Wie hat Stalin die Kollektivierung durchgesetzt?

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Die anderen Antworten hier sind die übliche antikommunistische Propaganda die sich überall in Medien und Bücher findet und natürlich auch in den Köpfen der Leute.

Und es ist eine krasse Verdrehung der Wirklichkeit. Sozialismus war zur Befreiung der Arbeiter und Bauern da - wie schon der Staatssymbol Hammer und Sichel zeigt.

Sowjet heißt übersetzt Arbeiter- und Bauernräte und die hatten sowohl lokal konkret als auch politisch demokratischen Einfluß auf ihre Lebensbedingungen. Die kommunistische Partei war eine weitere demokratische Säule. die deshalb weil es nun keine reichen Leute mehr gab auch real gleiche Chancen für jeden in der Partei gab. Die BAuern haben Land der Großgrundbesitzer gekriegt udn sie waren ja erstmals frei von Sklavenhaltern, Gutsbesitzern die ihre Landarbeiter bis aufs Blut ausbeuteten und frei von den Kapitalisten.

Die Parteifunktionäre war bei weitem nicht so reich wie Kapitalisten oder Feudalisten. Sie hatten ein bescheidenes Gehalt und haben nicht mehr oder weniger gekriegt wenn sie mehr oder weniger Produltzivität erreicht haben - ausbeuten konnten sie gar nicht. Niemand konnte ausbeuten - deshalb haben sie ja 1990 unter Beraubung von Staatseigentum wieder Kapitalismus eingeführt.

Der gesamte Osten - wie auch in Deutchland bestand mehrheitlich aus Großgrundbesitzern die auf dem Land alle Leute unter ihrer Knute hatten. Sie waren die lokalen Herrscher. Mit Peitsche und Religion und absichtlicher Verblödung wurden die Landarbeiter untengehalten.
Stalin hat sie befreit und die Gutsbesitzer hätten auch als Organisatoren in der genossenschaftlichen Kolchose leitende Stellung einnehmen können, wenn sie ordentliche Leute waren oder die Landarbeiter sie als Leiter wollten.

Aber ..... sie haben viele Millionen und Waffen aus dem westlichen Ausland bekommen und alte zaristische Militärs angeheuert und ein Millionenheer aufgestellt, haben Felder der freien Kolchosen abgebrannt, Traktoren zerstört und die Menschen dort umgebracht.

Klar dass solche Leute eingesperrt bzw. nach Sibirien zum arbeiten müssen. Die "Millionen Toten Stalins" sind DEREN Tote ! Die Toten des Westens, der Zaristen und Feudalen u. a Gutsbesitzer. Die Sache ist ganz einfach und die üblichen Lügen krass und verständlich.

Lest doch auch mal Stalin selbst - oder wollt ihr euch nur einseitig bei Kapitalisten über Sozialisten informieren lassen??? Meint ihr die lassen auch nur ein gutes Haar am Sozialismus?

Stalin ÜBER DIE AUFGABEN DER PARTEI AUF DEM LANDE Rede 26. Oktober 1924 http://stalinwerke.de/band06/b06-030.html

Ganz einfach. Er war ein Diktator. Er hat's beschlossen und sein Machtapparat hat's durchgesetzt. Wer nicht in die Kolchose wollte ging in den Knast, wer sein Hab und Gut nicht in die Kolchose geben wollte ging in den Knast, wer mehr als ein Pferd, oder eine Kuh hatte war ein "Kulak"(eigtl. reicher Bauer, also auch Ausbeuter, nach bolschwistischer Ansicht) und ging ... richtig in den Knast. Es entstand auch ein weiterer Begriff, der mit der Kollektivierung eng verbunden ist. Raskulatschiwanije - die "Entkulakisierung". Jeder, der etwas mehr hatte und nicht bereit war sein Eigentum der Kolchose freiwillig zu überlassen war zu verhaften und in den Lager zu verfrachtem, mitsamt Familie und Kinder. Viel Auswahl hatte man da nicht als Bauer. Ausserdem hat man um der Landflucht der Bauern vorzubeugen ihnen die Pässe abgenommen. Damit konnten sie nicht studieren oder auch einfach einen Job in der Stadt annehmen. Das war eine regelrechte Wiedereinführung der Leibeigenschaft, nur war der Staat an die Stelle des frühreren Lehenherren getreten.

