Wie Hilfe suchen und bekommen bei schwierigen Lebenssituationen und Depresseionen?

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5 Antworten

Liebe Italian Flower,

Es hört sich deiner Beschreibung nach akut an, so dass ich dir empfehlen würde zunächst den Hausarzt aufzusuchen uzd dir ebenfalls einen Termin beim Psychiater auszumachen mit dem Hinweis , es sei dringend. Denn die innere Unruhe und die anderen Symptome, die du beschreibst sind alarmierend und icn gehe davon aus, dass du medikamentöse Unterstützung brauchst, um erstmal runterzukommen.

Dein Umfeld ist deiner Genesung nicht zuträglich. Du brauchst auch eigentlich eine Ausziet und Ziet für dich.

Mein Vorschlag aus der Ferne. Geh nochmal zu deiner Psychologin und sag ihr, dass du Suizidgedanken hast und ob sie gute Kliniken kennt.

Ansonsten, lass dich vom Hausarzt oder dem Psychiater diesbezüglich beraten. Ein stationärer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik oder Tagesklinik wären vielleicht gut, um erstmal zu sortieren, um dann auf die Dauer ambulant mit einem Psychotherapeuten weiter zu machen.

Wenn es gar nicht geht kannst du auch in die Ambulanz einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gehen.

Einen schnellen Wechsel in der ambulanten Psychotherapie kann es geben, es gibt in der Reegel aber lange Wartezeiten bei den Psychotherapeuten. Wenn eine Langzeittherapie nach dem v. dir fasr verbrauchtem Kontingent beantragt werden soll, dann sind nicht alle Therapeuten willig Gutachten zu erstellen, um die Verlängerung zu beantragen.

Ruf morgen bei deiner KK an und frage, wie die Bedingungen für den Wechsel der/des Therapeuten sind.

Ferner könnte ich mir vorstellen, dass du eine Verhaltenstherapie als Alternative in Erwägung ziehen kannst. Nun, diese Lösung ist eine längerdauernde aus den oben genannten Gründen. Denk über eine stationäre Behandlung als Beginn nach.

alles Gute

Gugu

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Kommentar von Bordie7
12.03.2014, 23:05

Und so denkt auch Bordie! Gute Antwort!

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Kommentar von Gugu77
12.03.2014, 23:09

Um dir schnell Erleichterung zu verschaffen, kannst du auch bei der Telefonseelsorge anrufen. Da läßt du einfach alles raus. Die Mitarbeiter sind geschult.

Es wird dir wieder gut gehen. Mach dir auch klar. Die Selbstmordgedanken und auch andere Gedanken, Bewertungen können ein Symptom sein. Insgesamt fände ich wie gesagt einen stationären Aufenthalt am sinnvollsten.

Du mußt auch auf Dauer, wenn es etwas dir besser geht, kognitiv umlernen. Du hast anscheinend gelernt, es anderen Recht machen zu wollen, um ggf. unterbewußt anerkennung zu bekommen. Da muß man halt ausprobieren ob Tiefenpsychologisch oder Verhaltenstherapeutisch gearbeitet werden muß...

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Kommentar von JaniXfX
13.03.2014, 07:30

Einen Klinikaufenthalt kann ich da nur befürworten. Gute Besserung!

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Vielleicht gibt es in Deiner Stadt einen Arbeitskreis Leben. Den gibt es zum Beispiel in Karlsruhe. Der ist für selbstmordgefährdete Menschen. Oder du gehst mal zu Pro Familia, da bekommt man schnell unbürokratisch einen Termin. Also, eigentlich hättest du deine Selbstmordgedanken mit deiner Therapeutin besprechen müssen. Sie müsste dich im Notfall in eine Klinik einweisen, wenn dein Leben in Gefahr ist. Da du ihr das verschwiegen hast, hat sie das volle Ausmass deiner Notsituation offensichtlich nicht erkannt. Also Selbstmord ist das falscheste , was du machen kannst! Das lässt Du auf jeden Fall sein. Nach meiner Meinung gehörst du in eine Klinik. So etwas könnte dir deine Therapeutin vermittlen. Leider ist die verbliebene Therapiezeit jetzt so kurz! Vielleicht bist du in Panik, dass du bald gar niemanden mehr hast. Du kannst auch einfach in die psychiatrische Klinik deiner Stadt gehen. Dort gehst du an die Pforte und sagst du bist ein Notfall. Die haben alle eine Notfallambulanz. Du musst die Wahrheit sagen, dass du an Selbstmord denkst. Sie sind verpflichtet, Dir zu helfen. Dann wird die Dame an der Pforte den diensthabenden Arzt anrufen, der kommt und redet mit Dir. Das ist schon ernst, was du da sagst. Bordie hat schon Selbstmordversuche hinter sich, sie hat alle überlebt. Das war vor zwanzig Jahren. Ich hab mich schwer verletzt dabei. Das lässt du bitte sein. Es gibt auch gute psychiatrische Kliniken. Du kannst dich von dort aus , falls du dort aufgenommen wärst, auch mit Hilfe der Ärzte um einen Therapieplatz in einer Therapeutischen Klinik bewerben, zum Beispiel kannst du in eine psychosomatische Klinik gehen in Deiner Nähe, Hab ich alles schon mitgemacht. Es gibt so viele Lösungen. Nimm meine Ratschläge bitte an, ich lebe heute immer noch und hab auch noch einiges gutes erlebt. Gib nicht auf! Gruss Bordie aus Karlsruhe

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Kommentar von Gugu77
12.03.2014, 22:59

Schön, dass du hier als betroffene antwortest:-)

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puhh, das klingt nach einer echten Krise. Du solltest wenigstens deiner Therapeutin sagen, dass du in echten Schwierigkeiten steckst und ein Wechsel ist rein formal . Also hier kann dir keiner helfen , in dem sinn , deine gedanken zu ordnen . Versuche nicht den mut zu verlieren und misstraue nicht deiner Therapeutin. Sie ist darin ausgebildet , dich aufzufangen und auch bei einem Wechsel zu helfen. Wenn sie das nicht befürwortet , ist sie unprofessionell. Also helfen dir vielleicht auch Medikamente. Hast du welche ?? v.a. die richtigen ? Kläre es bitte mit deinem Arzt deines vertrauens. Nicht aufgeben , es gibt immer einen Weg raus aus der krise. gute Besserung wünsche ich dir .

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Nachtrag zu meiner Antwort: Der einfachste Weg. Du rufst deine Therpeutin morgen früh an und sagst ihr, dass du Selbstmordabsichten hast. Sie ist dann gezwungen zu reagieren und Dir zu helfen!!! Sag ihr,dass es ernst ist.!! Kein Verschweigen mehr!!. Sie muss darauf adäquat reagieren, sie kann gar nicht anders. Also los, zeig ihr Dein Vertrauen!! Rette Dein Leben! Ich will bald von Dir hören, was du unternommen hast. Gruss Bordie

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Dann bist du bei einem Psychologen/Therapeuten gut aufgehoben. Für zwei Stunden die Therapeutin wechseln, das macht doch keinen Sinn.

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