Wie helfe ich meinem süchtigen freund?

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6 Antworten

Wieviel raucht er denn? Täglicher Konsum und wie viel etwa? Ich denke Polizei wäre auf jeden Fall ein falscher Ansatz. Du kannst ihm lediglich deine Meinung sagen und ihn dazu motivieren zu reduzieren bzw. aufzuhören. 

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Ablenkung ist das Zauberwort, da es keine wirklichen Entzug und damit verbundene Entzugserscheinungen von Cannabis gibt.

Das schlimmste ist nach 2-3 Tagen bereits überstanden, in dieser Zeit wird er Ein- und Durchschlafschwierigkeiten haben.

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Ich kenne mich mit der Thematik der Sucht wirklich gut aus. Da ich selbst weiß, wie eine Sucht abläuft, kann ich dir auf jeden Fall sagen, das es dir nicht gelingen wird, deinen Freund aus der Sucht zu befreien. Um die Sucht zu bewältigen, muss dein Freund auf jeden Fall, gänzlich aus eigener Initiative einen Schlussstrich ziehen wollen. Klar, er sagt er möchte gerne etwas ändern, das ist schon mal ein guter Anfang. Aber um wirklich von der Sucht loszukommen, sollte er sich bestenfalls bei einer Suchtberatungsstelle melden. Es ist ganz wichtig, das er seine Sucht auch wirklich erkennt, denn das ist der erste Schritt. Wenn er es alleine nicht schafft, dauerhaft Abstinent zu bleiben und immer wieder rückfällig wird, braucht er Unterstützung durch eine Therapie. In einer Suchtberatungsstelle kann man fachlich feststellen, wie stark seine Sucht ausgeprägt ist und ob er eine stationäre oder ambulante Therapie braucht. Es ist schön das du für deinen Freund da bist, aber du kannst ihn nicht aus der Sucht befreien. Du kannst ihm beistehen, wenn er in eine Therapie geht, aber mehr geht nicht. Wenn dein Freund es wirklich ernst meint und aufhören will, wird er auch Hilfe von außen annehmen und sich zu einer Beratungsstelle begeben. Wenn er jetzt wegen dir aufhören würde, würde das einfach nichts bringen, er muss auf alle Fälle einsehen, das er sich selbst damit schadet. Wenn du merken solltest, das er immer wieder versuche unternimmt, aufzuhören, es aber nie wirklich ernst meint, ist es am besten wenn du dich trennst. Die Sache lohnt sich für dich nur, wenn er auch wirklich etwas gegen seine Sucht tut und eine Therapie umsetzt. Alles liebe!

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Kommentar von Ilias127
19.05.2016, 14:32

Danke..das hat mir jetzt wirklich geholfen..und ich werde mit ihm in den nächsten Tage sprechen..

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Da kannst du nichts machen außer immer ein offenes Ohr für Ihm zu haben. Er muss selbst den Weg gehen und schauen was für Ihm das richtige ist und was nicht. Weißt du von Cannabis kann man nur Psychisch abhängig werden aber nicht Körperlich. Also kann man mit Gras viel schneller aufhören als wie von anderen Drogen wo man dann einen Schrecklichen Entzug macht. 

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Kommentar von DrLunatic
20.05.2016, 14:35

Glaub mir, der psychische Entzug ist um einiges schlimmer als der körperlich. Der körperliche Entzug ist auch von aussen sichtbar und kann schlimm aussehen aber ist im Endeffekt nur wie eine schwere Grippe und hält höchstens 2 Wochen an (Substanz abhängig). Der psychische Entzug begleitet einen noch sehr lange und ist grausam.

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Guck dir mal dieses Video an: 

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Auf zur Sucht-Beratung.
 Ab 18 darf er in eine Psychiatrische Klinik, um einen Endzug zu machen. 

Wen du ihm mehr wert bist als sein Gras, soll er es in die Toilette, oder in einen Bach werfen. Ich habe das im Alter von 17 für meine Freundin genau so gemacht.

Ich empfehle Sucht-Verlagerung.

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