Wie heißt die "Fett-Diät", bei der man viel Fett, aber nicht zu viel oder wenig Eiweiß essen soll?

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6 Antworten

Diese Diät heißt "ketogene Diät". Sie wirkt günstig bei fast allen chronischen Nervenerkrankungen wie Demenz/Alzheimer, Epilepsie, Migräne, Multiple Skerose, Parkinson, und sogar bei etlichen Krebserkrankungen und als Begleitung zu Strahlentherapien etc. Es gibt allerdings auch mildere Formen (generell: Low Carb High Fat), die in vielen Fällen ähnlich günstig wirken.

Rezepte gibt es entweder in diversen Foren oder aber auch in Buchform, z. B.

  • Dorothee Stuth, Ulrike Gonder: Ketoküche für Einsteiger: Rezepte und Kraftshakes: Über 50 ketogene Rezepte zur Krebstherapie, Alzheimerprävention und Gewichtsreduktion

Darin findest du ein relativ breites Rezeptspektrum, da die ketogene Diät ja auch zunehmend bei Krebspatienten angewendet wird, die oft Schwierigkeiten haben, ausreichend Kalorien bei ihrer zehrenden Erkrankung und den erforderlichen Behandlungen aufzunehmen. Ein umfangreicheres Nachfolgebuch ist bereits angekündigt.

Einige Autoren weisen darauf hin, dass es (wenn es nicht um schwerste Erkrankungen wie Krebs oder Epilepsie geht) oftmals ausreichend ist, sich an zwei zusammenhängenden Tagen (z. B. Di + Mi) in der Woche ketogen zu ernähren, um den eigentlichen gesundheitlichen Effekt auf das Gehirn und das gesamte Nervensystem zu bewirken. Einen entsprechenden Hinweis gibt es auch in dem oben genannten Rezeptbuch.

Ein typischer Vertreter solcher tageweise-ketogen-Strategien ist z. B. das Buch: "Klüger werden und Demenz vermeiden".

Ketogene Diäten bewirken u. a. eine massive Umstellung des Gehirnstoffwechsels. Nach einiger Zeit ist das Gehirn dann in der Lage, bis zu 80% seiner benötigen Energie (immerhin ca. 400 Kcal pro Tag) aus dem Fett bzw. den Fettdepots des Körpers zu beziehen. Dieser Effekt geht nicht sofort wieder verloren. Viele sehen vor allem darin den enormen gesundheitlichen Effekt ketogener Ernährungsweisen, da es dann zu viel weniger oxidativem Stress im Gehirn kommt und zu einer viel gleichmäßigeren Energieversorgung. Es gibt sogar Hinweise dafür, dass eine ketogene Ernährungsweise in großen Höhen bei sehr niedrigem Sauerstoffgehalt (z. B. Himalaya) vorteilhaft für das Gehirn ist.

Es gibt sogar Hinweise dafür, dass eine ketogene Ernährungsweise in großen Höhen bei sehr niedrigem Sauerstoffgehalt (z. B. Himalaya) vorteilhaft für das Gehirn ist.

Das ist grob Fahrlässiger Unsinn

Was die Diätetik in der Krebsbehandlung betrifft, so ist man sich schon seit über 30 Jahren einig, dass man alleine mit der Kraft der Primären und Sekundären bioaktiven Pflanzenstoffen behandeln sollte. Eigenartiger weise gibt es weder im Himalaya, Anden, oder in der Sieera Nevade, Copper Canyon oder anderen Regionen wo Bergvölker / Einheimische leben, keine Krebs oder anderweitige uns bekannte Erkrankungen. Deren Ernährung ist nicht das was du beschreibst. Sie ist im gegenteil sehr Karg und Pflanzlich, selten Tierisch!

Scheinbar solltest du auch mal andere Literatur lesen, liebe Ursulala. Versuche es doch mal mit C.Leitzmann, Helmut Anemueller, Bernd Watzl, E. Boehneke, Jean Carper, Christine Baltes

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@Naginata

Die Sherpas im Himalaya trinken jedenfalls sehr viel Butter-Tee.

Außerdem ist auch Fasten eine ketogene Ernährungsweise. In großen Höhen essen Bergsteiger üblicherweise fast gar nichts mehr, es wird hauptsächlich getrunken, auch um das Blut dünn zu halten. Man ist dann auf natürliche Weise in Ketose.

1986 kam es am K2 zu einer Katastrophe. Mehrere Bergsteiger mussten eine Woche lang in über 8.000 m Höhe in einem Schneesturm ausharren. Sie starben wie die Fliegen. Herunter kamen nur noch zwei schon etwas ältere Männer. Der eine hat darüber ein Buch verfasst, in dem er sich stellenweise ein wenig lustig macht über die kohlenhydratreiche Ernährung seiner jüngeren Kollegen. Dann schwärmt er vom Speck, einer fetten Wurst und einem fettreichen Käse. Für ihn wäre das die beste Basis am Berg.

