Wie hängt Employer Branding und die Qualität der Bewerber / die Recruitierungseffizienz zusammen?

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5 Antworten

Ich versuchs mal anders, obwohl der Filialleiter oben auch nen guten Hinweis gegeben hat.

Was ist Rekrutierungseffizienz?

Rekrutierung = Personaleinstellung

Effektivität = für die Erreichung der Unternehmensziele die richtigen Dinge zu tun (z.B. Personal einstellen, um mehr Arbeit erledigen zu können -> Prdouktivitätssteigerung)

Effizienz = die Dinge richtig tun (das richtige Personal einstellen)

Rekrutierungseffizienz = Bewerber mit hoher Qualität für das Unternehmen einstellen, allerdings unter Wahrung eines angemessenen Aufwands (der allgemein für die Personaleinstellung sehr hoch ist; siehe Filialleiter)

Frage: Wie bekomme ich qualitativ hochwertige Bewerber?

Antwort: u.a. mit der Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers (Employer Branding)

Warum bewerben sich qualitativ hochwertige Rekruten bei Arbeitgebern mit hoher Attraktivität? Weil sie sich davon den größten persönlichen Nutzen versprechen. Gute Bewerber sind sich ihres Potenzials bewusst und suchen das bestmögliche Angebot. Kann sich ein guter Bewerber zwischen einem attraktiven und unattraktiven Unternehmen entscheiden, wird er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das attraktive Unternehmen wählen. Natürlich bewerben sich auch mehr weniger gut geeignete Kandidaten, sodass das Unternehmen mehr Bewerbungen bearbeiten muss und einen höheren Aufwand hat die Spreu vom Weizen zu trennen. Allerdings geht es ja darum möglichst viele ausgezeichnete Bewerber einzustellen.

Sorry - weiß net, ob es jetzt besser ist, aber das ist eigtl total einfach und ich weiß nicht, wie ich es anders schreiben soll.

Fazit: Personaleinstellung ist dann effizient wenn die Qualität der Bewerber sehr hoch ist. Qualitativ hochwertige Bewerber bekommt man u.a. durch Employer Branding.

Nachtrag: Personaleinstellung ist dann effizient, wenn die Qualität der Bewerber hoch ist, diese erkannt und eingestellt werden.

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@Bildungsheld

@ Bildungsheld und auch @Filialleiter: Vielen lieben Dank! Wenn die Frage so einfach ist, habe ich wohl nur zu kompliziert gedacht. ;)

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Das Taylor-Russell Modell der Selektionsdiagnostik zeigt sehr deutlich, dass auch die Selbstselektion einen direkten positiven Einfluss auf die Trefferquote hat. Selbstselektion hängt unter anderen mit einem guten Employer Branding zusammen, also einer klaren Profilierung der Arbeitgebermarke. Dieser Zusammenhang ist hier an einem detaillierten Beispiel verdeutlicht: http://blog.recrutainment.de/2010/07/13/auch-selbstauswahl-ist-wichtig-fur-eine-gute-personalauswahl/

Also, ich bin jetzt nicht "DER" Personaler, aber ein Auswahlverfahren ist, selbst für einfachere Tätigkeiten, mittlerweile sehr aufwändig: Die Bewerber werden mehrmals in die Firma gebeten, bevor eine Entscheidung getroffen wird und müssen dabei ein auch ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen, wobei verschiedene Punkte getestet werden (angefangen von fachlichen Kenntnissen bis hin zu Authenzität). Unternehmen scheuen anscheinend keine Kosten und Mühen mehr den oder die "Richtige" für den Job zu finden.

Ich denke viele Unternehmen gehen mit dem grundsätzlichen Gedanken an die Mitarbeiterauswahl heran, dass sie die eierlegende Wollmilchsau ohnehin nicht finden werden, von daher gehen sie lieber das Risiko ein, dass eben nur ein Bruchteil der Bewerbungen wirklich verwertbar sind, als dass ihnen eben der/die eine Bewerber/in entgeht und sie auf fehlende Kenntnisse verzichten oder sie den Mitarbeiter dementsprechend nachschulen... aber das hängt dann ganz von Größe, "Beschaffenheit" und Branche des Unternehmens ab.

Ich hoffe, das war die Antwort, die Du gesucht hast.

Du wirst lukrativer und dadurch auch mehr potenziell gute Bewerber bekommen. Die müssen nur identifizert und von schlechteren unterschieden werden. Das steht allerdings auf nem anderen Blatt.

Hallo Bildungsheld,

Das es MEHR Bewerbungen gibt, im Falle eines "guten" Employer Brandings, ist mir klar. Aber meine Frage nach dem Zusammenhang zu Qualität der Bewerber und Effizienz der Recruitierung steht damit immer noch im Raum...

LG

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@monalisa45

Wenn dir das Mehr insgesamt und dadurch auch eine wachsende absolute Zahl guter Bewerber nicht genügt, gibts noch folgenden Aspekt:

Die besten Bewerber sind solche, die bei anderen Firmen angestellt sind und sich durch einen Wechsel zu einem anderen Unternehmen bessere Arbeitsbedingungen erhoffen. Nach welchen Kriterien wird ein solcher Bewerber solche Unternehmen wohl suchen? ;0)

Effektivität ist ja "die richtigen Dinge tun" und Effizienz "die Dinge richtig tun". Personal einstellen ist also effektiv und gutes Personal einstellen effizient.

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@Bildungsheld

Ich verstehe, was du schreibst. Aber den "Klick" hat es irgendwie noch nicht richtig gemacht. Hast du noch eine andere (Art der) Erklärung auf Lager? ganz lieb guck ;)

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...und es gibt auch ein deutsches Wort für Rekrutieren. Hups, da steht es ja schon...

Na so was... ;)

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