Wie heißt Gott eigentlich?

23 Antworten

Hallo Lyznoe,

in der Christenheit werden in aller Regel lediglich die Titel "Gott" oder "Herr" verwendet. Manchmal spricht man auch vom "himmlischen Vater", vom "Höchsten" oder "dem Allmächtigen." Gottes ursprüngliches Volk, die Juden, und auch die ersten Christen verwandten jedoch ursprünglich den Namen Gottes. In vielen alten Handschriften der Bibel erscheint Gottes Name nahezu 7.000 Mal in Form der vier hebräischen Buchstaben JHWH. Die genaue Aussprache ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, da man im Hebräischen der biblischen Zeit nur die Konsonanten aufschrieb und die Vokale erst beim Lesen einfügte. Der Name Gottes ist jedoch in der deutschen Sprache seit Jahrhunderten in der Form von "Jehova" oder "Jahwe" bekannt und teilweise auch heute noch in Gebrauch. Daher gibt es eigentlich keinen Grund, darüber zu streiten, welche Form des Gottesnamens nun die richtige ist. Wichtig ist eben nur, dass man den göttlichen Namen gebraucht.

Dass der Name Gottes dennoch kaum verwendet wird,, liegt zum größten Teil daran, dass er in den meisten Bibelübersetzungen nicht mehr erscheint, sondern durch die eingangs erwähnten Titel für Gott ersetzt worden ist. Das ist wohl die größte und nachhaltigste Veränderung, die man bedauerlicherweise an der Bibel vorgenommen hat! Gott wird es wohl kaum gutheißen, dass man ihn zu einem namenlosen Gott erklärt hat, wenn er doch die Schreiber der Bibel dazu inspiriert hat, seinen Namen so oft in der Heiligen Schrift zu gebrauchen.

Dass Gott sich selbst mit Namen bezeichnet hat, geht sehr deutlich u.a. aus folgendem Bibeltext hervor: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde". (Psalm 83:18).

Auch Jesus Christus fand es richtig, den Namen Gottes zu gebrauchen. Das zeigt z. B. die erste Bitte des sogenannten "Vaterunsers", die lautet: "Dein Name werde geheiligt". ( Matthäus 6:9) Wenn Jesus diese Bitte an die erste Stelle setzte, dann maß er damit dem Gebrauch des Namens Gottes eine große Bedeutung bei. Wie aber sollte der Gläubige Gottes Namen heiligen, wenn er ihn gar nicht kennt? Und in einem Gebet zu seinem himmlischen Vater sagte Jesus: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast" (Johannes 17:6). Somit hatte Jesus kein Problem damit, im Umgang mit anderen den Namen Gottes zu gebrauchen. Das Gesagte zeigt also, dass Gott sehr wohl einen Namen hat und dieser richtigerweise auch in der Bibel erscheinen sollte.

LG Philipp

Nun, da haben wir schon das Problem! "Waldfrosch64" hat Dich bereits missverstanden, denn er beantwortet nur die Frage "Wie heißt der jüdisch-christliche Gott" in der Interpretation von Waldfrosch64. Reden wir mal nicht von Gott, denn den kennt ja keiner. Reden wir von Gottesbild, denn das ist das einzige, was uns kübelweise übergekippt wird. Allein in dem, was man "Nachfolge Christi" nennt, gibt es unzählige unterschiedliche Gottesbilder. Bei den Juden ebenso. Momentan bringen sich die Moslems gegenseitig um und im Zentrum steht die Frage: Welcher Allah ist der richtige. Über den Hinduismus kann ich nicht schrieben, weil die Vielfalt der hinduistischen Götterwelt einen schwindlich werden lässt. Gleiches gilt für die ägyptischen oder griechischen Götter. Im Buddhismus gibt es unterschiedliche Schulen und Interpretationen. Jede Menschengruppe, die einen Kern ihres Selbstverständnisses, ihrer Identifikation brauchten, haben ihre eigene Götterwelt geschaffen oder geliehene Gestalten vorausgegangener Welten neu auf sich bezogen interpretiert. Was Du wissen willst wird in der vergleichenden Religionstheorie erforscht, und die Bücher werden immer dicker.

