Wie helfe ich meinem Kind mit starken Gefühlen?

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5 Antworten

Ich denke, ein klärendes Gespräch würde da am meisten helfen. Es ist toll, wenn Kinder so früh so sehr mitdenken  und sich einsetzen, aber auch wenn er noch sehr jung ist, ist es glaub ich auch wichtig, zu vermitteln, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, der Natur zu helfen. Ich finde es schonmal toll, dass du deinen Sohn so unterstützt. 

Er selbst kann andere Kinder auch auf die Problematik aufmerksam machen, aber eben nicht, wenn er sie anschreit, sondern ihnen erklärt,  warum er ihr Verhalten nicht gut findet. Das kann man ihm auf jeden fall ans Herz legen. 

Und durch viel Offenheit wird er erkennen, dass er vielleicht jetzt als Kind nicht von heute auf morgen alles besser machen kann, aber möglicherweise legt man hier den Grundstein für einen zukünftigen Umweltschützer!  :)

Einfach ganz ehrlich sagen wie es ist, dürfte die beste Methode sein. Auch wenn man es ihnen nicht immer zutraut: Kinder kommen auch mit schwierigen Themen zurecht, wenn man es ihnen ordentlich erklärt. 

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Hallo Ngiw,

ich habe fast das selbe Exemplar in weiblich zu Hause ;)

Er hat das Herz am rechten Fleck! Eigentlich müssten wir alle bitterlich Weinen, über den Zustand unserer Welt! 

Hast Du Dich schon mal informiert, ob Dein Sohn eventuell hochsensibel
ist? Infos gibt es im Internet und falls es zutrifft gibt es dazu sehr
gute Bücher!

Ansonsten würde ich in nächster Zeit versuchen den Fokus zu verschieben, also keine kritischen Naturfilme, sondern solche in denen es um die schönen Aspekte geht. Nicht zum Müll sammeln in die Natur gehen, sondern mal in ein Naturschutzgebiet fahren, wo es gut läuft. Vielleicht gibt es in der Nähe Naturlehrpfade, Geolehrpfade, Museen, Waldschulen o.ä. als Ausflugsziele.

Im Bücher zeigen oder Dinge erzählen, wo wir Menschen auch mal etwas gut machen, oder es gerade gut läuft.

Es geht nicht darum ihm das Negative komplett zu verheimlichen, sondern die Aufmerksamkeit wo anders hinzulenken. Das können auch ganz andere Dinge sein wie Sport, Kreativität, Musik etc.

Ich habe gerade ein Buch und eine CD gekauft, die mir sehr gut gefällt und die ich in nächster Zeit öfter mal machen will (Streichelwiese).

Dieses Lebensalter ist glaube ich eines, in dem sich viele Kinder mit großen Themen (Tod, Krankheit, Umweltverschmutzung, Ängsten) beschäftigen. Ich glaube in dem Alter verstehen sie schon so viel und merken wie klein und verletzlich sie sind.

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Ist der süß. Unterstütze ihn in seinem Vorhaben, lass ihn so sensibel bleiben, denn solche Menschen werden dringend benötigt. Andererseits musst du ihn schon entwas herunterholen, da hast du recht, sonst ist er viel zu traurig und nimmt sich die Umweltverschmutzung zu sehr zu Herzen und wird krank.

Allerdings musst du ihm klar machen, dass er alleine nicht die ganze Welt retten kann.

Zeige ihm auf, dass es zur Erdgeschichte dazu gehört, dass hin und wieder Tiere von unserer Erde verschwinden. Z.B. Dinosaurier, Mammuts....

Damals waren nicht die Menschen schuld, sondern Naturkatastrophen. Das muss man akzeptieren, weil man diese auch so gut wie nicht verhindern kann.

Erkläre ihm, dass unsere Erde immer von verschiedenen Klimawandel beherrsscht wurden. Es gab ja schon öfters eine heiße und kältere Zeit und auch schon mehr Eiszeiten. Wenn man das über Jahrmillionen zurückverfolgt, sieht man, dass nicht immer der Mensch die Schuld daran trägt.

Er muss lernen, das zu akzeptieren. Aber mit der Umweltverschmutzung hat er durchaus recht. Er wird bestimmt mal ein Kämpfer für unsere Natur werden. Er muss lernen, mit diesem Thema umzugehen, wie man auf die Leute zugeht, was man dagegen machen kann, was er dazu beitragen, wie er andere Leute dazu bringen kann......

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Du kannst echt stolz auf deinen Sohn sein!!

Ich würde ihm mal erklären, dass das Aussterben von Tieren und auch der Klimawandel in erster Linie ganz natürliche Vorgänge sind. Tiere sterben aus (so wie einst die Dinos) und schaffen dafür Platz für neue Arten (damals die Säuger, aus denen wir hervorgingen). Das alles wird natürlich durch den Menschen unnatürlich beschleunigt und wir müssen dafür sorgen, dass es den Tieren in unserer Umgebung (bzw der kompletten Natur) gut geht. Völlig verhindern können wir es aber auch nicht, denn das ist der Lauf des Lebens und auch der Erde. Wir befinden uns derzeit in einer Eiszeit und dass die zuende gehen wird, können auch wir nicht ändern...

Durch bewusstes Kaufverhalten können wir die Abholzung des Regenwaldes zumindest nicht unterstützen...

Versuche doch mal mit ihm Einrichtungen zu besuchen die ihm zeigen, dass es auch gute Menschen gibt, die Tieren und der Natur helfen. Ich überlege grad, was das sein könnte. Ein Tierheim wäre sicher nicht das Richtige. Vielleicht geht ihr mal zum NaBu. Oder habt ihr eine Igelstation in der Nähe? Vielleicht habt ihr in der Nähe einen Zoo? Die bieten oft Aktionen für Kinder an. Ob ein Zoo nun tiergerecht ist oder nicht, ist natürlich dann auch wieder umstritten (bevor ich hier eine Diskussion lostrete). Aber immerhin sorgen sie auch für den Erhalt bedrohter Arten. Auch, wenn diese nicht in Freiheit leben (was man deinem Sohn dann ja nicht direkt auf die Nase binden muss).

Mein Sohn ist ein Jahr alt. Ich hoffe, dass er auch so ein Denken bekommt :)

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Du machst das schon richtig: Du zeigst ihm, dass man auch mit kleinen Mitteln aktiv werden kann. Die Müllsammel-Aktion ist Klasse und bestätigt deinem Sohn, dass er den Dingen nicht so ausgeliefert ist.

Ich weiß nicht, ob es für Kinder einen Umweltclub gibt. Frag mal bei den entsprechenden Initiaven und Vereinen nach. Vielleicht kennen die kindgerechte Aktionen.

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