Wie heißt der Fachbegriff dafür?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

gottkomplex nennt man das, dass kann niemand (beziehe mich jetzt auf das: sich so verhalten das der andere meint du seist er)

wo hast du die symptome denn her? hört sich nach krimi-plot an. aber:

- (oberflächliches) imitieren/annehmen einer persönlichkeit, das sich oft und schnell ändern kann = mermal einer hysterischen persönlichkeitsstruktur ( histronischen persönlichkeitsstörung)

- gefühl keine eigene persönlichkeit zu haben = depersonalisation

Nein, das ist es auch nicht :D

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@zweckenfremdung

Das ist eine tiefe Verbundenheit, die imitiert wird, hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Würde ich auch gern wissen, von woher solche Symptome kommen. Kann ich da nicht weiter helfen, ist zu schwer zu erklären und für den anderen zu verstehen :) 

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Klingt nach jemanden, der eine Schauspielerkarriere anstrebt.

Ich will immer wie jemand anders sein. Was sagt das über meine Persönlichkeit aus?

Also, ich hab irgendwie ein merkwürdiges Problem, bzw. eine komische Angewohnheit, und zwar ist es so, dass ich, wenn ich einen Film gucke und es dort eine Person gibt, die ich besonders gut finde, bewundere etc., dann will ich unbedingt so sein wie diese Person. Ich versuche mich dann so zu schminken, um so auszusehen, überlege mir möglicherweise die Haare zu färben und versuche genauso zu sprechen und ihre Hobbies anzunehmen. (das mit dem Aussehen ist aber nicht immer so, manchmal versuche ich einfach nur den Charakter zu kopieren und das Aussehen von einer anderen Person). Dann gucke ich einen anderen Film, in dem wieder eine Person auftritt, die ich toll finde.....und dann will ich plötzlich wie diese Person sein! Ich denke dann darüber nach, meinen Kleidungsstil zu verändern und will dann auf einmal Philosophie studieren, nur weil die Person in dem Film das auch macht! Das Ganze kann man aber auch nicht nur auf Filme beziehen, sondern auch auf Musik, Serien, reale Personen, die im Fernsehen auftreten. Ich versuche immer einer bestimmten Person nachzueifern und dann merke ich, dass es nicht klappt und dann such ich mir die Nächste, manchmal kehre ich aber auch wieder zu der vorherigen Person zurück! Was sagt das über mich aus? Dass ich immer dann, wenn mich eine Persönlichkeit begeistert, dieser nacheifern muss und genauso werden will? Ich will das begreifen. Gibt es irgendetwas, was ich dagegen tun kann?

Liebe Grüße, eure Joyce

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Ich mache mir Sorgen das ich keine eigene Persönlichkeit habe, Hilfe?

Ich fange am besten mal von Anfang an mal an. Ich war früher mal ein Junge der mehr oder weniger sensibel und sehr feinfühlig war. Selbst mit 16 weinte ich noch. Wenn ich früher mal bestraft wurde, weinte ich einfach, und dabei habe ich immer gedacht, warum ich bin doch eigentlich unschuldig, es wäre nicht fair und hatte so getan als ob ich ne neue Chance wollte. Ich habe auch immer damals mich als kleines nettes unschuldiges Kind imtiert, so getan als ob ich es wäre. Verstellt will ich nicht unbedingt sagen. Das klingt so als ob ich eine Persönlichkeit vortäuschen wurde. Früher haben mir sogar noch andere Dinge gar kein Spaß und gemacht und wiederum welche die mir viel Spaß gemacht haben. Ich wollte auch nirgendwo immer mit meinen Eltern hingehen wos für mich langweilig war, jetzt empfinde ich manches nicht mehr als langweilg. Damals habe ich auch nicht gemerkt welchen Charakter ich habe und hatte mich auch nicht selbst gefragt welchen ich hätte. Genau das jetzt ist mein Problem, ich fühle mich in letzter Zeit so, als ob ich irgendwie keine richtige eigene Persönlichkeit hätte, so dass ich fast allen anderen Persönlichkeiten manchmal nachahme. Seit dem Liebeskummer letzten Jahres Anfang Januar hat sich irgendwie fast die ganze Person schlagartig von mir verändert. Mit meinem Therapeut hatte ich über die Sache mal gesprochen und er sagte nein ich habe keine gespaltenen Persönlichkeiten, doch er meinte doch bei jedem Mensch hat meine eine andere Persönlichkeit, stimmt das? Nun ein ganz kleines bisschen mache ich mir immer noch Sorgen, da ich irgendwie manche Sätze oder Wörter von Leute kopiere und sie dann selber sage. Was ist bloß los mit mir? Früher hatte ich doch eine ganz normale Persönlichkeit und jetzt wurde die irgendwie so stark verändert. Habe ich immer noch den gleichen Charakter? Ich bin zwar immer mehr selbstbewusster geworden, doch ich weiß immer noch nicht ganz wer ich selbst bin.

