Wie helfe ich meinem Mann beim Umgang mit den allerletzten, privaten Sachen seiner verstorbenen Mutter?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

So blöd wie das klingt - aber es hilft nichts, da müsst Ihr (oder zumindest Dein Mann) durch. Kann Euch keiner abnehmen, genau genommen auch DU nicht Deinem Mann.

Da muss er sich "einfach" mal hinsetzen, den Koffer öffnen und mit der traurigen Geschichte aufräumen.

1 1/2 Jahre ist ja auch schon eine ganze Weile und es sollte gehen. Frag ihn, ob Du dabei sein sollst oder ob er das alleine erledigen möchte.

Wenn er Deine Gegenwart haben möchte, dann leiste ihm Gesellschaft, wenn nicht, dräng Dich nicht auf.

Vielleicht gibt es ja das eine oder andere Teil aus dem Koffer, was er dann irgendwo aufbewahren möchte, der Rest kann sicherlich weg.

Lang genug aufgeschoben, immer wohlwissend: da ist noch der Koffer hinten in der Ecke im Keller.... irgendwann ist der Tag gekommen, an dem solche Sachen an der Reihe sind.

Ich weiß nicht, wie Dein Mann "verkabelt" ist, eher sensibel oder robust..?

Dementsprechend würde ich das Thema "Koffer" zur Sprache bringen. Egal wie, in Deiner Aussage muss ein Datum stehen!

Schatz, Du weißt, da ist ja noch der Koffer.... kannst da mal bis Samstag beigehen und gucken, was Du davon noch haben möchtest..?

Auch, wenn man an gewissen Sachen hängt und klammert, wenn etwas über 1 Jahr im Keller war,.... weißt schon.
Dann braucht man es eigentlich nicht mehr.

Grüße, ----->

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht banal-aber sprecht darüber und nähert Euch dem Objekt,wenn er es schafft. Sollte es noch nicht gehen,behaltet einfach noch den Koffer,das bißchen Platz wiegt den evtl.Schmerz nicht auf. Viele halten an solchen Sachen fest,ich hänge z. B.für meine Verstorbene Mutter immer noch ein Handtuch ins Bad,hab ihre Lesebrille in meiner Nähe. Komische Geschichte zum "Wegwerfen": Ich hatte kurz nach ihrem Tod ihre elektrische Zahnbürste entsorgt,packte sie mit anderen Sachen in eine Tüte. Beim Wegtragen ging das Ding plötzlich im Müllbeutel an,hörte das Schnarren..und es kam mir vor,als wollte sie sich nochmal melden,nicht weggeworfen werden. Mir ging es total Elend,es ist jetzt 5 Jahre her,aber an das verd... Erlebnisse denke ich jetzt noch manchmal. Also schön langsam mit Wegwerfen,die Zeit kommt..! Alles Gute! :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von karin69
01.11.2016, 14:29

Danke für jede Antwort von Euch‼️

Ich kann leider nur eine HILFREICHSTE ANTWORT geben... 😢

0
Kommentar von RheumaBaer
01.11.2016, 14:32

Bin auch voll beleidigt. Nein..! Alles Gute weiterhin.. und Danke dafür!😇

0

Behalten. Es wäre doch schade, wenn alles, was einen an die verstorbene Person errinert weg ist. Sicher ist es gut und richtig auch Schlussstriche zu ziehen, indem man sich von Sachen trennt. Aber das habt ihr ja zu 98% getan.

Ich würde die Sachen jetzt nicht unbedingt auf einen Altar stellen oder so, aber behalten würde ich sie, auch auf dem Dachboden, wenn es sein muss.

Sind schließlich die letzten Sachen und wenn dein Mann mal Sehnsucht nach ihr hat, dann kann er in diesem Koffer ein wenig Nähe finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von karin69
11.10.2016, 12:46

...wir haben bis heute nicht wieder in den Koffer geguckt. Aber er war immer präsent und sichtbar beim Gang in den Keller... Und das war auch alles gut! Jetzt eben nur die Überlegung aufgrund des Umzuges...

0

Ich würde euch raten den Koffer zu öffnen, alles anzusehen was drinnen ist um dann entgültig Abschied zu nehmen. Wenn etwas ganz schönes (1 Erinnerungsstück) dabei ist, könnt ihr es in die neue Wohnung mitnehmen, (muß aber nicht sein, weil Verstorbene leben im Herzen weiter),aber nicht den ganzen Koffer!

Euer neues Zuhause ist auch ein Neuanfang! Der Koffer würde euch eher belasten. Er gehört der Vergangenheit!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aussortieren und was noch brauchbar ist aufheben. Der Rest geht in den Müll.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?