Wie hat man früher Freunde geliked?

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13 Antworten

Ähm... wie? Wenn man etwas gut fand, was jemand gesagt oder getan hat, hat man es ihm gesagt oder anderen gesagt, dass man das gut fand. Was soll es auch sonst für Alternativen außerhalb des Internets geben 😂? Man hat es jedenfalls nicht in die Zeitung gesetzt oder Däumchen-hoch in den Schultisch geritzt ^^

Nicht in die Zeitung gesetzt? Eine Zeitung gab es auch vor dem Internet und auch private Annoncen!

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Man hat sich in der Schule mit seinen Freunden für den Nachmittag verabredet, oder aufs Festnetz angerufen und was ausgemacht. Damit wusste der Andere dass man gerne mit ihm zusammen ist

Indem man es ihnen gezeigt hat. In real-life, von Angesicht zu Angesicht sozusagen. Oder man hat im Klartext gesagt: Das ist schön, das gefällt mir gut, das mag ich an dir, das mag ich nicht... Und man hatte auch noch einen anderen Begriff von "Freund". Nicht alles, was ich als "Freund" auf Facebook habe, würde ich auch nach diesen Maßstäben als Freund bezeichnen.

Was ist denn liken? Nichts anderes als ein "Ich stimme zu", "Das finde ich gut" etc. eine Zustimmung oder eine Bekundung des Mögens.

Das ist heute nicht anders als früher, nur ohne Internetposts. Wenn heute jemand was gutes macht oder dir seine Aussage etc. gefällt sagst du doch auch "Genau" oder "Das ist ja cool, toll etc." oder nicht? Ich glaub nicht, dass du wenn dein Freund einen guten Witz macht, du ihn aufforderst den on zu stellen, damit du ihm ein Däumchen hoch geben kannst.

Was genau bedeutet dieses liken genau?

Einfach nur, dass man derselben Meinung ist? Dann hat man früher einfach nur "genau" gesagt. Oder tatsächlich den Daumen gehoben oder auch mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis gebildet. Wobei hier beide sich der Bedeutung einig sein mussten. Denn es kann "alles okay" bedeuten, aber auch als Schimpfwort für "A****Loch" stehen. ;)

Man hats den Leuten persönlich gesagt:)

Ich weiß gerade nicht ob ich lachen oder heulen soll.
Liken ist etwas neumodernes, was wir früher nicht gebraucht haben.
Wir mussten uns nicht virtuell für jeden Schrott auf die Schulter klopfen.
Man hat sich telefonisch oder in der Schule verabredet, hat draußen oder drinnen was gemacht, und abends, wenn der Eine beim Anderen übernachtet hat und beim Abendbrot war, hat man sich seine Schürfwunden angeguckt, den anderen angegrinst und gesagt: war n geiler Tag

Genau so ist es bei mir heute auch. Ich bin froh. (bin 17)

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@DGsuchRat

Dann beglückwünsche ich dich zu einem gesunden Sozialumfeld und schönen Erfahrungen ;)

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OK, ohne Internet hast du viel in direkter Kommunikation erfahren und konntest dann direkt reagieren, also antworten, jemandem auf die Schulter klopfen, in größeren Gruppen applaudieren, oder ansonsten z.B. Promis Fan-Post schicken.

Der Unterschied ist eben: Bei einem Date, sagen wir mal von angenommen Dieter und Ines hat sich damals ein bestimmter Ort treffen wollen und es geschah auch. Das war ziemlich schwierig, da es geographische Örtlichkeiten z.B. Fussweg, Papa, Bus-Fahrplan zu überwältigen gab. Dann so richtig Berührig a la Old-Style. Heute ist das einfacher, man/frau kann ein Date im Net an jedem Ort vereinbaren, mit Hintergrund Paris, die Pyramiden oder was auch immer. Bots erleichtern auch die Virtualität, jede Frau kann aussehen wie ein 140 kg-schwerer Bierkutscher aus den sechzigern...

Naja, damals musste man/frau eben real sein.

Dafür gab es früher Freundschaftsarmbänder

Meinst Du LIKEN so wie: Mein Opa ist gestorben und alle Freunde liken das?

Wir haben uns Dinge erzählt und keine Displays gegenseitig vor die Nase gehalten.


Oft sprach eigentlich auch der Gesichtsaudruck wie Nase rümpfen, Augen schielen, Stirne runzeln, Brauen auf 8 Uhr etc. von Gefühlen. Klar wurde da auch getrickst.

Indem man es ihnen gesagt hat.

Bist du dann einfach hingegeangen und hast gesagt: Ich mag dich?

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@ReAlHeRo

Ja, das hat man früher so gemacht. Und wenn man das bei Mädchen gemacht hat, gab's je nachdem einen krachenden Korb. Oder auch nicht.

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ja

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