Wie hilft, oder schadet der Glaube an einen Gott oder an eine Religion, einem Menschen.?

18 Antworten

Ich persönlich bin Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten Gott, schließe aber nicht aus, dass es eine Art "höherer Ordnung" gibt, auch wenn wir sie (noch) nicht verstehen.

Positives zu Glaube und Religion

Glaube kann verzweifelten Menschen in schwierigen Situationen die Kraft geben, eine seelische Belastung zu überstehen, ohne daran zu zerbrechen.

Glaube kann Menschen dabei helfen, sich selbst schwere Fehler in ihrer Vergangenheit zu vergeben und anschließend ihr Leben zu ändern.

Glaube kann zu mehr Verantwortungsgefühl und sozialem Engagement führen, wenn man sich dazu inspiriert fühlt.

Glaube kann angesichts der Sterblichkeit und des körperlichen Todes die Angst nehmen und ein würdevolles Sterben erleichtern.

Glaube kann den Menschen von sozialen Zwängen befreien, weil er sich als errettet ansieht und gesellschaftliche Stigmatisierung nicht mehr akzeptiert.

Religion kann Gemeinschaft spenden. Im Fall von Weltreligionen ist es möglich auf der ganzen Welt mit völlig fremden Menschen des gleichen Glaubens, gemeinsame Zeremonien durchzuführen.

Religion kann durch Hilfsprojekte eine Unterstützung für Menschen, Tiere und Umwelt darstellen, gerade wenn Staaten diesbezüglich versagen.

Religion kann Gläubige unterschiedlicher Herkunft zusammenführen und zur kulturübergreifenden Völkerverständigung beitragen.

Negatives zu Glaube und Religion

Glaube kann, wenn er konservativ und engstirnig gelebt wird, zu Intoleranz gegenüber anderen Menschen aufgrund ihrer Religion, sexuellen Orientierung, Herkunft usw. führen.

Glaube kann als Machtinstrument missbraucht werden, um Menschen zu manipulieren und nach dem Willen skrupelloser Führer handeln zu lassen.

Religion kann als Vorwand genutzt werden, um durch Kultur und Tradition gewachsene Regeln durchzusetzen, obwohl sie nichts mit der Religion zu tun haben.

Religion kann durch strenge Regeln zur Missachtung von Menschenrechten führen und beispielsweise die Rechte von Frauen unterdrücken.

Religion kann zu einer menschenverachtenden Rechtssprechung führen, die körperliche Mißhandlung, Folter und Todesstrafe unterstützen.

Religion kann Familien und Gemeinschaften zerstören, wenn fanatische Lehren den Menschen von seinem gewohnten Umfeld entfremden.

Religion kann durch Gebräuche und Lehren wie Selbstgeißelung, Askese, Ablehnung medizinischer Behandlung, den Menschen körperlich schaden.

Das sind nur ein paar Punkte, die mir spontan einfallen.

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Für fast alle Deine Punkte bilde ich mir schon ein Fakten von Fachmenschen als Beweis vorgetragen gehört zu haben bzw. gelesen zu haben. Einer scheint mir zu fehlen: 

Glaube kann wie der Placebo-Effekt heilen. 

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Hallo IchderGott,

wenn man an den falschen Gott bzw. an die falsche Religion glaubt, kann das tatsächlich Schaden bringen. Wenn man sich die Geschichte der Religionen im allgemeinen ansieht, dann gibt es da bekanntermaßen nicht nur Gutes zu entdecken. Denke nur einmal daran, wieviel Kriege im Namen der Religion geführt oder von ihr zumindest gebilligt wurden. Oder denke an den Fanatismus in manchen Religionen, der bestimmt niemandem nützt, ganz im Gegenteil.

Wenn man jedoch an den Gott glaubt, der diese Welt erschaffen hat und der sich uns durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, vorstellt, dann wird man niemals den Eindruck gewinnen, man schade sich oder anderen. Das völlige Gegenteil ist der Fall, sofern man seinen Glauben ernst nimmt und ihn auslebt.

Die Bibel spricht davon, dass echter christlicher Glaube die Macht hat, einen Menschen umzuwandeln, denn darin heißt es: "Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt,  sofern ihr ihn überhaupt gehört habt und durch ihn belehrt worden seid, so wie [die] Wahrheit in Jesus ist,  dass ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Wandel entspricht und die gemäß ihren trügerischen Begierden verdorben wird;  dass ihr aber erneuert werden sollt in der Kraft, die euren Sinn antreibt,  und die neue Persönlichkeit anziehen sollt, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist" (Epheser 4:20-24).

