Wie heißen die Tochterunternehmen von Nestle?

3 Antworten

Google hat sich leider nicht als sonderlich hilfreich erwiesen, wenn es auch etwas ausgespuckt hat.

Es ist heutzutage kein Problem mehr sich unabhängig von einem Konzern zu ernähren, bei Mehreren könnte es allerdings problematisch werden, wobei es allerdings auch Alternativen wie Biospäre, Bioline, Reformhaus etc. gibt.

klar, es geht schon, aber was hat Dir dieser Großkonzern denn angetan, dass Du ggf. auf ein Lieblingspordukt von Dir verzichten würdest?

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@HeinDaddl

Also mir hat er direkt nichts getan. =)

Nestle hat damals einen Black Planet Award bekommen und das zurecht, da sie unverantwortungsvoll mit den weltlichen Ressourcen umgehen (z.b. Rodung der Regenwälder für Palmölplantagen), zugegeben das machen Viele. Aber es geht noch weiter, es gab in den 70-80ern ja diesen Skandal mit der aggressiven Vermarktung von Babynahrung in Afrika.. das Zeug war nichmal sonderlich nährhaft und hat auch dafür gesorgt das viele Babys und Kinder Mangelerscheinungen hatten..

Dann kauft Nestle von Kinderarbeitern erwirtschafteten Kakao..

Und dann kommen die üblichen Dinge wie Tierversuche und Genveränderte Nahrungsgrütze dazu. =)

Und da gib's sicher noch einige Dinge mehr... übrigens habe ich gar keine Lieblingsprodukte von Nestle fällt mir so auf. Auch Maggiezeugs habe ich nie gekauft. Aber halt, da gib's dieses Kaktuseis von Schöller, die gehören auch zu Nestle.. ach herrje.. wird's wohl eher doch schwer... aber es gibt gewiss Alternativen.

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@Katerli

ich hatte sowas gedacht, deshalb die Frage...

so und nun schaun wir mal für eine Sekunde auf eine weitere Größe der Branche:

http://de.wikipedia.org/wiki/Masterfoods#Kritik

Und siehe da: die gleichen Vorwürfe. Nanoteilchen, Tierversuche, Kinderarbeit.

Nicht falsch verstehen: Dein Idealismus in allen Ehren, aber es gibt in der Tat nur ein paar große Konzerne, die einen Großteil der Nahrungsmittel zur Verfügung stellen und die haben sich häufig nicht mehr Ruhm bekleckert und Du kannst halt weiter machen bei Mineralölkonzernen, der Bekleidungsindustrie etc.

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@HeinDaddl

Ich merke schon es ist ein Prozess aus diesem Kreislauf der Abhängigkeit rauszukommen.

Und es ist auch schade das es leider bei den meisten Konzernen an der Moral hängt.. es gibt da natürlich eine Lösung die diese Probleme unterbindet. Aber die Abschaffung des freien Marktes und des kapitalistischen Systems würde viele Nachteile mit sich bringen, außerdem hat Niemand eine Lösung parat wie man denn ein sinnvolleres System aufstellen sollte, das konzentrierte Macht auch verhindern kann.

Ich will mich aber nicht damit zufrieden geben. Es muss doch möglich sein etwas zu tun, die Menschen müssen sich nur allem bewusst werden und auch die Initiative ergreifen.

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@Katerli

Mein Frage zielte auch vorallem darauf ab, warum Du bei denen "anfangen" willst mit Deinem Boykott.

Aktuell sieht es ja auch so aus, dass ein Großteil der Leute sich nicht dafür interessiert, auf welche Weise seine Waren produziert werden bzw. viele sich ab Gewissen Summen nicht mehr den "Luxus" gönnen, darüber nachzudenken.

Nach sehr starker Berichterstattung in den Medien ist es teilweise ja schon passiert, dass die Umsätze gewisser Unternehmen eingebrochen sind, aber flächig?? Und wie gesagt: Bei größeren Summen? Viele sind vielleicht bereit, für z.B. fair gehandelten Kaffee einen Aufschlag zu zahlen, aber diskutier sowas doch z.B. mal mit einem normalen Arbeiter vor dem nächsten Autokauf.

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Die Kollegen mit google haben schon recht. Ansonsten stell DIch auf einen stark eingeschränkten Speiseplan ein, da die Jungs der größte Nahrungmittelkonzern sind. Insgesamt sind das nur eine Hand voll Konzerne, die da Tag für Tag die Regale der Supermärkte füllen, also viel Erfolg. :)

BTW: Maggi gehört dazu, Knorr IMO nicht.

Konzentriere Dich einfach bei allen Waren auf solche, die das Fair Trade Siegel tragen. Anstatt Dich auf den Boykott der "Bösen Buben" zu verlegen, konzentriere Deine Aufmerksamkeit auf die "Guten". Iß keinen Fertigfraß (schon Dir und Deiner Gesundheit zuliebe), dann brauchst Du diese Riesenkonzerne Maggi und Konsorten gar nicht. Von Maggi habe ich, glaube ich, 1981 zuletzt was gekauft, und das NICHT weil ich den Konzern boykottiere, sondern weil ich das Zeug, das die herstellen, nicht mag, allem voran diese widerliche "Maggi-Würze".

Hingegen boykottiere ich Nestlé schon seit 1980 (Du glaubst gar nicht, mit welchen Firmen die verbandelt sind!) und ich weiß auch genau, warum: es gab damals, in den späten 1970er und Anfang der 1980er Jahre, einen Riesenskandal mit kostenlos in Dritte-Welt-Ländern verteilten Babymilchpulverproben. Lies dazu erst mal das hier: http://nescafair.vincisolutions.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=21&Itemid=55

So ein Schmarrn, man darf hier nur immer EINEN Link eintragen. Weitere also siehe unten!

Du wirst sehen, das ist ein Faß ohne Boden. Viel Glück beim sauber bleiben - je mehr Du weißt, desto unbequemer wird es, aber nur am Anfang. Laß Dich nicht beirren - tu einfach, was Du für richtig hältst. Schritt für Schritt. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Finde Alternativen, dann gibt es so etwas wie Verzicht nämlich nicht! Unser Planet hält so viel Schönes, Leckeres für uns bereit, daß das Wort Verzicht in diesem Zusammenhang einfach lächerlich ist! Das Verzichtgejammer kommt allein aus der Ecke „Wat de Buer net kennt, frißt er net“.

Um Weiteres, zu erfahren, schau Dir mal diesen Link hier an: http://de.wikipedia.org/wiki/Masterfoods#Kritik

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