Wie handhabt ihr Geldfragen in der Partnerschaft?

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da gibt es keinen Königsweg. Geld ist das Konfliktthema #1 und das wird es auch immer bleiben, egal wie die finanzielle Situation ist. Hauptkriterium ist, wie "kompatibel" ihr denkt ... sowohl über die Verteilung wie auch darüber, wofür wieviel überhaupt ausgegeben wird.

Es ist vollkommen natürlich, dass man immer das Gefühl hat übervorteilt zu werden. Wichtig ist es, sich gedanklich auch mal "auf den anderen Stuhl" zu setzen und das Vertauen zu haben, dass der andere nicht zu sehr an sich denkt.

Vor allem solltet ihr klären, was ihr in eurer Partnerschaft als "gerecht" definiert. Ich denke, dass in einer Partnerschaft der soziale Aspekt im Vordergrund stehen sollte. Sprich nur gemeinsame Konten, jeder wirft sein Geld darauf, gleiches "Taschengeld" für beide. Darüber hinausgehende Ausgaben werden im Vorfeld besprochen.

Eine Alternative dazu wäre, dass jeder den auf sein Einkommen bezogen gleichen Anteil auf ein gemeinsames Haushaltskonto einzahlt (sprich: jeder gibt z. B. 2/3 seines Einkommens). Ausgaben, die über dieses Konto beglichen werden, sind klar definiert.

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Das klingt mir vernünftig. Danke für deinen Beitrag.

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Da ich mehr verdiene zahle ich alle Festkosten wie Miete, Versicherung, Auto. Alltägliches wie Einkauf, essen gehen, tanken zahlt mein Partner. Bei gößeren Anschaffungen wird je nach momentanem Kontostand zusammengelegt. Hobbys werden von jedem selber finanziert. Wir laufen so ganz gut zusammen. Von Anfang an haben wir das so festgelegt, eben damit nicht jeder für sich kummelt und die Ausgaben in etwa gleich aufgeteilt sind. Wir rechnen zwar nicht nach wer letztendlich mehr bezahlt, aber das ist auch nicht Sinn unserer Beziehung.

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DH :)!!

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Anfang des Monats eine bestimmte Summe vom Konto nehmen und von mir aus in eine Dose in der Küche tun. So viel Geld ist dann zum Einkaufen da. Davon und nur davon werden Lebensmittel und Dinge für das gemeinsame (!) Leben gekauft. Also z.B. keine Schminke für Dich und keine Sportzeitschriften für ihn. Das muss jeder selber bezahlen. So scheint es mir gerecht und keiner kann meckern, weil der andere angeblich zuviel kauft.

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Ja, aber man schenkt sich auch nichts! Ist das nicht schade, dass man in einer Partnerschaft nicht großmütiger mal hier mal da was durchgehen lässt und für den anderen eben mitbezahlt - egal ob es sich auf den Groschen genau ausgleicht oder eben nicht. Eigentlich wünsche ich mir, dass wir + - 20 oder 30 Euro locker durchgehen lassen können, ohne innere Zustände zu kriegen. In dem Sinne, dass man sich sagen könnte. Ist doch egal, das gleicht sich irgendwann schon wieder aus und schließlich liebe ich den anderen und gönne ihm ein Geschenk..

Nur in der Praxis klappt das bei uns (noch) nicht..

Was sagst du dazu?

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@PipiSchokoMinza

Die Frage ist ja immer, ob das auch tatsächlich auf Gegenseitigkeit beruht.

Im Normalfall wird man nur so penibel, wenn man gemerkt hat, dass es sich eben doch nicht ausgleicht.

Du betonst, dass er mehr verdient als du. Kann es sein, dass du dadurch auch erwartest, dass er mehr zahlt?

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@PipiSchokoMinza

Ich habe den Eindruck, dass Du erwartest, dass er mehr durchgehen lässt, weil wer mehr verdient, kann das sein? Das könnte er zwar, aber vielleicht will er nicht. Und er muss auch nicht - ist ja sein Geld. Das muss man ihm fairerweise zugestehen. Beruht alles auf Freiwilligkeit. Daher erscheint mir die Lösung mit dem Geld für gemeinsame Ausgaben am gerechtesten.

