Wie hat Jesus sein Gottesbild gelebt?

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14 Antworten

Jesus Christus kam zwar als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen). Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft dir das, dir vorzustellen, dass Gott gleich: Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist, also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

Die Bibel lehrt deutlich, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott selbst ist und dass wir nur durch ihn erlöst werden können!

Joh. 3,16: "Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Joh. 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

 - Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung.

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Jesus starb zwar für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten, besiegte aber den Tod durch seine Auferstehung und gibt allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten. Jesus war der einzige Mensch, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb konnte nur er für die Sünden aller Menschen als Opferlamm dienen, wie es der Aposten Paulus formuliert.

Jesus Christus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott).

Richtig gut erklärt und mit Bibelstellen belegt, wird das auf dieser Seite: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Trinitat.html

Jesus wurde erst ca. 150 Jahree n.Chr. zum Gott erhoben. Eine Vaterperson als Gott wäre für die Juden undenkbar gewesen. Die ersten beiden Gebote weisen ausdrücklich darauf hin. Er aß und trank mit der Bevölkerung. Das lasteten ihm die Pharisäer ja an, da er als Nazoräer ja ein asketisches Leben führen sollte. Er neigte zu Wutausbrüchen und war Voreingenommen gegen Nichtjuden. Der angebliche Missionsauftrag wurde erst ca. 400 n chr. in die Evangelien aufgenommen.

Hallo,

auch wenn hier so manche Frömmlei gebracht wird, diese Frage ist nicht beantwortbar. Es müßte erst mal definiert werden, was "Gottesbild" ist, und wie dies sich gestalten sollte im Leben, also im TUN. Letzterem etwa die "Wunder" Jesu zuzuweisen oder seine Zuwendung zu den "mit Mühsal beladenen"  würde nicht passen, da dieses nicht exklusiv ihm eigen ist.

Es könnte natürlich sein, daß du eine klarere Vorstellung von dem hast was du fragen wolltest. Meine Antwort könnte deshalb falsch sein, weil man dich nicht richtig verstanden hat.

Gruß Viktor

jesus kat kein gottesbild gelebt, 


denn der christus hatte 3 jahre im körper des jesus in palästina als ein gott auf erden gelebt

Meine güte, Schreck laß nach. Da hat ja mal wieder jemand keine Vorstellung, was die Bibel wirklich sagt. "Gottesbild" - Jesus als JHWHs erste Schöpfung hat im geistigen Bereich Ewigkeiten mit seinem Vater zusammen gelebt. Er kannte seinen Vater von Angesicht zu Angesicht, kannte sein Wesen. Er hat als Werkmeister mit JHWH die gesamte materielle Schöpfung begleitet. Auch sagte er wiederholt "Der Vater ist größer als ich". 

Johannes, Kapitel 17, das Hohepriesterliche Gebet Jesu kurz vor seiner HInrichtung, beantwortet deine Frage am besten. 

AlbatrossFLIGHT 08.06.2015, 12:07

Johannes 17 Schlachter 1951 (SCH1951)

Das hohepriesterliche Gebet: Jesus betet für sichselbst

17 Solches redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche! gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, auf daß er ewiges Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast. Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich verherrlicht auf Erden, indem ich das Werk vollendet habe, das du mir gegeben hast, daß ich es tun solle.Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Das hohepriesterliche Gebet: Jesus betet für seine Jünger

Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun erkennen sie, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt; denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und glauben, daß du mich gesandt hast. Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind. 10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den[a] du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir!12 Als ich bei ihnen in der Welt war, erhielt ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen, als nur der Sohn des Verderbens, auf daß die Schrift erfüllt würde.

13 Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, damit sie meine Freude vollkommen in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Argen. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt. 19 Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit.

Das hohepriesterliche Gebet: Jesus betet für alle Gläubigen

20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 22 Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind.23 Ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.

24 Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt!

25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht! Ich aber kenne dich, und diese erkennen, daß du mich gesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen!

Footnotes:

    Johannes 17:11 a.l.  die du mir gegeben
Schlachter 1951 (SCH1951)

Copyright © 1951 by Geneva Bible Society

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Johannes 16

Johannes 18

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Als Jude wusste Jesus genau das man sich kein Bild von Gott machen durfte. Entsprechend hat er höchstwahrscheinlich auch gelebt.

Die Frage hört sich so an, als würde die Gottheit Jesu in Frage gestellt.

Jesus ist der menschgewordene Gott und hat sich nach dem Johannesevangelium selbst als den offenbart, der Gott offenbart. (Joh. 1.18).

Er, das fleischgewordene Wort Gottes (Joh. 1.14) kann die Bitte erfüllen, die die Jünger an ihn richten "Herr, zeig uns den Vater". Jesus antwortet, indem er den Blick auf seine eigene Person lenkt "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen" (Joh. 14.9).  

Ähnlich hatte er zuvor am Ende seiner öffentlichen Auftritte in Jerusalem erklärt "Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat". Das aber ist der Vater, der aus Liebe der Welt seinen Sohn gegeben hat (Joh. 3.16)

Nach dem Apostel Paulus ist Jesus das Bild Gottes. An ihm kann man sehen, wer Gott ist, in der Person Jesu tritt Gott selbst in Erscheinung.  Paulus sagt, dass Jesus in seinem Menschsein ganz und gar vom Vater geprägt ist. "Gott war in Christus" (2 Kor. 5.19) Deshalb offenbart der Mensch Jesus das Gottsein Gottes - allen Menschen zum Heil.

Wer nach christlichem Glauben den unsichtbaren Gott schauen will, muss also auf Jesus blicken. Wer Jesus anschaut, sieht das Bild Gottes.

Jesus war Gott und Mensch. Als Gott gab er selbst ein Bild von ihm, er ist damit die eigentliche Offenbarung Gottes, insbesondere in der Liebe und dem Opfer. Als Mensch hat er zu Gott als seinem Vater gebetet und uns auch so ein Beispiel gegeben, wie wir Menschen Gott verherrlichen.

Damit ist das Gottesbild Jesus das eines liebenden, opfernden und mitmachenden Gottes.

Man beachte insbesondere die Antwort von Moonchild1972!

In Liebe!

Solch einer unsagbar großen Liebe, die für uns alle ans Kreuz ging, um uns zu erlösen.

Jesus IST das Bild Gottes!

1. Johannes 5,20:

''Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben''.

Gott wurde Mensch und hat uns so den Vater vorgestellt (Gott ist Geist).

Da schon einige sehr gute und ausführliche Antworten vorliegen, welche du hoffentlich schon gelesen hast, kann ich mich auf eine relativ kurze Antwort beschränken: 

Jesus "lebte sein Gottesbild" so, wie es nur Gott selbst leben kann. - Er brauchte keine Anleitung wie gewöhnliche Menschen und war damit auch nicht der Gefahr ausgesetzt, von falschen Vorstellungen auszugehen. 

Was ist/verstehst du denn unter "Gottesbild"?

Wie könnte/sollte man ein Bild leben (können)?

Das zieht sich durch sämtliche Evangelien.......er betrachtete Gott als Vater.

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