Wie helfe ich einem Freund, der jetzt wohl seine Mama verliert?

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Support

Liebe/r Vekanaro,

das ist natürlich eine harte Story und du kannst hier gerne um Rat fragen. Zusätzlich würde ich dir auch noch raten einen Experten zu fragen.

Schau doch bitte mal hier http://www.telefonseelsorge.de/

Dort gibt es die kostenlose Telefonnummer der Seelsorge (Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. 0800/111 0 111 & 0800/111 0 222) und auch einen anonymen Chat.

Alles Gute und viele Grüße,

Karina vom gutefrage.net-Support

23 Antworten

"seltsame Art hier um Hilfe zu bitten" - naja, zumindest mal was anderes wie Hausaufgaben anderer zu erledigen.

Jetzt wieder zum ernsten Teil. Bei sowas ist es immer schwer, passend darauf zu reagieren und bei deinen 2 Abschlusssätzen, denke mal, die sagt man eher zu einem kleinen Kind. Ich finde, da du ja immer für ihn da bist und er weiß, das er immer zu dir kommen kann, das ist schon mal sehr wichtig für ihn. Es ist eine schwere Zeit, die er wohl auch mal ne Zeitlang allein durchleben muß, nur darf die Zeit nicht zu lange sein. Melde dich öfter mal bei ihm, bzw. ruf ihn an und frage, ob du vorbeikommen kannst, dann würdest du was für euch kochen usw. Solltest aber vorher schon fragen, da es sonst zu aufdringlich erscheinen könnte. Ich wünsche Dir viel Glück, das du die richtige Dinge machst und besonders ihm viel Glück und alles Gute, das er es übersteht. - Sachen, wie "Jetzt hat sie keine Schmerzen mehr, oder sie hat doch auch nur noch gelitten, jetzt ist sie frei von schmerzen" sollten auch immer überlegt sein, denn diese können auch so interpretiert sein, daß man froh über ihren Tod sein sollte, auch wenn man nur an ihr Leiden erinnerte

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Gleich zuerst: einfach fest in den Arm nehmen, wenn er will. Wenn er nicht will, lass ihn. Oder leg' einfach nur deine Hand auf seinen Rücken, er spürt dann schon, dass du da bist.

Dann dauert es seine Zeit. Dabei ist Trauern nicht an jedem Tag gleich und hat verschiedene Phasen. Allem voran ist Trauern Chaos der Gefühle und nicht z.B. ständiges Niedergedrückt-Sein. Anfangs fühlt sich nichts normal an und das Gefühl ist: wie kann die Welt sich nur weiterdrehen, als sei nichts geschehen ...

Es gibt Weinen und Nicht-Weinen-Können, aber auch Wut, Selbstvorwürfe, Albern-Sein und viele weitere mögliche Reaktionen. Was auch ist, gestehe ihm alles zu, rede ihm nichts davon aus, geh' einfach "mit". Bei Selbstvorwürfen hilft es zu sagen: das würde deine Mama nicht wollen.

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Ich muss den anderen zustimmen, sei für ihn dar,eine Umarmung hilf immer etwas, zuhören oder gemeinsam schweigen je nachdem wonach ihm gerdae eben ist... Ich muss, da meine Mutter damals auch an Krebs starb noch eine persöhnliche Erfahrung los werden...Die "üblichen Sprüche", besonders "Das Leben muss weitergehn" fand ich nicht hilfreich ... Ein ehrliches "ich bin für dich da" hätte mir sicher mehr geholfen...

Ich fühle mit dir (und auch mit deinem Freud)

und wünsch euch alles Gute,

Lg Nivis

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Sei für ihn da wenn er Hilfe braucht, sozusagen auf Standby. Ist immer schwierig, die meisten wollen in ihrer Trauer allein sein und sagen das auch, sind aber trotzdem froh wenn jemand da ist, einfach nur da. Da muß man nicht mal reden.

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Bleib sein Feund, selbst wenn er sich dann sonderbar verhält.

Jeder trauert anders und es gibt keinen allgemeingültigen Weg, wie man jemandem helfen kann.

Da es vielen schwer fällt, den Tod zu akzeptieren und mit Trauernden umzugehen, halten sie sich fern.

