Wie hat man im Mittelalter "Post" adressiert an "normale Menschen"?

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4 Antworten

Gar nicht. Neuigkeiten wurden von Mund zu Mund weitergegeben oder man informierte sich beim fahrenden Volk.

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Mittelalter bezeichnet eine Zeitspanne von etwa 1000 Jahren. Da erwartest du hoffentlich keine pauschale Antwort.

Das Problem ist aber generell schon die Grundprämisse. Die wenigsten Menschen im Mittelalter, vor allem die allerwenigsten "normalen Menschen" hatten Kontakte, die über ihre Region hinausreichte. Selbst wenn sie schreiben konnten, was hätten sie wem schreiben sollen?

Verwaltung war eine lokale Angelegenheit, wollte die Stadt oder der Grundherr etwas, standen Vertreter vor deiner Tür oder du musstest dort vorstellig werden in regelmäßigen Abständen.

Soziale Kontakte spielten sich im Rahmen der städtischen oder dörflichen Gemeinschaft ab, da warst du dann aber auch wirklich eingebunden. Ein privater Briefverkehr ist kaum vorhanden.

Im unwahrscheinlichen Fall, dass tatsächlich einmal eine Nachricht an eine weiter entfernt lebende Person überbracht werden musste, lief das entweder über Boten oder wurde mit dem Fernhandel gekoppelt.

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Dem Boten wurde eine entsprechende Beschreibung mit auf den Weg gegeben. Wobei die meisten "normalen" Menschen weder lesen konnten noch jemals in Ihrem Leben Post erhalten haben.

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Normalos haben im Mittelalter keine "Post" bekommen, wozu auch, sie konnten weder lesen noch schreiben ....

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Kommentar von ctest
26.10.2016, 17:31

Ja, so war das ... diese Bookes, diese Arbeiter und Bauerntölpel, haben keine Mails bekommen ... nur wir Adeligen! Und natürlich haben wir die Mails nicht selbst gelesen, die haben wir uns, von unserem persönlichen Geistlichen, vorlesen lassen!

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