Wie hat Caeser die Helvetier in seinem Buch ´ Bellum gallicum´ beschreiben?

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2 Antworten

Zu Beginn des Buches beschreibt Caesar in einer Übersicht „ganz Gallien“ (seine Geographie und Bevölkerung), kommt dann aber detaillierter auf ein einzelnes Volk, die Helvetier, zu sprechen. Dieses Volk befindet sich im äußersten Südosten Galliens und grenzt an Germanien und die römische Provinz. Ein helvetischer Adliger, Orgetorix, strebt die Alleinherrschaft über Gallien an. Um dies zu erreichen, plant er den Auszug der gesamten Bevölkerung aus ihrem Gebiet. Im Geheimen schließt er mit dem Sequaner Casticus und dem Haeduer Dumnorix einen Pakt, gemeinsam die Herrschaft zu erlangen. Dieser Plan wird allerdings verraten und Orgetorix kommt auf der Flucht vor einem Prozess ums Leben. Die Helvetier halten dennoch am Plan der Emigration fest, werden jedoch von Caesar durch geschicktes Taktieren daran gehindert, den leichten und angenehmen Weg durch die römische Provinz zu nehmen. Stattdessen werden sie gezwungen, ihren Weg gen Norden zu verlegen. Dabei ziehen sie plündernd durch das Gebiet der Sequaner und Haeduer. Diese rufen Caesar zu Hilfe, der ein Viertel der Helvetier beim Überqueren des Flusses Arar vernichtet. Wenig später, nach dreitägiger Schlacht bei Bibracte, kapitulieren die Helvetier. Caesar schickt sie zurück in ihr ursprüngliches Gebiet, damit sie wieder als ein Puffer zwischen den Germanen und der römischen Provinz fungieren.

aus Wikipedia! da könnte man demnäöchst vllt mal nachsehen,bevor man die frage hier stellt...danke.

" Cäsar aber erinnerte sich wohl, dass die Helvetier den Konsul Lucius Cassius getötet, sein Heer geschlagen und durch das Joch getrieben hatten. Er glaubte also, nicht einwilligen zu dürfen; (5) auch war er überzeugt, dass ein Volk von so feindseliger Gesinnung sich gewalttätiger Übergriffe nicht enthalten würde, wenn man ihm den Zug durch die Provinz gestatte. (6) Um jedoch Zeit zu gewinnen, bis sich die aufgebotenen Soldaten einfänden, gab er den Gesandten den Bescheid, er wolle sich Bedenkzeit nehmen; sie möchten am 13. April wiederkommen, wenn sie ein Anliegen hätten. (1) Mit Hilfe der Legion, die er in Gallien hatte, und den Soldaten, die aus der Provinz zusammengekommenen waren, führte Cäsar unterdessen vom Genfer See, durch den die Rhône fließt, bis zum Jura, dem Grenzgebirge der Sequaner und Helvetier, neunzehn Meilen weit eine sechszehn Fuß hohe Mauer und einen Graben, (2) legte nach Vollendung dieses Baus dorthin Besatzungen und errichtete Kastelle, um den Feinden desto leichter entgegentreten zu können, wenn sie gegen seinen Willen einen Übergang versuchten. (3) Als die Gesandten der Helvetier am vereinbarten Tag wieder zu ihm kamen, erklärte er ihnen, nach dem Herkommen und dem Brauch des römischen Volkes könne er niemandem den Durchzug durch die Provinz gestatten, und versicherte, wenn sie Gewalt gebrauchten, werde er sie daran hindern. (4) Die Helvetier fügten, in dieser Hoffnung getäuscht, Schiffe zusammen und bauten mehrere Flöße; zum Teil suchten sie an den untiefen Stellen die Rhône zuweilen bei Tag, häufiger bei Nacht womöglich durchzubrechen. Aber sie wurden durch die Festigkeit der Verschanzung, sowie durch den Widerstand und die Geschosse der Römer zurückgeworfen und gaben ihr Unternehmen auf. "

Zitat aus "De bello Gallico"

Das ist sicher in seinem Buch nachzulesen.

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