Wie heißt der Facharzt, der auf spezifische Viren/Infekte untersucht?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Oh je, diese Frage ist nicht in einem Satz zu beantworten. Es kommt immer darauf an, welche Symptome Du hast und in welche Richtung der Verdacht läuft. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Einen speziellen und nur darauf spezialisierten Facharzt für diese Untersuchung gibt es nämlich nicht. Vielmehr richtet es sich nach der Verdachtsdiagnose einer bestimmten Erkrankung, die sich an konkreten Symptomen festmacht. Nur einige Beispiele:

Bei Unverträglichkeiten ist der Internist oder Gastroenterologe gefragt (Unverträglichkeiten Lactose, Fructose, Gluten, Histamin etc.), wird aber auch von Hausärzten gemacht. Bei Viren kommt es immer sehr stark auf das Beschwerdebild an. Da gibt es Untersuchungen auf Antikörpertiter bei Masern, Röteln, Pertussis, Mononukleose, Gürtelrose (Herpes zoster), Ringelröteln, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza, Rota, HIV, FSME usw. und wahnsinnig vieles mehr. Auch das teilen sich die verschiedenen Fachrichtungen (Allgemeinmedizin, Dermatologe, HNO, Pulmologe etc.). Untersucht werden dabei Blut, Stuhl, Abstriche.... Aber man kann auch nach Bakterien suchen (Borrelien, Salmonellen, EHEC, Streptokokken, Staphylokokken, Menigokokken, Pneumokokken etc). Auch hier wieder zahlreiche Fachrichtungen und Probenrichtungen denkbar. Dann kann man nach Pilzen suchen (Candida, Dermatophyten etc). Manchmal findet man die Spur zur Erkrankung über Abbauprodukte oder Stoffwechselprodukte (z.B. Antistreptolysintiter etc) oder Autoantikörper (TRAK, TAK, Ana, pAnca etc) oder genetische Korrelate (Rheumafaktor, HLAB27, Gerinnungsfaktoren usw.) . Und diese Aufzählungen sind bei weitem nicht abschießend...

"Nur" allgemein untersuchen auf "irgendwas" geht einfach nicht, weder im Rahmen einer Kassenleistung noch privat bezahlt (da wäre man arm).... Überlege Dir vielmehr, WAS die Symptome sind, an denen Du fest machst, dass etwas nicht stimmt. Und dann gilt es zu analysieren, welche Krankheiten diese Symptome machen können. Dann kann man an die konkretisierte Suche gehen.... Wahrscheinlich konnte Dir auch deswegen Dein Hausarzt diese Frage nicht so einfach beantworten, welcher Facharzt das macht. Ärzte, die sich allgemein mit diesen Dingen beschäftigen, sind eher Virologen und Toxikologen, bzw. Biologen. Aber die lassen sich nicht nieder, sondern arbeiten vielmehr in der Forschung an den Universitäten oder in der Pharmaindustrie, bzw. als Laborärzte und in speziellen Instituten.

LG eosine !

"Da gibt es Untersuchungen auf Antikörpertiter bei Masern, Röteln, Pertussis, Mononukleose, Gürtelrose (Herpes zoster), Ringelröteln, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza, Rota, HIV, FSME usw. und wahnsinnig vieles mehr. Auch das teilen sich die verschiedenen Fachrichtungen (Allgemeinmedizin, Dermatologe, HNO, Pulmologe etc.)." (Zitat), danke erstmal, das du geantwortet hast, mich würde interessieren, warum das nicht ein einzelner Arzt machen kann; ich laufe doch nicht von Arzt zu Arzt, um mich untersuchen zu lassen. Sind die Antititer-Untersuchungen nicht - eingegrenzt - von einem Hausarzt untersuchbar ?

Das Thema ist ja auch: Ich laufe mit einer mittelschweren Lungenkrankheit zu einem Blutbild und höre dann gesagt bekommen, das alles in Ordnung ist mit allen meinen normalen Werten (außer beiden EBV Werten, aber ich glaube, die hängen mit einer Autoimmunreaktion zusammen). Die Labore können doch Gruppen-Analysen durchführen, um zu bestimmen, was noch übrig bleibt. Zum Beispiel könnte man ja nicht sagen, was ein Symphtom ist, wenn man nicht weiß, was davor war, was als erstes gewesen ist.

Haben nicht Krankenhäuer solche Labors ?

Lg! gg

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@Googliota

Wenn man sich auf die ammeisten auftretenden Viren unteruchen lassen kann, ist das schon mal ein Ansatz. Weißt du, welcher Facharzt das macht ?

