach deinem Text ehr letzteres. Auch nicht seriös und kundenorientiert.

Eine private Rentenversicherung vor einer Berufsunfähigkeitsabsicherung zu empfehlen, dazu noch statt einen Sparplan und die Möglichkeiten der Sinnhaftigkeit einer Riesterförderung nicht einmal zu erwägen grenzt an Falschberatung.

Bei einem fondsgebundenen Produkt ohne Garantieanteil gibt es keine Zinsen. Es gibt Kursgewinne des Fonds und Dividenden.

Zinseszinseffekt ist bei jeder Geldanlage gegeben, wenn man die Erträge nicht abgreift sondern reinvestiert.

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Kommentar von Nasdaq14
20.01.2017, 22:38

Der Hinweis auf die Berufsunfähigkeitversicherung ist vollkommen richtig und wichtig.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Zusätzlich zu kevin1905 und Anderen hier:

Das mit dem "Mantel" ist sehr einseitig dargestellt, bei so einem "Verkäufer" nicht verwunderlich. Du hast das mit dem "Steuertrick" nicht verstanden, das ist kein Vorwurf an Dich sondern an die völlig einseitige "Beratung" dieses Typen.

Zum Thema Zins und Zinseszins haben sich schon Andere hier geäußert, die Ausführungen des "Beraters" sind falsch und lächerlich.

Eine freie Fondspolice mag für Dich Sinn machen, aber das kannst nur Du entscheiden nachdem Du alle Infos zu den Alternativen und hierzu neutral erhalten hast und Alles verstanden hasst.

Die Qualität und Güte an Hochrechnungen darzustellen, ist völliger Schwachsinn und inhaltlich absolut unredlich.

"Dann wurde mir gesagt, was ich erstaunlich fand, dass wenn ich irgendwo
ein besseres Angebot finde mit Besseren Konditionen ich die Differenz
von den Berater Unternehmen erhalten würde und das wenn ich ein
schlechteres Angebot nehmen würde ich unterschreiben müsste das ich
darüber aufgeklärt wurde"

Das ist der größte Unsinn den ich gehört habe, aber keine Angst, es wird kein besseres Angebot als das der DVAG  bzw. AachenMünchener - (die ist es doch oder ?) geben, dafür wird der "Bearter" schon sorgen.

Zum Schluss, hast Du genaue Infos zu den Kosten erhalten ? Wenn ja, solltest Du mal rechnen. Bei 25 Euro Monatsbeitrag schlagen manche Kosten (wenn sie nicht prozentual sondern fix sind) brutal durch.

Nochmal, eine freie Fondspolice mag Sinn machen für Dich, obwohl ich das eigentlich bezweifele. Aber wenn, dann sicher nicht das erstbeste Produkt was Dir ein "Berater" als "Bestes" verkauft. Da muss das pferd von vorne aufgezäumt werden (inkl. Arbeitskraftabsicherung) und dann kann am Ende sowas wie eine fondsgebundene Versicherung ohne Garantie herauskommen, oder auch nicht.

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Einen "Berater", der bei fondsgebundenen Produkten von Zinsen spricht, hat erstmal keine Ahnung von seinem Fach (was leider häufiger der Fall ist als man annimmt). Die meisten "Berater" sind nur darauf geschult, das Zeug zu verkaufen und haben von der Materie selbst oft nur wenig Ahnung.

Irgend welche Tricks um geschuldete Steuern einzusparen gibt es nicht. Ich gehe davon aus, dass er Dir erklären wollte, dass die Steuern bei einer Verrentung idR etwas niedriger ausfallen als bei einer Einmalauszahlung. Das ist aber kein Trick, sondern nichts weiter als geltendes Steuerrecht und letztlich auch von deiner Einkommenssituation später abhängig. Zum jetzigen Zeitpunkt kann Dir da niemand seriöse Zahlen nennen, ohne vorher diverse Annahmen zu treffen.

Viel entscheidender sollte für Dich aber sein, dass unterm Strich überhaupt ein Guthaben rauskommen sollte. Bei weit über 50% aller neueren LVs ist das nämlich nicht der Fall. Um das feststellen zu können, soll er Dir ne saubere Kostenaufstellung vorlegen (Abschlußkosten, laufende Kosten, Fondskosten etc.) und dem gegenüber die jeweiligen Garantiewerte (falls vorhanden) oder zumindest nachweisbare Chartverläufe der Fonds stellen (wenngleich Zweiteres natürlich keine Garantie für Dich darstellt).

