Wie häufig geht ihr zur Beichte?

Was ist das?

Ein Sakrament in der katholischen Kirche.

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zur Zeit mehrmals im Jahr. Ich hatte allerdings auch schon Zeiten, da ging ich jede Woche am Samstag.

Nie.

Denn der Weg zu Gott/Jesus ist einfacher im direkten Gebet. Es braucht keinen Vermittler zwischen dem Menschen und Gott. Sündenvergeben kann kein Prister, das kann nur Gott.

Etwas anderes wäre die Seelsorge.

Ich wüsste nicht, was ich beichten sollte. Alles, was ich sag, tu und denke, ist richtig! Dabei ordne ich mich nicht immer - fast nie! - unter!

Nach welchem Masstab ist das

alles richtig
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@Ignatius1

Selbstverständlich nach meinem Eigenempfinden. Logisch. Wenn ich keines hätte, müsste ich wohl zur Beichte gehen. Ein Eigenempfinden ist lebenswichtig! Keiner, der schüchtern ist, hat es.

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@AriZona04

Das Gegenteil ist tatsächlich der Fall,wer meint keine Sünde zu haben ,der hat längst kein Sündenbewusstsein (eigenempfinden)mehr .

Daher geht er ja nie zu Beichte und Pfeift auf die Biblische Offenbarung .

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@Ignatius1

Ich pfeife auf Gott, die Bibel und all den Quatsch! Mein Eigenempfinden - kein Sündenbewusstsein! - ist bestens ausgeprägt! Aber ich muss mich Dir gegenüber nicht rechtfertigen.

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Ich bekenne jeden Tag - und auch sofort nach jeder erkannten Übertretung - Jesus, dem lebendigen Gott, der durch seinen Geist in meinem Herzen herrscht, meine Schuld und nehme nach seinem Versprechen in der Bibel seine Vergebung in Anspruch. Wir haben durch Jesus den direkten Zugang zu Gott und Jesus und brauchen nicht unbedingt einen Beichtvater:

„Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

‭‭1. Johannes‬ ‭1:5-9‬ ‭SCH2000‬‬ https://bible.com/bible/157/1jn.1.5-9.SCH2000

„Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser.“

‭‭Hebräer‬ ‭10:19-22‬ ‭SCH2000‬‬ https://bible.com/bible/157/heb.10.19-22.SCH2000

Das ist die tägliche ganz normale Umkehr und hat mit

Beiche = Sündenbekentnis nach Jak 5,12-15 und Joh 20,23 nichts zu schaffen.

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In der evangelischen Kirche ist die Beichte zwar kein Sakrament wie in der röm.-kath. Kirche oder in den orthodoxen Kirchen, aber es sind drei Formen der evangelischen Beichte üblich: Die innere Beichte, die Einzelbeichte und die Gemeindebeichte.

Die innere Beichte praktiziere ich täglich im Tagesrückblick und die Gemeindebeichte in den Gottesdiensten. Für die Einzelbeichte habe ich leider zur Zeit keine Möglichkeit, da ich noch nicht den passenden Beichtvater gefunden habe. Ich hätte aber auch mit einer "Beichtmutter" kein Problem. :)

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