Wie hilft man jemanden zu überzeugen zum Psychologen zu gehen bei dem dadurch eine berufliche Niedergang bevorsteht?

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3 Antworten

Eventuell kann er sich auch an eine psychologische Beratungsstelle wenden. Diese arbeiten für Klienten kostenlos.  Eventuell auch im Internet nach Initiativen suchen, was seine Diagnose am ehesten entspricht (obwohl Selbstdiagnosen oftmals eher mehr Schwierigkeiten machen).

Wenn ich aber lese, dass er - aufgrund seines Sein (was nicht so sein braucht), Freunde und Familie verlieren kann, dann ist es entweder eine eigene tiefe Angst (die nicht der Realität entspricht) oder einfach nur ein "krankmachendes Umfeld", weil er nie so sein darf, wie er ist. Das heißt: langfreistig ist es sowieso nötig sein Umfeld zu ändern. In der Hoffnung, dass er dann aufgefangen wird von Freunden, die ihm tatsächlich etwas bedeuten. Egal, in welcher Lebenslage.

Psychische Erkrankungen sucht sich kein Mensch aus. Man wird nur krank gemacht von krankmachenden Umgebungsmustern.

Herausfinden also, was ihm stabilisieren kann. Was ihn so 'runterzieht'. Welche Wünsche und Erwartungen er an sein Leben hat und ob sein Lebenstraum nicht auch einer ist, wo er nur anderen etwas beweisen mag, aber sich selbst nicht mehr treu bleibt.

Alles Gute für ihn - und auch Dich.

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Um was für einen Beruf geht es denn?

Aber wenn eine psychische Störung vorhanden ist, ist eine Behandlung notwendig;

Das einfach zu ignorieren würde letztendlich je nachdem auch dazu führen, das der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, sei es durch mangelnde Leistung oder weil aufgrund der Störung Auswirkungen auf Mitarbeiter und sonstiges Arbeitsumfeld stattfinden.

Das würde in dieser Hinsicht also auch nichts bringen, zumal das ja auch gesundheitlich wenig vorteilhaft ist.

Das ist natürlich jetzt nur allgemein gesagt - genaures kann man sicher nur anhand des konkreten Krankheitsbildes sagen.

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HeyAlejandro 03.01.2016, 02:57

Fragen wir anders. Die Person ist bereit dazu einen Psychologen aufzusuchen. Wie kann er das völlig anonym machen. Gibt es private Psychologen?

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kayo1548 03.01.2016, 03:01
@HeyAlejandro

Völlig anonym geht natürlich nicht - eine richtige Psychotherapie setzt natürlich schon eine gewisse Beziehung vorraus.

Wenn er nicht möchte das die Krankenkasse o.ä. davon erfährt kann er das natürlich selber zahlen; letztendlich bewegt man sich dann pro Termin aber durchaus in einem Bereich von knapp 100€, je nach Zusatzleistung kann da auch noch etwas draufkommen.


Bei 1-2 Sitzungen in der Woche kommt dann schon ein ordentlicher Betrag zusammen.

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Warum soll es schlimm sein zu einem Therapeuten zu gehen. Die Arbeit weiss davon doch nichts.

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kayo1548 03.01.2016, 03:50

"Die Arbeit weiss davon doch nichts."

Kommt darauf an. Bei der Verbeamtung kann es eine Rolle spielen oder noch strenger z.b. bei Polizeidiensstauglichkeit

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