Aber es gibt auch Untersuchungen mit Rattenhirnen. Es konnte gezeigt werden, dass Gehirnzellen von Ratten bei Sauerstoffmangel länger mit Ketonkörpern überleben können als mit Glukose.

Aus diesem Grund ist die Bergsteigerthese vermutlich richtig.

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@Ursulala

Diese Vorstellung liegt auch dem Konzept der extrem Kohlenhydratarmen und fettreichen Atkins Diät zugrunde, doch werden die gewünschten ziele hier durch einen Fettverzehr mit potentiell pathogener Auswirkung, Ketonämie und einem häufige ansteigenden Serumharnsäurespiegel erkauft. Zudem kann man mit solchen Kostformen übergewichtigen oder kranken nicht vor Augen halten, wie eine ausgewogene und vernünftige Dauerernährung beschaffen sein sollte. Deshalb sind Diätkonzepte auszuklammern, die aufgrund ihrere Prinzipien eine pathogen wirkende Ernährung ergeben oder bestimmte Stoffwechselstörungen provozieren, was beispielsweise für die in Energie und Fettgehalten unkontrollierte Diät nach Atkinks oder die Punkte Diät nach Carise zutreffend ist. Im Repertoire solider Ernährungstherapeutischer sowie eigener Methoden dürfen solche ketonen und äußerst fragwürdigen Kostformen keinen Platzt beanspruchen.

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Nun schauen wir mal:

EIn Experte meinte, man müsse bei dieser Fett-Diät, die besonders für Patienten mit Multiple sklerose, drauf aufpassen, dass man kein oder genau abgemessen viel Eiweiß zu sich nehmen dürfe

Fetthaltig sind meist vorallem tierische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und co. diese enthalten aber auch alle viel Eiweiß. Bei den pflanzlichen Lebensmittel die viel Fett haben sieht es nicht anders aus, siehe Nüsse.

außerdem keinen Zucker und keine Kohlehydrate.

Das ist quasi das selbe Zucker sind Kohlenhydrate.

Du willst also quasi reines Fett zu dir nehmen, da bleibt nicht viel. Klingt quasi nach Öl trinken und Butter essen. Sprich sehr ungesund. Dass es ein Irrglaube ist, dass Fett fett macht simmt jedoch. Zunahme geschieht über ein Kalorienüberschuss, wird dem Körper mehr Energie hinzugefügt als er benötigt, dann speichert er den Rest als Reserve. Kriegt er weniger als er brauch, dann deckt er dieses Defizit über seine Reserven.

Fett ist aber immernoch der kalorienhaltigste der Makronährstoffe. 1 Gramm Fett enthält gut 9 Kcal, 1 Gramm Kohlenhydrate oder Eiweiß enthalten 4 Kcal.

Ein kurzer Blick über Google erzählt aber eine andere Geschichte zur Ernährung bei Multiple Sklerose und empfielt tierische Fett zu meiden, lediglich Fisch zu verzehren, was tierische Produkte angeht, ansonsten überwiegend pflanzliche Lebensmittel.

Wenn man fettige Sachen isst und eiweiss reduziert kann man sogar abnehmen aber der Fettgehalt im Körper nimmt trotzdem zu. Eine Muskelzelle wiegt 3x mehr als eine fetttzelle und mit eiweissmangel lässt der Muskelschwund nicht lange auf sich warten. Eine eher gute diät ist viel eiweiss, mäßig bis wenig kohlenhydrate und kein zucker oder fett. Wenn fett dann minimal aus nüssen, olivenöl oder fisch.

Scheint zwar nicht das zu sein was du meinst, aber ich könnte dir die Atkins Diät anbieten:

http://www.atkins-diaetplan.de/

Danke, aber - nein, die meine ich nicht. Der Arzt behauptete sogar, es sei ein Irrtum, dass Fett fett mache. Nur müsse man eben darauf achten, dass man neben dem (vielen) Fett nichts Falsches oder zuviel davon zu sich nehme.

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@allgu007

Der Arzt behauptete sogar

Du meinst wohl einen Quacksalber

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"Fett-Diät" JA die nennt sich Schwachkopfdiät, genau so wie die Experten, Schwachköpfe sind!

Sorry, aber mehr fällt mir dazu nicht ein. Und es ist nicht gegen dich gerichtet!!

handschlag! dickes plus von mir!

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friss-dich-dumm-diät nennt man das

und diese sogeschimpften experten im TV, sind allenfalls angeheurte Idioten! heutzutage brauch doch jeder geld und meint ein experte zu sein..erst recht wenn das TV an der tür klingelt. es gibt ja kein gesetz, das ein arzt auch ein arzt sein muss wenn so einer im tv auftritt! ...zumindest kein experte sein muss!

am besten fernseher in die tonne kloppen, sport machen und sich mit gesunder ernährung beschäftigen...dann klappts auch mit der gesundheit.

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