wie hat die Sozialstruktur der Wikinger (Familie, Freundschaften etc.) England zur Zeit der angelsächsischen Kleinkönigreiche (793-1066) beeinflusst?

4 Antworten

Das ist eine sehr spezielle Frage, da kann ich auch nur ansatzweise helfen.

Die Egils saga befasst sich mit den Jahren 850 bis 1000.

https://en.wikipedia.org/wiki/Egil%27s_Saga

Egil war der Sohn von Skallagrímur, einem der ersten Siedler auf Island. Egil und sein Bruder Thorolf stritten an der Seite des angelsächsischen Königs Athelstan. (894 bis 939)

https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelstan 

Vielleicht ist das ja ein Ansatzpunkt.

Ich selber bin in Island über die Egils saga gestolpert (in Westisland war der spätere Hof von Skallagrímur). Egil wird in einer Dualität geschildert (einerseits war er ein skrupelloser Wikinger, andererseits war er ein begnadeter Dichter).

Ich könnte dir einen neuen Ansatz empfehlen. Nach dem Motto die Übertreibungen der Leistungen der Wikinger. Ich beobachte, dass die Wikinger in der Regel zu positiv dargestellt werden, ihre Leistungen bei weitem übertrieben werden. Diese Hinterwäldler haben einen neuen Kontinent entdeckt,  konnten kaum etwas mit ihrer Entdeckung anfangen. Stattdessen,  siedelten sie aufGrönland, dort sind sie praktisch verhungert. Ihre einzige, dauerhafte Leistungdie Besiedelung Islands. Entdeckt wurde Island ja von Iren. Normanen in England? Die sprachen französisch da kann kaum die Rede von Wikingern sein.  In Europa, was sind da ihre Hinterlassenschaften?Skandinavien sonst nix.  Sie waren Meisterbeim überfallen und plündern. Soviel ich weiß haben sie die  meisten bedeutenden Schlachten verloren, diese tollen Kämpfer. Also in diesem Kontext einfach den Einfluss kritisch hinterfragen.


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Wenn man sich man die Bildung im Mittelalter anschaut, lagen Island (und auch z.T. Norwegen und Schweden) zum Teil recht deutlich vor den mitteleuropäischen germanischen Gemeinschaften (mal abgesehen von den Goten, die haben immerhin die Wulfila-Bibel zustande gebracht, wenngleich auch das nicht ohne den Einfluss des Imperium Romanum).

Runensteine findet man in Skandinavien (und nur in den allernördlichsten Teilen Deutschlands). Südlichere germanische Gruppen konnten zumeist weder lesen noch schreiben, diese haben erst damit begonnen, nachdem sie diese Kunst von den Römern erlernt hatten.

Natürlich gab es später hervorragende Dichtung in mittelhochdeutscher Sprache (z.B. Nibelungenlied), aber die isländischen Werke können sich bis heute damit messen.

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@OlliBjoern

Du vergleichst Hinterweltler mit Hinterweltlern. Wenn Byzanz Amerika endekt hätte.....

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Für sowas geht man in die Unibibliothek und fragt nicht nicht in einem allgemeinen Ratgeberforum, wo es im Wesentlichen darum geht, welche Nachtcreme man am Besten benutzt oder wie man Fettflecken entfernt


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ich sitz in der unibibliothek, seit einer weile schon

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@Leser128

Hm - da bist Du ja schon mal am richtigen Ort.

Gibt es denn keine Literaturempfehlung bzw Liste für Dein Seminar? 

Warst Du mal in der Sprechstunde beim Dozenten?

Kein Kommilitone, den Du fragen könntest?


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Leben gerät aus den Fugen wie soll es weiter gehen?

Hey Leute, Ich wohne noch Zuhause da ich studiere und kein Geld verdiene. Ich gerate dauernd in Streit mit meiner Mutter, da sie denkt , dass das Studium nicht das richtige für mich ist. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Ich bin total verbissen mit dem Studium. Anfangs war ich sehr gut , jetzt sieht es eher schlecht aus, da ich verdammt unter dem Druck leide und mir praktisch selber Angst mache. Mein Leben existiert praktisch nur noch aus Studium, selbst wenn ich da gerade total versage.

Ich habe keine Freunde und bin eigentlich nur Zuhause und mache mir Sorgen über die nächste Prüfung. Meiner Mutter meint, dass mich das sozial schädigt und würde mich deshalb lieber in eine Ausbildung stecken. Ich weiß auch das sie Recht hat, es macht fertig momentan und ich möchte so auch nicht weiter machen, aber ich will es wirklich unbedingt schaffen.

Ich gebe zu , dass ich letztes Semester einen Durchhänger hatte, der sich bis jetzt durchzieht, aber mir macht das studieren auch Spaß, wenn ich nicht von Angst zerfressen bin. Ich möchte lernen und ich möchte einen guten Arbeitsplatz finden. Ich will das alles nicht aufgeben, nur weil ich aus der Spirale nichtmehr rauskomme.

Ich habe versucht mit meiner Mutter zu reden und wollte bei ihr Rat erfragen, aber das sorgt einfach für mehr Frust , weil sie nicht versteht wie wichtig das für mich ist.

Ich stelle Bildung und Karriere an oberste Stelle und alles andere kommt dann wenn ich das habe. Das versteht sie nicht. Sie will lieber, dass ich einem 0815 Job habe. Sie macht sich Sorgen, dass ich vor lauter Verbissenheit in Zukunft keine sozialen Kontakte finde, keine Familie bekomme ect. Ich verstehe ja sie meint es gut und ich mache mir darüber auch ab und zu Gedanken, aber trotzdem ist der Reiz in mir nach einer Sicheren Zukunft viel stärker und das "muss es schaffen" Gefühl überschattet alles andere.

Ich würde mir wünschen, dass ich lockerer werden kann damit, aber nach wie vor ist dies mein oberstes Ziel. Und es belastet mich, dass ich manchmal das Gefühl habe, meine Mutter möchte nicht, dass ich so weit wie möglich komme. Ich habe das Gefühl, sie glaubt nicht, dass ich das wirklich will und versucht mich dauernd für etwas geringeres zu begeistern.

Wenn ich das Studium verliere , dann habe ich nichts mehr. Eine Ausbildung ist keine Alternative die mich glücklich macht, und ein neues Studium würde bedeuten all die Arbeit war umsonst und ich würde 2 Jahre verlieren.

Meine Eltern halten es mir jetzt auch immer vor, dass ich kein Geld verdiene, und ich fühle mich dadurch auch oft nutzlos. Ich möchte auch schon länger einen Job annehmen, um zumindest etwas zu verdienen, aber bisher hat mich der Uni Stress abgehalten.

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