Wie heutzutage Geld sparen?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nun, die Zinsen sind schön niedrig, dafür sind die Immobilienpreise erheblich gestiegen.

Ein sinnvolles Vorgehen scheint mir, die 30% anzusparen und dann zu kaufen. Eine Vollfinanzierung ist keine gute Wahl.

Was den Prozess  des Ansparens angeht, kommt es natürlich darauf an, wie viel Geld ihr monatlich weglegen könnt, da sich daraus dann auch der Zeitraum ergibt, den ihr sparen müsst.

Ich gehe mal von deinem angegeben Ziel von knapp 50.000€ pro Person aus.

Wenn jeder von euch pro Monat 416 € spart, dann kommt ihr da in 10 Jahren an, bei 0,0% Zinsen.

Bei 2% Zinsen schaffst du das mit ca. 375 €, 3%>>>355 €, 5%>>>325 €

Also, die Frage bleibt, wie lange habt ihr Zeit zum Ansparen und wie hoch kann der Betrag sein, den ihr monatlich sparen könnt?

Da die Beträge doch recht hoch sind, bei 5% wären das ja immer noch 325 € pro Monat für jeden von euch, gehe ich mal davon aus, dass ihr da etwas länger sparen müsst.

Bei so langen Zeiträumen würde ich definitiv einen Sparplan auf einen Aktienfonds wählen. Das ist die einzige Chance, überhaupt eine Rendite im genannten Bereich zu erzielen.

Wenn ihr das nicht wollt, so müsst ihr auf weniger gut verzinste Angebote zurückgreifen und dementsprechend länger sparen.

Grundsätzlich sollten Menschen, die für die Finanzierung eines Eigenheims auf aktives Arbeitseinkommen zurückgreifen müssen, kein Eigenheim anstreben.

Man begibt sich in finanzielle Sklaverei für Jahrzehnte seines Lebens und muss auf andere Dinge verzichten.

Am sinnvollsten halte ich jedoch den Weg über eine fremdgenutzte Immobilie, wenn der Eigenheim Wunsch noch ein paar Jahre warten kann.

Davon ausgehend das Lage und alles weitere stimmen, erschaffst du damit auf einen Schlag eine Steigerung deiner Assets um den Wert der Immobilie, der auch eine jährliche Wertenwicklung (Durchschnittliche Steigerung 2014: etwa 10%, 2015 etwa 14%) erzielt.

Entweder entsteht durch die Mieteinnahmen ein positiven Cashflow oder zumindest einen Steuervorteil, wenn die Kosten anfänglich höher sind als die Einnahmen.

Höheres Vermögen und höheres Einkommen = höhere Bonität = bessere Konditionen, wenn man wirklich das Eigenheim angeht.

Die FK-Quote bei selbsgenutztem Eigentum sollte möglichst gering gehalten werden, wohingegen das bei fremdgenutzten Immobilien weniger relevant ist, da die Miete die Tilgung tragen sollte und die Zinsen als Werbungskosten, nebst anderer Dinge steuerlich abzugsfähig sind.

Da man in dem Bereich jedoch viel Wissen benötigt, musst du dich selbst schlau machen, oder du begibst dich auf die Suche nach jemandem, der in dem Bereich Ahnung und Erfahrung hat.

Lassen wir mal die Finanzierung außen vor - ich bin auch der Meinung dass es ohne Eigenkapital nicht gut ist und man sich nicht von niedrigen Zinsen blenden lassen sollte.

Spare regelmäßig auf ein Tagesgeldkonto. Die Zinsen sind zwar nicht hoch, aber dafür bleibst du flexibel und hast keine Kosten.

Man hat auch keine Realrendite.

Die durchschnittliche Preissteigerung von Immobilien lag in den letzten 2 Jahren im zweistelligen-%-Bereich. Da bringen evtl. 0,5% auf dem Tagesgeld keinen Kaufkraftzuwachs.

0
@kevin1905

Es geht doch um das Ansparen des Eigenanteils. Nicht pro und contra Immobilienbesitz.

0

Was möchtest Du wissen?