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Identitätsfindung gescheitert?

Hallo Leute :)

Ich bin 17 Jahre alt und habe ein grosses Problem mit mir selber, bzw. meiner eigenen sozialen Identität. 

Ich weiss dass in dieser Zeit sich die Persönlichkeit gerade noch entwickelt und manche Dinge die ich hier schreibe bestimmt normal für die Pubertät bzw. Adoleszenz sind, allerdings werden meine Probleme nicht immer besser, sondern verschlechtern sich von Tag zu Tag. Ich denke verschiedene Aspekte der Identitätsfindung, wie meinen eigenen Kleiderstil oder Musikstil, habe ich schon gefunden. Jedoch meine soziale Identität, welche mit anderen Leuten interagiert, ist total verworren und verwirrt. Das Problem ist das ich mich nicht als eine einheitliche Person definieren kann. Als gäbe es in meiner Art zu Sein kein festes Muster. 

Ich habe meine soziale Rolle noch nicht gefunden, die eigene Art wie ich mit Menschen umgehe. Auch meine eigenen Werte und mein eigener Humor ist nicht definiert. Ich pendle sozusagen zwischen verschiedenen Verhaltensweisen, aber kann mich nie endgültig festlegen oder definieren. 

Ich bin 24/7 unsicher gegenüber anderen Menschen, weshalb ich keine richtigen Bindungen mehr aufbauen kann. Auch mit Leuten die ich schon lange kenne, sogar meiner Familie, bin ich unsicher. Ich denke dass wenn ich mich selber nicht kenne, auch niemand anderes mich wirklich kennen kann, sodass nie eine Bindung entstehen kann. 

Durch dass ich im unklaren über mich selbst bin, versuche ich mich über andere zu definieren. Ich kopiere die Verhaltensweisen von Leuten deren soziale Rolle mir gefällt. Ich versuche wie sie zu reden, den ähnlichen Wortschatz zu gebrauchen, und versuche ihren Humor nachzumachen. Das Problem ist jedoch, dass ich die verschiedensten Ideale einer sozialen Rolle habe. Zum Beispiel ist das eine Ideal gesprächig, und ein anderes total ruhig. Dann stehe ich in einem ständigen Dilemma, weil ich mich wie nicht festlegen kann wie ich lieber sein will. Das führt dazu dass ich lieber einfach ruhig bin und gar nichts rede weil ich mich dann sozusagen zu nichts bekennen muss. Ausserdem will ich auch authentisch sein, und nicht andere nachahmen.

Seit ungefähr einem Jahr habe ich durchgehend Derealisation und Depersonalisation, körperliche Beschwerden und dazu noch soziale Ängste entwickelt. Ich falle einfach immer tiefer in ein Loch und habe keine Ahnung wie ich mich, bzw. meine soziale Rolle finden kann. Ich bin irgendwie an den Hürden der Selbstfindung gescheitert. Ich habe kein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwert und keine Selbstliebe, denn dafür bräuchte es zuerst mal ein Selbst. 

Wie entwickele ich ein Selbst, was authentisch ist und ich lieben kann?

Ich weiss dass ich eigentlich zu einem Psychologen gehen müsste, aber ich habe zu grosse Scham um darüber mit meinen Eltern zu reden.

Nur schon wenn ich diesen Brief schreibe, weiss ich nicht wie ich mich präsentieren möchte. Deshalb auch der monotone Schreibstil.

Danke fürs durchlesen! :-)

 

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