Wie hat man Früher Wunden gereinigt?

8 Antworten

Früher hat man auch Wunden mit Urin (möglichst Eigenurin) gereinigt, wenn weiter nichts Steriles verfügbar war (Urin ist steril). Auch aus den Kriegsberichten, 1. und 2. Wk, gibt es derartige Schilderungen.

Von den Holzknechten der Alpen im 19. Jahrhundert, sagt man, dass sie immer eine Dose mit Fichten, Lärchen oder Kiefernharz dabei hatten.

#Wenn sich einer ins Bein hackte dann wurde die Wunde damit sofort behandelt. Das Nächste Krankenhaus war tage weit entfernt und dieses "Wundermittel" heilte angeblich so stark, dass viele da gar nicht mehr hin mussten.

Die desinfizierende Wirkung ist mittlerweile auch von der Wissenschaft bestätigt. Vor allem im Salzburger Pinzgau erlebt die Pechsalbe, ein Gemisch aus Lärchenharz, Olivenöl und Bienenwachse eine wahre Renaissance und wird wieder freudig zur Wundbehandlung im Hausgebrauch verwendet

In ländlichen Gegenden wurden Wunden z.T. mit Rinderurin ausgewaschen. Hat auch keinen umgebracht.

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