Wie heißt das Pendel in einer Automatikuhr`?

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6 Antworten

Falls Du das Ding meinst, welches die Uhr 'aufzieht', das ist der Rotor.

Rotor. Und der schwingt nicht und zittert auch nicht, sondern "rotiert" der Hand-/Armbewegung entsprechend: er ist immer auf dem tiefsten Punkt.

Die Frage war : Wie heißt das Pendel in einer Automatikuhr`?

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Die "Unruh" ist etwas ganz anderes! Die hat jede Uhr, um die Sekundengenauigkeit sicherzustellen. Während der Rotor ja die Uhr "aufzieht", also die Energie für die Unruh liefert

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@bottipflanzen

Wie tickt eine Automatikuhr ?

Ähnlich wie bei einer mechanischen Uhr funktioniert eine Automatikuhr mit einer Feder, die aufgezogen werden muss. Bei Automatikuhren wird diese Feder mit einem – meißt kugelgelagertem – Rotor (auch häufig “Anker” genannt) aufgezogen, welche sich am hintersten Ende des Räderwerks befindet. Wenn eine Automatikuhr getragen wird, zieht sich diese durch die Bewegung selbst auf.

Durch Bewegung der Uhr bleibt der schwere Rotor durch die Masseträgheit an seinem Ausgangspunkt und bewirkt somit einen Antrieb des Schwingradsystems (Unruh) des Automatikuhrenwerkes. Mit einer Rutschkupplung wird bewirkt, dass die Feder nicht übermäßig aufgezogen werden kann.

Automatikuhren können – neben diesem “auomatischem Aufzug” meißt auch “manuell” per Hand (Handaufzug) aufgezogen werden. Hierbei wird die Krone gedreht (meißt im Uhrzeigersinn), ohne sie vorher herauszuziehen. Wenn sich die Uhr aufziehen lässt, hört man dies sofort an dem Geräusch des Räderwerks.

Je nachdem, wie lange die Uhr (und somit die Gangreserve) aufgezogen wurde, läuft diese auch. Manche Uhren haben eine spezielle Anzeige, die den verbleibenden Gang anzeigt (Gangreserven-Anzeige).

Quelle http://www.uhren-ass.de/blog/55-funktionsweise-einer-automatikuhr/

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Die Unruh

Der grosse Nachteil des Pendels ist die Unmöglichkeit, damit bewegliche (tragbare) Uhren zu bauen. Die Unruh erlaubt dies. Die Unruh (oder genauer Unruh und Spiralfeder) ist ein Schwingsystem bei dem die rotatorische kinetische Energie einer sich drehenden Masse umgesetzt wird in die potientelle Energie einer Spiralfeder. Wenn die Unruh genau ausgewuchtet ist, ist die Schwingfrequenz des Systems unhabhängig von der Lage im Raum. Wenn die Spiralfeder genau dem Hookeschen Gesetz folgt, ist das System auch von der Schwingungsweite unabhängig (isochrones Schwingen). Die Unruh ist ein Nachkomme der Waag. Wird an der Waag eine Feder angebracht, die der Drehbewegung entgegenwirkt, erhält man ein schwingungsfähiges System. Erfunden wurde die Spiralfeder an der Unruh um 1680, relativ gleichzeitig von Huygens und Hooke. Eingesetzt wird die Unruh bei allen Uhren, die einer Bewegung ausgesetzt sind, d.h. Armband- und Taschenuhren, Schiffschronometern und Schiffsuhren, Borduhren für Fahr- und Flugzeuge, technische Laufwerke und bei Weckern (die stehen zwar normalerweise auf dem Nachttisch, sie werden aber auch oft herumgetragen und bewegt), ferner wird die Unruh bei den meisten Grossuhren ab den 60er Jahren eingesetzt. Hierbei vermute ich, dass die Unruh eingesetzt wurde, da sie es erlaubt ein kompaktes geschlossenes Uhrwerk herzustellen, das überall eingebaut werden kann (Ein Pendel ist zwar im Prinzip einfacher herzustellen und damit billiger als Unruh und Spiralfeder, man muss aber immer das Pendel getrennt transportieren, verpacken, ein- und ausbauen, einstellen etc., so dass es im industriellen Herstellungsprozess insgesamt wohl teurer ist). Quelle: http://www.yellys.ch/service/tech4.htm

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Das ist die "Unruhe"

ich werd auch gleich unruhig....

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geiles video zu dem neuen battlefield 3

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