So erzählen es die Medien und Schulen in den kapitalistischen Ländern. ... und du Dummerchen glaubst das ? Wenn Du Verstand hast kapierst Du es von selbst. Im Arbeiter- und Bauernstaat gab es keine Millionäre und blutsaugenden Feudalisten mehr. Das verzeihen sie Stalin eben nicht und unterschieben ihm IHRE Toten, die sie (!) durch ihre Armeen die sie gegen Kolchosen eingesetzt haben auf dem Gewissen haben ... eigentlich - die Toten schieben sie einfach auf Stalin der aber objektiv die Bauern befreite.

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Letztlich durch Bildung und Vertrauen gegenüber den Kommunisten, die ihnen gleich bei Machtübernahme Land schenkten. Politik war: Jedem das Land das er selbst anbaut. Und die Landarbeiter lebten ja vorher wie Sklaven oder Leibeigene auf den Gutshöfen der Adeligen oder Großbauern.

Sie wurden vom Feudalsystem mit Gewalt, Religion und Analphabethismus nieder gehalten und ausgesaugt. Neben dem Feldern bekamen sie auch Schuldbildung haben wohl auch verstanden, dass durch die neue Mechanisierung der Landwirtschaft mit Traktoren und Land-/Ernte Maschinen kleine Mini-Parzellen die man ihnen schenkte, sowieso nicht effektiv bewirtschaftet werden können als man später zur Kollektivierung überging, die meines Wissens freiwillig gewesen sein soll. 

In den USA gab es durch die Mechanisierung Hungersnöte bei den Bauern und sie mußten ihre Farmen aufgeben und in die Stadt als Hilfsarbeiter. Die ohne Maschinen gingen sowieso kaputt. Die die Bankkredte nahmen gingen auch kaputt weil ja nun viele Traktoren hatten, mehr produziert wurde, die Preise fielen und die Bankschulden nicht zurück gezahlt werden konnten. Also das Land massenhaft billig verkauft werden mußte. Das Bankkapital macht den dicken Reibach von der Not der Bauern.

In der UDSSR hingegen wurde geplant, Genossenschaften mit geteilten Maschinenparks gegründet, es gab Krankenversicherung, Urlaub, Schul- nund sogar Universitätsbildung für Bauern (UdSSR-Präsident Chrustschow war ein Bauer), Arbeitslosengeld brauchte man nicht, weil jeder immer gebraucht und keiner entlassen wurde. Politik war die Angleichung der Lebensverhältnisse von Stadt und Land - auch kulturell.

Die Arbeiter in den Städten bauten Traktoren und Erntemaschinen, schickten Lehrer, damit Traktoren gefahren und repariert werden konnten, die Bauern lieferten immer mehr Landwirtschaftsprodukte und allen ging es gut mit jahrelangen 25%igen Wachstumsraten, während im Kapitalismus bzw. im Westen, Hunger und Arbeitslosikkeit wegen der sog. "Welt"wirtschaftskrise herrschte...

Allerdings haben die alten Herren im Westen Krieg geführt, dann Bürgerkriege finanzert und auch die Feudalen, Reichen Russlands haben diese gute Entwicklung gehasst und konnten mit Geldern und Waffen aus dem Westen  ganze Armeen aufbauen, die Menschen (Kommunisten) ermorden, Maschinen, Felder, Ernten verbrennen etc. aber das Volk wußte sich zu wehren und hat gesiegt. Die Toten die es dabei gab, auch Hungerstote und die dadurch in Arbeitslagern Bestraften Mörder und Staatsfeine lastet man natürlich heute den "bösen Kommuisten" an.

Das kennst du sicher - was anderes hört man sowieso nie.

10.000 Bauern, gestern noch Analphabeten werden Traktorfahrer - (Geschichte, Russland, Sowjetunion) Stalin zwei Mal nach Sibirien verbannt und wieder geflohen - (Geschichte, Russland, Sowjetunion)

Genau weiß ich es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass er nicht davor zurückgeschreckt ist, rohe Gewalt und drakonische Strafen als Drohung oder Sanktion zu verwenden. Wenn Du es historisch genau haben willst, dann schau mal unter Wikipedia nach.

Die Politik in der Sowjetunion wurden den Bürgern nicht zur Diskussion unterbreitet, sondern zur umsetzung auferlegt. Die Operation Kollektivierung sollte ja auch eine deutliche Verbesserung der Bevölkerung gegenüber der zaristischen Monarchie darstellen. Eigentlich war es ein ursprünglich positiver Ansatz. Wie schon ausgeführt war Stalin nicht zimperlich im Umgang mit Gegnern und hatte Teile Rußlands in eine Sperrzone für unwillige vorgesehen. Hierhin kamen Regimegegner oder Kritiker, man sorgte dafür daß dies publik wurde und entsprechend lieb und folgsam war die breite Masse.

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