Dass dies nicht nur leere Worte sind, zeigen viele Beispiele von Menschen, die mit Hilfe der Bibel ein völlig neues Leben beginnen konnten. Hierzu nur eine kurze Erfahrung:

"Ein junger Mann hatte ein ungestümes Temperament, was für ihn zu einem schwierigen Persönlichkeitsproblem wurde. Immer wieder war er in Schlägereien verwickelt. Bei einem Streit in der Familie streckte er sogar seinen Vater mit einem Schlag zu Boden. Dann studierte er aber mit einem Zeugen Jehovas die Bibel und lernte folgendes Gebot Gottes aus dem Römerbrief kennen: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. . . . Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum“ (Römer 12:17-19). Durch diese Worte erkannte er, wie schlimm seine Schwäche war. Mit zunehmender biblischer Erkenntnis wurde sein Gewissen empfindlicher, was ihm eine Hilfe war, sein aufbrausendes Temperament zu zügeln.

Er hatte in seinem Studium bereits große Fortschritte gemacht, als er eines Tages von einem Fremden angeschrien und beleidigt wurde. Er spürte schon den bekannten Zorn in sich aufwallen. Aber dann nahm er etwas anderes wahr: Ein Schamgefühl überkam ihn, das ihn daran hinderte, seinem Zorn nachzugeben. Er hatte Selbstbeherrschung entwickelt — eine wichtige Frucht des Geistes Gottes (Galater 5:22, 23). Dank der Macht des Wortes Gottes hatte sich seine Persönlichkeit geändert" (Quelle: Der Wachtturm, 01.04.1990, Seite 17)

Ähnliche Erfahrungen gibt es aus aller Welt zu berichten. Aus hasserfüllten, gewalttätigen oder drogenabhängigen Menschen werden verantwortungsbewusste Bürger, die anderen nur noch freundlich begegnen. Aus Schwerkriminellen werden sanftmütige Menschen, die sich selbstlos für andere einsetzen. Menschen, die vom Leben enttäuscht sind und gegen alles und jeden rebellieren, erkennen einen Sinn im Leben und fühlen sich ausgeglichen und glücklich. Solche Beispiele ließen sich endlos fortsetzen. Sie zeigen, welche Macht von dem Glauben der Bibel ausgeht.

Ob also der Glaube an Gott oder eine Religion schadet oder nützt, hängt ganz davon ab, an welchen Gott man glaubt und ob man dann auch bereit ist, nach seinen Maßstäben zu leben.

LG Philipp

Wie hilft, oder schadet der Glaube an einen Gott oder an eine Religion, einem Menschen.?

Der Glaube an Gott, an eine Religion oder gar an ein Leben nach dem Tod und vielleicht sogar damit verbundene weitere Verheißungen kann einem selbst in schlimmsten Prüfungen, sogar in Trauerfällen, Kraft, Hoffnung und Zuversicht geben. Durch die Gemeinschaft in einer Religion kann man entsprechend im Glauben bestärkt werden, was vor allem dann wichtig ist, wenn man sich in einer entsprechend schwierigen Situation, wie einem Trauerfall, befindet. So viel dazu, wie die Religion bzw. der Glaube an Gott einem Menschen helfen kann.

Die Religion kann einem Menschen dann schaden, wenn irgendetwas in Verbindung mit der Religion oder dem Glauben steht, was die Freiheit oder die Gesundheit des Betreffenden oder ihm nahe stehender Personen benachteiligt. Glaube oder Religion an sich ist nichts schlechtes, solange diese nicht etwas schlechtes gutheißt.

Zudem "schadet" die Religion einem Menschen in der Hinsicht, dass er vermutlich, entweder freiwillig oder durch staatliche Wege, die Religion finanziell unterstützt. Dadurch werden wieder verschiedene Optionen möglich, die Religion entsprechend zu unterstützen, wie beispielsweise Gebäudesanierungen, Gebäudebau, Grundstücksunterhaltung oder, sofern Geistliche entsprechend angestellt sind, auch die Gehälter der Geistlichen der Religion.

Frage zu Glaube/Religion - unten Beschrieben?

Folgendes: Ich glaube nicht an (einen) Gott und bin der Meinung, dass die Menschen damals einen Gott "erschaffen" haben, um damals unerklärliche Dinge zu erklären etc. Außerdem gehe ich davon aus, dass kein Kind aus dem nichts einen Gott in Erwägung ziehen würde, sondern nur Gott als den Allmächtigen kennt, weil das Kind es so von Eltern oder in der Schule usw. gelernt hat. Auf diesen Gedanken will ich hinaus: Würden von heute alle Kinder niemals etwas üher (einen) Gott hören und niemals mit Bibel, Kirche, Religion o.Ä. in Kontakt kommen, dann würden diese Kinder nicht einfach so an Gott glauben, weil es nunmal keinen Grund gibt. Und würde es so weitergehen, dann gäbe es nach ein paar Generationen keine Gläubigen mehr.

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