Wie hat sich der Behindertenbegriff im Laufe der Zeit gewandelt?

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2 Antworten

Der Begriff wurde im Laufe der Zeit weniger deutlich und weniger emotionaler bis zur weichspülerischen Political-Correctness gewendet. Aus dem Krüppel, Idioten oder Verblödetem wurde der Behinderte, der heute besonders herausgefordert ist.

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Es hat immer schon eine Verfremdung, der Realität stattgefunden.

Früher waren Behinderte "Deppen" und "Krüppel".

Heute versucht man sie zu "Genies" und "Hochleistungssportlern" aufzupolieren.

Irgendwie kommt unsere Gesellschaft nicht mit der Realität zurecht.

Behinderte sind nun einmal "behindert", das muss man akzeptieren und man muss versuchen, ihre Situation zu verbessern.

Man muss sie weder zu Deppen degradieren, noch in "Hochleistungssportler" verwandeln, wo sie sich dann, möglicherweise, noch eine zusätzliche Behinderung zuziehen.

Ich hatte mal eine Freundin, die hat eine Steuerung, für Autos entwickelt, mit der stark behinderte Menschen, mit Bewegungen von den Augenwimpern, ein Auto steuern konnten. Das war so der typische realitätsferne Schwachsinn, der oftmals für Behinderte "entwickelt" wird: wenn da mal einer die Wimpern fasch bewegt, dann gibt es noch ein paar Behinderte mehr.

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