Einige Beispiele aus der Bibel:

- Elohim - der Starke, Göttliche (1. Mose 1,1)

- Adonaj (Adonai)- Herr, das die Beziehung zwischen Meister und Knecht anzeigt (2. Mose 4,10.13)

- El Elyon - der Allerhöchste, der Stärkste (1. Mose 14,20)

- El Roi - der Starke, der sieht (1. Mose 16,13)

- El Schaddaj - der allmächtige Gott (1. Mose 17,1)

- El Olam - der ewige Gott (Jesaja 40,28)

- Jahwe - HERR “Ich bin”, d.h. der ewige, selbstexistente Gott (2. Mose 3,13-14)

Was denkt ihr über Nahtoderfahrungen und das Leben nach dem Tod ?

Ich beschäftige mich derzeit mit diesem Thema , da ich das Buch von Dr. Eben Alexander lese : Ein Neurochirurg der nach seiner Zeit im "Himmel", als sein Gehirn nach einer bakteriellen Meningitis klinisch "funktionsunfähig" war, über seine Erfahrungen spricht.

Ich dem ganzen allerdings noch nicht viel anfangen, auch wenn er versucht seine Erfahrung "wissenschaftlich" zu begründen, dies aber nicht wirklich funktioniert. Sicher, ein Leben nach dem Tod wäre etwäs wunderschönes aber kann das überhaupt der "Wahrheit" entsprechen ?

Eines meiner Probleme mit Nahtod Erfahrung und Leben nach dem Tod Allgemein (v.a die Auffassung von "Abrahamischen Religionen") ist die Sonderstellung des Menschen. Es rückt den Menschen in ein "besonderes Licht" , obwohl wir doch nur ein Produkt der Evolution sind . Wann haben wir aufgehört Tier zu sein ? Gar nicht ! Weil wir immer noch eines sind und deshalb müsste der Himmel, das Jenseits und alles andere spirituelle ja für JEDES Lebewesen gelten und doch werden Himmel und Das Leben nach dem Tod immer als etwas menschliches dargestellt. Wie funktioniert das Jenseits für andere Lebewesen ? Für Bakterien ? Pflanzen ? Reptilien?

Auch die zwei anderen "Kränkungen der Menscheit"(die kosmologische von Kopernikus und die psychologische von Freud) entziehen dem Menschen ja seine Sonderstellung!

Wie ist eure Meinung zu dem Thema ?

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Was hat das Leiden der Tiere für einen Sinn?

Dabei mein ich das in diesem spirituellen Sinne. In der Esoterik-Szene sagt man ja, dass man sich selber sein Leiden aussucht, damit man daran wächst. Das heißt, dass man z.B aus Liebeskummer lernt loszulassen, durch den Tod Verwandter lernt zu akzeptieren etc. aber was hat das Leiden der Tiere für einen Sinn? Was hätte es im Leben für einen Sinn von irgendwelchen Tierquälerin verbrannt, gequält und gefoltert zu werden? Lernt man daraus was? Natürlich nicht. Mein leidet einfach nur unvorstellbar gewaltig, kann mir das jemand bitte erklären? Und nein, ich will bitte keine Antworten von Atheisten, die mir schreiben "Es ist halt so", sondern ich möchte eine philosophische Theorie, vor allem von den ganzen "Gläubigen".

Würde mich sehr auf Antworten freuen LG Adolf69

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Wer kann beweisen, dass Gott das absolute Gute ist?

Liebe Community,

ich möchte gerne stichhaltige Beweise. Ja - ich weiß: die Menschen, die an Gott glauben, glauben daran, dass er die Liebe ist. Doch ich brauche Beweise. Zum Beispiel: Vernunft ist gut, Freiheit ist gut, Weisheit ist gut etc.

Oder dass Gott halt wirklich das Absolute ist. Nur ist die Frage: Warum ist Gott das Absolute und nicht das Gegenteil? (relativ) Weil Gott nur absolut sein kann, wenn er "alles" ist?

Wer kann mir diese Frage beantworten? Vielen Dank.

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