Wie hat google das Leben der Menschen verändert?

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15 Antworten

Ich empfinde das vorwiegend als sehr positiv. Früher musste man - gerade Schüler - erstmal mittags in die Bücherei rennen und sich dort Informationen mit viel Zeitaufwand besorgen. Heute setzt man sich an den Rechner und googelt halt mal.

Ich mache das oft, ich lese zum Beispiel irgendeinen Artikel und stoße auf was, wo ich denke "Das hast Du ja noch nie gehört, wie interessant" und dann lese ich und lese ich und stelle zuweilen fest, dass ich mich von Artikel zu Artikel weitergearbeitet habe.

Hat halt auch seine kleinen Nachteile, was da einmal im Internet veröffentlicht wurde, bekommst Du nicht wieder weg. Mich würdest Du da auch finden, die Infos sind nur leider nicht mehr aktuell, damit muss man sich dann abfinden.

Richtig blöd sind veraltete Informationen, auf die man sich dann verlässt. Unser Hausarzt zum Beispiel ist auch im Internet zu finden - mir drei verschiedenen Versionen zu seinen Öffnungszeiten; keine einzige stimmt, wie wir jetzt feststellen mussten.

lg Lilo

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Nehmen wir mal ein Beispiel - in den 90er Jahren musste ich ständig mit zur Nachbarin rüber und meine Mutter hat mit ihr über Rezepte, Kindererziehung und sonstige Bagatellen diskutiert.

Anfang / Mitte 2000 hörte es dann auf das sie sich trafen da man einfacher im Internet die richtige Antwort finden konnte anhand von Google.

Ich denke auch das sich dann 2008/2009 wie Facebook so langsam Populär war und SchülerVZ / MeinVZ verdrängte das sich dann nochmal einiges verändert hat. Das gesamte Sozialwesen hat sich verändert durch diese Dinge. 

Ich sehe es bereits bei meiner 2 Jährigen Tochter (!) die perfekt weiss wie man Youtube bedient. Und damit meine ich nicht wahllos irgendwas drückt sondern tatsächlich -> iPhone anmachen -> Code eingeben (gut, der Code lautet 000000 -> youtube öffnen auf der zweiten Seite -> ein Video aussuchen -> drauf klicken -> verkleinern -> anderes Video aussuchen.

Finde es ein wenig beängstigend das quasi 3 Dinge wie Facebook, Google und iPhone das gesamte Leben verändern können.

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Hauptsächlich wird der In- und Output der Menschen extrem beschleunigt, somit sich das Gehirn sicher völlig anders verhält als früher.
Es ist leicher an Informationen zu kommen, das Leben ist leichter geworden, aber das wird wieder weg gemacht in den man sich für viel mehr interessiert als früher, somit das Hirn bei vielen unter vollast arbeitet, obwohl das Wissen viel schneller verfügbar ist.

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Googles Einfluss ist derzeit enorm. Sie haben einen 95% Marktanteil bei der Internet-Suche. Die ganze Kultur des "Warte ich gooogel das kurz" ist erst durch diese Suchmaschine möglich geworden. Leute haben dadurch ein ganz anderes Verhältnis zu Informationen entwickelt. Das ganze Wissen der Welt ist immer nur eine Google-Suche entfernt.

Außerdem benutzen sehr viele Menschen die kostenlosen Google-Produkte wie gmail, googlemaps den Google-Chrome Browser, das Android-Betriebssystem für Smartphones von Google usw. Die Marktmacht die Google dadurch hat ist enorm.

Schattenseiten sind, dass Google seine Monopolstellung teilweise gnadenlos ausnutzt, um Konkurrenten klein zuhalten und kleine Unternehmen häufig massiv benachteiligt. So werden z.B. zur Zeit bis zu vier Werbeanzeigen über den eigentlichen Suchergebnissen in der Google-Suche eingeblendet. Die Suche ist so eine Dauerwerbesendung geworden.

Außerdem sehen viele Menschen die hemmungslose Datensammelei die Google mit all seinen Produkten betreibt kritisch.


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Kommentar von SiroOne
02.11.2016, 08:46

95% ja aber nur im Westen, in Russland gibt es andere Suchmaschinen Yandex, da arbeiten die lieber mit ihrer Russensuschmaschine.
In China gibt es baidu, da hat google kaum was zu melden.