Lg! gg

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@Googliota

Da kommen wir der Sache schon näher. Wenn Du sagst, dass Du mit einer "mittelschweren" Lungenerkrankung rumläufst, könntest Du einen Lungenfacharzt aufsuchen. Der schaut sich dann ein Röntgenbild an und macht wahrscheinlich einen Lungenfunktionstest. Dabei wird nachgesehen, ob die Sauerstoffsättigung im Blut bei Deiner "Atmerei" eingeschränkt ist oder sonstige Auffälligkeiten bestehen. Dann erörtert er, was hierfür eine wahrscheinliche Ursache ist. - eine Allergie der typischen Allergene wird er mittels eines Allergietestes nachweisen - eine infektiöse Ursache wird er über angeforderte Erregernachweise im Blut (Antikörper) für die wahrscheinlischten Verursacher analysieren lassen. Er kann aber auch bei bestimmten Verdacht Sputum untersuchen oder sogar eine Bronchoskopie durchführen und Proben einsenden (erforderlich, wenn der Verdacht auf Pilze naheliegt, wie z.B. Schimmelpilze in der Wohnung). - Er macht sich zudem Gedanken, ob es inhalative Stoffe sein können, die Dir zum Beispiel am Arbeitsplatz begegnen. - Und last but not least wird er auch Erkrankungen in Erwägung ziehen, die mit einem Lungengerüstumbau einhergehen können (z.B. Sarkoidose, Fibrose usw.)

Aber du siehst selber, so wird es schon viel konkreter, wenn man etwas weiß.... :) UND vieles macht bereits der Hausarzt, wie Du z.B. an dem allgemeinem Check, u.a. auf EBV, sehen kannst. Aber ab einem gewissen Punkt ist der Facharzt gefragt.

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@eosine

:-) ich habe auch eine Überweisung bekommen, ich frage mich nur, warum man sich in einem Krankheitszustand mit so vielen Mühen rumschlagen muss, eine Lösung zu finden; allerdings hatte die Lungenerkrankung nichts mit meinem Verdacht zu tun - den habe ich in Richtung Antikörper-Titer.

Ist es also denkbar, mit der Bitte auf "Die-Gruppe-die-am-häufigsten-auftritt" zu untersuchen, zum Hausarzt zu gehen ?

Das wäre echt konkret. Lg! gg

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@Googliota

Diese "Mühen" muss man sich machen, da der Hausarzt keine Rö-Bild machen kann, oft die Möglichkeit für eine BGA (Blutgasanalyse) während der LuFu fehlt und auch die (ggf) Bronchoskopie nicht durchführt. Er wird die Dinge machen, die in seinen Möglichkeiten stehen. Bedenke aber auch den Unterschied zum Facharzt, zu dem er Dich überweisen möchte. Da der Facharzt nur dieses Klientel hat, ist sein Erfahrungsschatz über die Jahre noch viel größer. Er sieht viel mehr analoge Krankheitsbilder Tag für Tag. Das wäre mir die Mühe schon wert und so erkläre ich es auch den Patienten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich an etwas nicht denke, ist viel größer, da es nicht mein tagtägliches Brot ist. Dafür habe ich sicherlich ein breiteres Wissen bezüglich vieler weiterer Krankheitsbilder. In dieser Hinsicht sehe ich mich auch als Koordinator der weiteren Schritte und nicht immer als Arzt, der für alles die Ursache weiß oder herausfinden kann. Und schließlich willst Du ja ein Ergebnis.

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@eosine

Wieder mal ein Fall von "give this man a medal". Medizin ist halt kompliziert, deswegen gibt es die Fachärzte ja überhaupt...

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@eosine

Wieder mal ein Fall von "give this man a medal". Medizin ist halt kompliziert, deswegen gibt es die Fachärzte ja überhaupt...

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Hi Googliota,Ein Facharzt,der sich mit Viren im speziellen befasst,heisst Facharzt für Virologie.Der Virologe ist vor allem diagnostisch tätig in der Form des Virusnachweises,der direkt zB durch Anzucht oder auch miitels Elektronenmikroskopie oder indirekt mittels Virusnachweis als Antigen oder auch durch Antikörpernachweis beim betroffenen Patienten.Bei banalen Virusinfekten wird zB ein Schnupfen klinisch diagnostiziert,ausser es sind wissenschaftliche Interessen vordergründig.Labormässige Virusnachweise sind teuer.LG Sto

Hi stonitsch,

aber die haben in der Regel keine Praxis, wo man als Patient hingeht und sagt: ich hab einen Virus, bitte untersuchen Sie den mal. Sondern die arbeiten in Labors oder Krankenhäusern.

M.

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LG Gitmichi

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