Wie hinterhältig oder, erst schenken, dann zurücknehmen?

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12 Antworten

Als wir Kinder waren, galt immer der Spruch: "Geschenkt ist geschenkt und wieder nehmen ist stehlen"  Aber in diesem Fall ist doch alles gelaufen - der Beschenkte hat das Geld an den Geber zurück erstattet und gut ist es. Dass die beiden anschließend keinen Kontakt mehr halten, ist unter diesen Umständen normal. Aber so etwas gibt es, man lernt nie aus.

Kommentar von tommy40629
25.04.2016, 09:06

Weil er es wieder haben wollte! A hatte ja die Wahl, ob es sein Wort hält, oder ob es sein Wort bricht. Die Wahl hatte B ihm ja gestellt.

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Person B sagt, "Weist du was, wenn du willst kannst du dein Geld wieder haben."Das zu sagen und sich dann hinterher zu beschweren, DAS ist link.

Wenn B das Geld nicht hätte zurückgeben wollen, dann hätte B das Angebot nicht machen sollen.Link und hinterfotzig ist es ebenfalls von B, sich von A helfen zu lassen, aber A nicht helfen zu wollen.Hier geht es ja nicht mal darum, A Geld zu schenken sondern einfach nur Geld zurückzugeben.

Mit B würde ich nichts mehr zu tun haben wollen, so ein egoistisches hinterfotziges Mensch.

Kommentar von signk
25.04.2016, 10:52

Genauso ist es.!! 

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Nach deinen Kommentaren bist du B.

Deine Dialektik stimmt schlichtweg nicht. Nach deiner Argumentation hätte A sich notfalls mit Waffengewalt dagegen wehren müssen, das Geld zurückzubekommen. Das kann man ja wohl kaum erwarten. Unschönes Verhalten von A wäre es gewesen, das geschenkte Gelde zurückzuverlangen. Das Angebot von B anzunehmen, ist völlig legitim. B hätte es ja nicht machen müssen.

Ist natürlich ne Schweinerei.

Anderseits verjähren Schenkungen erst nach 10 Jahren. Gerät der Schenker in der Zeit in finanzielle Schwierigkeiten kann er die Schenkung zurückverlangen. Allerdings nur teilweise. 10% pro noch nicht vergangenen jahr. D.h. schenkung ist 6 Jahre her. 60 % gehören dir 40% kann er zurückverlangen. Also bei 600 € bekommt er nur 240 zurück. Den rest kannst du getrost behalten.

Kommentar von tommy40629
25.04.2016, 09:18

Es gibt noch Menschen, die können lesen!

Für viele hier ist B das "Dreckschwein", der Böse, der Miese...

Aber das ist das Problem in ganz Deutschland, keiner hört zu und reagiert ohne zu überlegen.

Eine Minderheit ist nicht so. Danke!

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Kommentar von AalFred2
25.04.2016, 09:40

Das ist grundsätzlich nicht richtig.

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Hmm ist ne schwierige Situation 

Ok 600€ einen Menschen zu schenken scheint mir recht viel zu sein. Ok. Aber A wusste nicht das A in 6 Jahren Geldprobleme hat. Da A so nett ist B zu helfen indem A, B 600€ schenkt ist sehr nett, sehr großzügig, aber ich, meine Meinung nach, ich hätte das Geld nicht annehmen können, ich hätte es whsl irgendwann doch zurück gezahlt. 

Außerdem hat B gesagt, das A das Geld zurück haben darf. Hat A darauf bestanden? Oder hat B es angeboten? 

Das ist, finde ich, der entscheidende Knackpunkt. 

Wenn A sagt: "du musst mir das geschenkte Geld vor 6 Jahren, also die 600€ zurückgeben" finde ich das rückgratlos.

Aber wenn B sagt:"wenn du willst, kannst du das Geld wieder haben" und A annimmt, hat B nichts zu jammern, er hat es ja angeboten.

Meine Meinung....

Lass es auf eine Klage ankommen: dass es nur ein Kredit gewesen soll, ist sehr unglaubwürdig und würde bei Gericht vermutlich scheitern!

Wenn B unbedingt ein Geschenk zurückgeben will, kann A sich ja schlecht wehren.

Kommentar von tommy40629
25.04.2016, 09:08

Wollen ist ein Modalverb, und laut Deutsch Abitur hat man bei "wollen" eine Wahl.    Bei "müssen" hat man diese Wahl nicht.

B hat gesagt..."Wenn du willst..."...

A hätte also zu seinem Wort stehen können, oder es brechen können.

A hat sich für den Bruch entschieden.

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Aus den bisherigen Informationen geht noch nicht hervor, ob A evtl. aus § 528 BGB oder § 530 BGB zur Rückforderung des Geschenks berechtigt gewesen ist.

Andererseits hat B die Rückzahlungsbereitschaft signalisiert - dann darf man sich nicht beschweren, wenn das Angebot angenommen wird. Ob B sich auf § 118 BGB berufen kann, ist ebenfalls zweifelhaft, berührt aber nicht die evtl. bestehenden Ansprüche von A.

Es gibt einen Paragraphen (oder Absatz) zum Thema Schenkungen.
Ich meine diese können nur eine gewisse Zeit lang zurückgefordert werden oder haben andere Einschränkungen.

Jenachdem was dort genau steht, dürfte Person A das Geld also garnicht zurückverlangen bzw. B wäre nicht dazu verpflichtet es zurückzugeben.

Den genauen Gesetzestext könnte man googeln, ich selbst habe aber gerade keine Lust dazu, zumal jemand anderes das mit Sicherheit in seine Antwort schreiben wird. :)

Interessiert Dich die rechtliche Seite - oder soll das jetzt nur eine Umfrage sein, wie böse wir das alle finden?

Es zeigt sich einmal mehr, bei Geld hört Freundschaft und Fairness auf. Was für eine arme Welt.

Kommentar von tommy40629
25.04.2016, 09:09

Ja, so ist es. Aber wer einmal lügt, dem.....

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1.: Kindergarten.

2.: Wie lautet die Frage?

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