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es ist schlimm, daß man schon kleine Kinder im kindergartenalter an Computer heranführen muß. früher gingen die Kinder in den wald und spielten räuber und Gendarm. wieviel schüler, selbst auf dieser seite können keine einfachen lösungen mehr lösen und fragen nur noch Google oder gf.de auch werden hier manchmal die blödesten fragen gestellt, wo man doch nur einen Arzt fragen bräuchte. früher hat man sich unterhalten, heute sitzen 5 leute um den tisch, jeder mit seinem Handy beschäftigt.

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Kommentar von LiselotteHerz
02.11.2016, 08:48

Also, ich kenne jetzt kein Kindergartenkind, was an einem Rechner sitzt. Und wenn Eltern meinen, dass ihre Kinder da spielen sollen, dem kann man nicht helfen. Da können einem höchstens die Kinder leid tun.

Wieviel Kinder haben denn einen Wald, wo sie spielen könnten? Wir leben doch nicht alle auf dem Dorf. Und Räuber und Gendarm sind Begriffe, mit denen ein Kind heutzutage nichts anfangen kann.

Was ich schon für Infos von Ärzten bekommen habe, die kann man vergessen. Da bin ich klüger, wenn ich google und mich ab und zu mit meinem Apotheker unterhalte.

In einer Sache muss ich Dir allerdings recht geben - allerdings googeln die nicht, die schreiben Nachrichten über WhatsApp oder Telegramm. Ich finde es auch bedenklich, wenn 5 Kinder in die Straßenbahn einsteigen, jeder auf der Stelle das Handy aus der Tasche zieht und jeder auf sein Handy starrt, statt sich mal mit seinen Mitschülern zu unterhalten. Mich wundert es überhaupt nicht, dass es soviel Singles gibt - wir vergessen anscheinend, wie man zwischenmenschlich agiert.

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Es ist einfacher geworden, Informationen herauszufinden. Früher ging das nur mit dem Lexikon.

Allerdings ist auch festzuhalten, dass es nun auch nicht mehr nötig ist, gewisse Dinge zu wissen: "Man kann sie ja googeln."!

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Kommentar von LiselotteHerz
02.11.2016, 08:40

Aber das Wissen, was man sich ergoogelt hat, hat man doch. Ich finde das klasse!

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Im Allgemeinen könnte man fast sagen "das gesamte Wissen der Welt ist nur einen Klick entfernt", aber tatsächlich sieht es etwas anders aus: die Mehrheit hat es nicht nötig sich auch nur irgenein Wissen anzueignen - denn "es ist ja nur einen Klick entfernt". Dabei vergessen aber die meisten, dass jeder Depp sein Hirnrotz in die Weiten des Internets schicken kann und dass man auch lernen sollte nicht jedem Mist glauben zu schenken.

Als Nebeneffekte des ganzen sei anzuführen, dass viele Menschen dadurch deutlich weniger lesen (negative Auswirkungen auf die Rechtschreibung), ihr Hirn nicht trainieren (so werden z.B. schon einfachste Kopfrechnung zur unlösbaren Aufgabe), Orientierungssinn ist unnötig (es gibt ja Google Maps) und und und...

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Heute hat doch kein Mensch mehr ein Lexikon zu Hause. Das Internet bietet wesentlich mehr Informationen.

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Es hilft sehr bei mancher Suche

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Statt selbst nachzudenken hat man sich das "Gute-Frage"-Stellen angewöhnt.

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Je nachdem in welchem Erdteil du wohnst, im Zweifelsfalle gar nicht.

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Google garnicht. Suchmaschinen schon. Und jetzt denk nach wieso du statt Suchmaschine Goggle sagst.

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Informationen sind schnell Abruf bar geworden. Die Menschen sind dadurch etwas fauler geworden, warum sollte man sich alles merken wenn man es doch googeln kann :-)

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Hier einige Punkte! Es gibt sicherlich noch mehr...

Positiv:

- sehr gute Informationsquelle

- schnelle und einfache Hilfe

- intelligenter Helfer

- Arbeitserleichterung 

Negativ:

- macht Abhängig

- weniger / keine Privatsphäre 

- Überwachung

- zu viel Einfluss 

 

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Wir sind Sklaven einer hirnlosen Maschine geworden.

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Kommentar von profil10
02.11.2016, 08:35

In welcher Farbe möchtest du deinen Alu Hut?

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