Wie hoch dürfen Rücklastschriftgebühren sein?

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Die Bank darf keine Gebühren für eine Rücklastschrift erheben, die Firma, die Du beauftragt hast, aber schon, das steht in den AGBs des Vertrages, den Du abgeschlossen hast.

AGBs können auch unzulässige Klauseln enthalten! Und so etwas wird als hilfreichste Antwort markiert - kann es kaum fassen

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Alles falsch hier, macht mal lieber eure eigenen Recherchen! Nur weil etwas in den AGBs steht ist es noch lange nicht rechtens! Laut BGH dürfen Unternehmen nur Rücklastschriftgebühren in Höhe der entstandenen Kosten verlangen, diese liegen wohl max. bei 3€. Höhere Gebühren sind laut der Rechtsprechung des BGH unzulässig. Dies wurde auch schon durch andere Gerichte bestätigt:

Landgericht Dortmund 25.05.2007, 8 O 55/06

Landgericht Hamburg 06.05.2014, 312 O 373/13

Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht 26.03.2014, 2 U 7/12

Bei meiner Bank macht das auch 10 Eu, was mich auch schon geärgert hat, das ist halt der Nachteil, bei einem Guthabenkonto, das selbst bei 10 c zuwenig, nicht überwiesen wird, auch wenn die Bank wissen müsste, daß einige Tage später wieder das laufende Geld kommt. Da könnte man echt sauer werden, aber nützt leider nix :-(

ich werde denen keinen Cent überweisen! Bis zu 5 € ist ja noch akzeptabel, aber fast 10 € ? Unverschämtheit, ich zahle nur die ursprüngliche Forderung

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Beachte Urteil vom Bundesgerichtshof 28. Juli 2015 in Sachen XI ZR 434/14 (Buchungsgebühren)

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