Ich persönlich finde das Ganze übrigens mehr als pingelig. Früher habe ich mehr verdient als mein Partner, also habe ich mehr bezahlt. Jetzt ist es andersrum, also bezahlt er mehr. Aber das muss man wirklich wollen. Du kannst niemanden zwingen, Dir sein Geld zu "schenken". Auch nicht, wenn er Dein Partner ist. Was anderes wäre, wenn Du mit dem gemeinsamen Kind zu Hause säßest, erwerbslos wärst und er würde die Unterstützung verweigern.

Du musst Dir nur überlegen, ob Du mit so jemandem auf Dauer zusammen sein willst oder ob Dich die Abrechnerei irgendwann wahnsinnig macht.

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@PipiSchokoMinza

... was ja auch logisch ist! Wenn einer in der Partnerschaft mehr verdient, muss er dem anderen auch unter die Arme greifen. Das ist völlig normal so!

Ich finde auch dieses "Abrechnen" total kalt. Wo kommen wir denn da hin? Ich lebe doch mit dem Menschen zusammen, dem ich vertraue...

MFG

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@butz1510

wegen sowas dann die Beziehung beenden? Das halte ich für übertrieben.

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@PipiSchokoMinza

Das ist aber leider der falsche Ansatz.

Wenn du dir etwas leisten möchtest, solltest du selbst dafür aufkommen können und dies nicht von einem Partner erwarten.

Dein Partner sollte dir mit Freude etwas ausgeben wollen und nicht weil er in deinen Augen muss.

Großzügigkeit ergibt sich von ganz alleine, wenn der Partner ebenbürtig ist und nicht diese "Anforderung" an ihn gestellt wird.

Mit Ebenbürtigkeit meine ich nicht zwingend finanzielle. Jeder sollte dem anderen gerne Gefallen tun, Dinge abnehmen die er vielleicht besser kann etc...auch dadurch entsteht Großzügigkeit.

Überlege doch wie du deinem Freund das Leben "erleichtern" kannst, indem du ihm Dinge abnimmst, die er ungern tut oder eben nicht so gut kann (um in der klassischen Rollenverteilung zu bleiben: kochen, putzen etc.). Mit Sicherheit wird er das honorieren.

Wenn nicht...vergiss ihn. Selbstverständlich sollte nichts sein.

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@mathgeek007

Jetzt pickst Du Dir den einen Satz raus - von all den vielen, die hier stehen??? Hm... Komisch.

Das ist doch nur ein Gedankenspiel: Kann und will ich jemandem zusammen sein, den ich für knauserig halte - ja oder nein?

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@Antigone88

Hallo Antigone,

nur für den Fall, dass du was falsch verstanden haben könntest. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt seit langem selbst und bin durch meine Arbeit imstande mich selbst zu finanzieren. Das ist mir auch wichtig für meine Selbstachtung.

Es geht mir weniger um meinen Kontostand als viel mehr um die Bedeutung der Geste.

Und dieses schnelle "Wenn nicht vergiss ihn" finde ich ehrlich gesagt etwas deplatziert..

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@butz1510

ja, ich hab mir nur einen Satz rausgepickt, weil ich den Rest gelesen, verstanden und akzeptiert habe. Beim letzten Satz hader ich eben, weil ich denke, dass man sowas halt diskutieren sollte. Wenn ich jemanden kennenlerne, so fällt doch ziemlich schnell auf, wie der mit Geld umgeht. Dann kann ich rechtzeitig die Reißleine ziehen, bevor ich mit dem im Bett lande. Da gehört dann natürlich ein Funken Geduld dazu.

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@PipiSchokoMinza

Es geht mir weniger um meinen Kontostand als viel mehr um die Bedeutung der Geste.

Jaja dieses Bild von der Prinzessin, die von ihrem Prinzen auf dem weißen Roß gerettet und hochgepriesen wird...

Ich finds etwas kindisch.

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@mathgeek007

@mathgeek007: Vielleicht hast du ja bisher in der Rolle als Prinz versagt und musst deswegen jetzt alle Prinzessinnen mies machen.. oder warum meckerst du hier so rum?

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