wie heßt das, wenn bei einem Musikstück/ Leid bei der letzten Strophe die Melodie ein paar Töne höher gespielt wird?

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2 Antworten

Rückung wäre hier der richtige Begriff. Damit wird die Melodie um eine beliebige Anzahl an Halbtonschritten nach oben oder unten versetzt. Somit ändert sich also auch das tonale Zentrum (Tonika), weshalb die Melodie dann in einer anderen Tonart steht. Die Intervallverhältnisse bleiben gleich.

Transponieren bedeutet hingegen, dass man das ganze Stück in eine andere Tonart versetzt. Dabei sind die ggf. vorhandenen Rückungen ebenfalls betroffen. Steht ein Lied in C-Dur, wo die Melodie zum Schluss z. B. 2 Halbtonschritte höher gespielt wird (das wäre dann D-Dur in diesem Beispiel), und man transponiert das Lied z. B. nach G-Dur, dann ist das Lied in G-Dur, während der letzte Teil (Rückung) dann in A-Dur steht. Ähnlich wie bei der Rückung bleiben also auch hier die Intervallverhältnisse gleich.

Bei einer Sequenzierung wird die Melodie ebenfalls höher oder tiefer gespielt, jedoch bleibt die Tonart gleich. Somit ändern sich auch die Intervallverhältnisse. Beispiel: Wenn ich die Melodie a ^ h - c ^ d (^ steht für Ganztonschritt, - für Halbtonschritt) auf eine andere Tonstufe sequenziere - ich nehme mal c -, dann ergibt sich diese Tonfolge c ^ d ^ e - f.
Wie zu sehen ist, haben sich die Intervallverhältnisse geändert.


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Das ist dann sequenziert ^^

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Kommentar von Ngage
19.07.2016, 23:00

ist Sequenzieren nicht das Aufzeichnen in dIgitalen Abschnitten ansich?

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