Wie hält man eine gute Power-Point-Präsentation, sodass es nicht langweilig für alle wird und man eine gute Note bekommt?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Nicht zuviel Slides.

Bei 5 Minuten müsstest du mit höchstens 10 Folien hinkommen.

Nicht von der Folie ablesen, nur Stichworte auf die Folie schreiben - große Buchstaben nehmen, am besten ein "griffiges Bild dabei" - das Auge isst mit.

Da du das Pech bei einer PP hast, dass Menschen auf die Texte anstelle in dein Gesicht schauen => nur die wichtigste Info schriftlich.

Du bist das Herz der Präsentation. Stimme ruhig. Pausen machen. Eher tief sprechen (mehr Aufmerksamkeit).

Auf keinen Fall das Hand-out vor der PP austeilen!  Sag, dass die andern die Kopien nach der Präsentation von dir erhalten.

Noch besser: Lass die Hörer/Zuschauer selber was aufschreiben.

Gutes Intro: Was wisst ihr von......xxxxxxxxxxxx???

Dann kannst du die erste Slide (=Folie) interaktiv machen, du lässt eine Mindmap entstehen.

Oder lässt die Zuhörer mit Handy mit so tools als Mentimeter

https://www.mentimeter.com/

den Auftakt deiner PP mitgestalten. Es sieht lustig auf, wenn die einzelnen Begriffe auf dem Digibord erscheinen. Geht aber nur mit beispielsweise einer "etwas disziplinierteren Klasse"-

Bei einer Flegelklasse würde ich mehr "vorbereitet" arbeiten, um das Chaos von zotigen Wörtern einzudämmen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kidsmom
23.02.2017, 08:43

echt gute Tipps, muss ich mir gleich merken!!

0

Du solltest darauf achten, nicht zu viel auf eine Folie zu packen und auch keine ganzen Sätze hin schreiben.

Außerdem ist es wichtig immer wieder ein paar Bilder einzufügen, hier gilt auch wieder nicht zu viele, denn sonst wirkt es vollgepackt.

Auch auf die Gliederung sollte man achten und wenn möglich ein kurzes Video (1-5 min ) zum Thema einzufügen.

Genauso wichtig wie die anderen Punkte ist die Art, wie du es vorstellst. Am besten machst du dir kleine Zettel mit Stichwörtern zu jeder Folie. Rede so frei wie möglich und schaue immer in einem "M" durch die Klasse.

Wenn jemand stört schaue ihn längers an. Falls er/sie dann noch nicht ruhig ist, gebe eine kurze Spitze Bemerkung ab, die nicht direkt an die Person gerichtet ist, aber sie wird wissen, wen du meinst.

Zeige aber auch manchmal auf Bilder und zeige, was es darstellt/was darauf passiert.

Achte darauf, dass du laut und deutlich sprichst, allerdings nicht über deutlich oder zu laut, sonst kann deine Stimme schnell nerven.

So ich glaube, das waren die wichtigsten Punkte, ich hoffen, ich konnte Helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Versuche die Bilder sich abwechselnd "bewegen" zu lassen, Musik Untermalung im Hintergrund, keine langen Texte zu den Bildern, ev. - je nach Thema - kann man eine Sprechblase (mit Text - logisch;) ) dazu geben; zb.: bei Tieren, Menschen, aber auch Möbelstücken...

Eher kürzer gehalten, dafür reich beim Inhalt;

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Julailaa
23.02.2017, 08:49

Das alles mit den Bildern kann man bis zur 6. Klasse machen, dann wirkt es kindisch, also bleibe bei den Übergängen eher schlicht. Untermalen bloß nicht mit Musik, da kann es gewaltig schiefgehen, weil die Leute nicht wissen worauf die sich konzentrieren sollen. Sprechblasen können an der Anfangs-/ oder Endfolie ganz lustig sein, aber sonst sollte man darauf eher verzichten. sonst sind die Tips gut. PS: sry kidsmom falls ich dich mit der Verbesserung beleidigt habe.

0

In dem man seine Folien interessant gestaltet und je nach Möglichkeit des Themas auch mal ein amüsantes themenbezogenes Video mit einfließen lässt.

Als kleines Beispiel: Arbeitssicherheit im Lagerwesen, da passt "Staplerfahrer Klaus" dazu. Schau mal auf Youtube.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht nur den Text (falls überhaupt Text sein muss) vorlesen sondern Keywords oder Bilder an die Tafel werfen und auf diese eingehen. Die Folien sollten gut strukturiert sein und man sollte wissen was in der nächsten Folie kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In der "vor Power Point" Zeit, als noch Overhead Folien gestaltet wurden hieß es immer "Mehr als 3 Folien sind ein Film". Gemeint war, dass häufig viel zu viele Folien aufgelegt wurden. 

Eine Gute Präsentation muss ein Thema auf den Punkt bringen. Die Folien, oder Dias dienen der Visualisierung, damit sich das Publikum die Kernaspekte besser Vorstellen und somit besser merken kann. 

Den Inhalt von 10 oder noch mehr Dias merkt sich aber niemand.

Eine Professionell gemachte Präsentation arbeitet mit wenigen Dias, die ein eigenes Corporate Design haben. d.h. Du gestaltest als erstes eine Hintergrundfolie, z.B. mit einem einfarbigen Hintergrund in einem sehr hellen grau oder Pastellton und mit dem Logo in einer Ecke, (Schullogo geht auch ;-))

Dann machst Du eine Wilkommens- Folie Die bereits zu beginn des Vortrages bei der Begrüßung und Einleitung Auf den Vortrag einstimmt. Die enthält das Thema, eventuell den Anlass des Vortrages und Deinen Namen.

Als nächstes kommen die Aspekte Deines Vortrages, das kann eine Einzelne Folie sein in die Nach und nach die Stichpunkte eingeblendet werden. 

Musst Du etwas kompliziertes erklären, kannst Du dafür natürlich auch eine Schema-Zeichnung, ein Flussdiagramm, eine Technische Zeichnung, was halt nötig ist verwenden.

Zum Schluss kommt noch eine Folie, die die wichtigsten Punkte deines Vortrages zusammenfasst. 

Gut ist es auch dort noch mal am Rand Den Namen und die Kontaktdaten zusammenzufassen um Rückfragen an Dich zu erleichtern. Du willst Ja mit Deinem Publikum in Kontakt bleiben. 

Du kannst auch noch mal eine gesonderte Schlussfolie mit "Danke fürs Zuhören" o.s.ä. und den Kontaktdaten machen. Das hat aber wenn eine anschließende Diskussion oder Fragerunde stattfindet den Nachteil, dass die Zusammenfassung nicht mehr sichtbar ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?