Lass Dir diese Aufstellung (zusätzlich) handschriftlich von ihm geben und ihn dazu nochmal mit seiner Unterschrift bestätigen, dass die Angaben vollständig, richtig und genau auf Deinen Vertrag abgestimmt sind (keine Beispielsberechnung) sowie dass geschätzte oder angenommene Zahlen klar kenntlich gemacht wurden und lass das am Ende in der Beratungsdokumentation nochmal vermerken.
Damit hast Du im Fall der Fälle etwas gegen den Berater in der Hand, falls er Di Müll erzählt.
Und wenn er tatsächlich (wie ich annehme) mehr Ahnung vom Verkauf als von den Produkten hat, wird er alle Register ziehen um sich da raus zu wickeln. Das sollte dann auch für Dich ein klares Zeichen sein.

Übrigens: Die Umsatzzahlen von Versicherungen sagen rein gar nichts über die Qualität der Produkte aus, sondern lediglich, wieviel Geld sie an ihren Kunden (und nicht für die Kunden!!) verdient haben.

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Kommentar von Dickie59
23.01.2017, 16:08

Hallo Samy,

du nennst viele Dinge, die der Leser dann nicht in der Praxis umsetzen kann, wenn du die Dinge nicht mit Ross und Reiter nennst.

Wer sind die meisten Berater?

Auschließlichkeit, Strukturvertriebe, Versicherungsmakler klassisch, oder Vermittler unter Maklerzulassung wie Check24.de...

Bitte benenne die Tarifgeneration "Neuere LV`s"mit Namen 

PIB aushändigen ist Gesetz (der Vermittler soll die Kosten farblich kennzeichnen), 

Angebotsberechnungen müssen mit 3 Renditeentwicklungen dargestellt werden (am besten Wunsch äußern 0%, 3%, 5%) und sind nach Gesetz auszuhändigen

die Beratungsdokumentation sollte das "Vorhandene -auch GRV und Betriebliche Altersvorsorge-" und den restlichen Bedarf darstellen, die Produktauswahl sollte anhand des Anlagebedürfnisses klar deklariert sein, die Vergleichsangebote sollte mindestens die Effektivkosten ausweisen oder besser der Vermittler sollte die Leistung nach Kosten berechnen können

beitragsfreigestellte Produkte sollten begründet werden

die Beratungsdokumentation sollte nicht aus Textbausteinen bestehen, sondern aus individuell formulierten Sätzen, der Kundenwunsch sollte 1 zu 1 übernommen werden und "da stehen"

Anwälte fassen Beratungsfehlerprodukte  unter Streitwert 5.000€ ungern an, falsch gekaufte Produkte (Falschberatung der Vermittler) laufen also schon dann paar Jahre

richterliche Entscheidungen laufen bereits so, das Selbstverschulden mitgeprüft wird  und hoffentlich werden jetzt mehr Beratungsfehler zur Klage geführt, seitdem es die BGH Rechtssprechung gibt, was nicht dokumentiert ist, wurde nicht beraten (Verlierer DVAG)

Beste Grüße

Dickie59

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Rein rechnerisch hättest du bei diesem Angebot eine jährliche Verzinsung von ziemlich glatt 7%. Das ist im Prinzip denkbar und entspräche dem, was man 44 Jahre rückwärts gerechnet an deutschen Börsen verdient hätte.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die dir diesen Ertrag garantieren. Und noch weniger kann ich mir vorstellen, dass der Berater umsonst arbeitet. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Versicherung umsonst arbeitet.

Ansonsten: Wenn die Zahlen stimmten, die Versicherung wirklich nur jene 25 € erhält und deine ca. 80.000 garantiert wären, wäre das Angebot für sich keine schlechte Sache.

Insgesamt solltest du deine Vorsorge aber erhöhen und zusätzlich Vermögensaufbau betreiben.


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Kommentar von Ste2508
08.07.2017, 09:31

Niemand wird 7% garantieren....

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Hallo,

Kevon hat schon was zur Arbeitskraftabsicherung geschrieben.

Wenn ich schon höre, "das wäre so ein Trick" dann Vorsicht.

Deine Daten schön und gut, eine Internetberatung auf diesen Wege, nicht möglich.

Tips und Hinweise bekommen, ja, dann diese auch verfolgen. Ein "Trickser" ist polemisch gut drauf.

Mein Tip: unabhängiger Versicherungsmakler, dort beraten lassen, zur Selbstsicherheit einen zweiten anhören, wenn der das bestätigt was der erste beraten hatte, dann fair sein und zum ersteren gehen und abschließen.

beste Grüße

Dickie59

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Wenn Du 44 Jahre lang in Aktien investierst und damit keinen Ertrag erzielst, dann wird im 21. Jahrhundert wahrscheinlich auch vieles andere nicht wie gewünscht verlaufen.

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Kommentar von lukas20129
18.01.2017, 22:29

heißt das das es wahrscheinlich ist?

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