Wie hätte man die Wirtschaftskrise 1929 verhindern können?

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3 Antworten

Gar nicht.

Bei allen Krisen ist man immer erst hinterher schlauer. Je nach Schule der Ökonomen streitet man heute noch, was die bessere Lösung gewesen wäre. Oft ist der Auslöser eine Nebensächlichkeit, die ein Fass zum Überlaufen bringt. Alle suchen hinterher, warum man vorher nicht gemerkt hat, dass das Fass bereits so voll war. Keynes hat dann - hinterher -- das Deficit-Spending vorgeschlagen, doch alle, die seine Regel angewandt haben, haben nur den ersten Teil mit den schuldenfinanzierten Staatsausgaben umgesetzt und den zweiten Teil, die Rückzahlung bei Erholung der Konjunktur schlicht vergessen. Jetzt sitzen wir auf einem gewaltigen Schuldenberg und niemand wagt zu sagen, wann die schuldenfinanzierte Vermögensillusion platzt. Das wissen wir dann wieder erst hinterher.

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Sehr schwierig es zu verhindern. Durch die Aktieneuphorie waren die Kurse nicht mehr auf den Sachwerten und echten Gewinnerwartungen der Unternehmen basierend, sondern nur auf Hoffnungswerten.

Ein Crash der Börse war sozusagen unvermeidlich. Die Frage war nur, wie hätte man damit umgehen können, um die Folgen zu vermieden und zu mindern.

Die FED hat seinerzeit die Politik des knappen Geldes gemacht. das war der Fehler. ein unverzügliches Programm mit öffentlichen Investitionen, wie es 3 Jahre später Roosevelt aufgelegt hat, wäre schon zu dem Zeitpunkt gut gewesen.

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Mit großen Bauprojekten für die man private Investoren gesucht hätte die auch ordentlich was an den Staat hätten zahlen müssen um die entsprechenden Zuschläge zu bekommen.

 

 

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