Und das ist das schlechteste, was man machen kann.

Viele, die einen Familienangehörigen verloren haben, sagen nachher, dass es ihnen am meisten geholfen hat, dass andere für sie da waren.

Es kommt nicht so sehr darauf an, ob man darüber oder überhaupt miteinander spricht oder nicht, sondern eher darauf, dass sich der Trauernde nicht allein fühlt.

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Als erstes würde ich mit ihm Gaaaaanz ganz viel drüber reden! Das erleichtert die Leute! Habe ich auch aus eigener Erfahrung gemacht, ich freue mich wenn Leute mit mir über schlechte Dinge rede, denen ich auch vertrauen kann.

Aber jeder Mensch würde sich da wohl schlecht fühlen, und ich denke dass du ihn nur aufmuntern kannst. Er könnte etwas gutes unternehmen, vielleicht stirbt sie ja doch nicht? Wer weiß?

Auf jeden Fall viel Glück von mir an seine Mutter wünsche ich. Dir genauso!

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sag ihm solche sätze - bist die trauer aus ihm heraus bricht (weinen), er muß es nach ausen tragen dann kannst du ihm helfen. wenn er es nur in sich hinein frißt kann dabei seine seele schaden nehmen.

geteiltes leid ist halbes leid, geteilte freude ist doppelte freude.

hört sich banal an aber der satzs stimmt.

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Gib ihm das Buch "Der Prophet" von Khalil Gibran, das ist sehr weise und tröstlich.

Der Prophet handelt vom Abschied nehmen und könnte vielleicht sogar noch der Mutter helfen !

Es läßt sich auch in Ausschnitten lesen, also nicht nur von vorne bis hinten. Gib ihm den Tipp, es einfach mal aufzuschlagen und ein paar Zeilen zu lesen, denn nach einem ganzen Buch wird ihm nicht zumute sein. Aber wenn er es dann doch mal ganz liest, wird er den Tod besser verstehen und vielleicht eher akzeptieren können.

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Einfach für ihn da sein. Wenn er dann reden möchte, wird er sicher auf dich zukommen.Es brauch Zeit, das alles zu verarbeiten.Jeder geht anders mit der Trauer um.

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Sei einfach für ihn da...du musst da auch nicht viel reden. Lass ihn reden, nimm ihn in den Arm, lasse ihn weinen...ganz wie er es möchte. LG Hexe

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Sei für ihn da, manchmal hilft es schon, wenn nur jemand bei einem ist. Hilf ihm, wenn er es zuläßt, bei allen Formalitäten und steh ihm bei, bei der Beerdigung. Ich kenne das Verhalten Deines Freundes gut und war froh um meine Freunde, die hinter mir standen und einfach nur da waren.

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Sag einfach zu ihm ,dass du immer für ihn da bist wenn er dich braucht.

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Kommentar von Vekanaro
05.10.2010, 22:15

Das weiß er! Aber ich hab einfach das Gefühl dass ich als guter Freund was tun MUSS...

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du kannst ihm nicht helfen. sag am besten gar nichts und warte bis er sich irgendwann von selber an dich wendet.

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einfach mal gar nichts sagen,und nur still für ihn da sein.Manschmal muss man gar nichts sagen.

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ihm ganz einfach beistehen , trost spenden, möglicherweise ablenken

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sag einfach zu ihm: Ich bin da für dich wenn du mich brauchst..egal um wieviel uhr oder wo ich auch bin

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Sei einfach nur für ihn da, rede nicht über seine Mutter, sei den er fängt damit an. Unternehm viel mit ihm, damit er weiss das er ein hat auf dem er sich verlassen kann...

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sag einach nix dazu, umarme ihn fest und lasse ihn wissen, das du auf immer und ewig,(wenn du es willst) an seiner seite stehen wirst und immer zu ihn halten!

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Klar kann man helfen,sei einfach ein guter Freund,und sei für ihn da.

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Ich hab echt Angst davor und wenn ich hier so die Antworten lese kommen mir auch schon die Tränen... Aber ich danke euch für eure Hilfe und lass mir gerne weitere Ratschläge geben! Vielen Dank an alle und Danke an den Mod/die Mods für die Hilfe!

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