Wie habt ihr von "Incels" und Co. erfahren? Bzw. wie seid ihr mit diesem Wort in Berühung gekommen?

14 Antworten

Ich habe davon auf Youtube was mitbekommen, so neben/mit Niceguys, Neckbeards und dem ganzen Kram.

Diese Leute, die sich selbst für ganz nette Typen (oder Frauen) halten, gleichzeitig aber auch einen auf "Ich bin ein Opfer, ich habe unfreiwillig keinen Sex" machen. (Teilweise gibt es aber auch Leute, die glauben, dass sie überhaupt nicht toll sind und es "niemanden übel nehmen", nicht mit ihnen zu schlafen. Das sind denke ich noch die besseren Incels). Je nach Ausprägung erwarten einige, dass Nettigkeit automatisch mit Sex belohnt gehört (z.B. "Niceguys"),Gleichzeitig aber ganz giftig werden, wenn sie es nicht bekommen und das andere Geschlecht dafür verantwortlich machen, dass sie keinen Sex kriegen, teilweise ziemlich sexistisch werden, ect. Ein Incel beschreibt also nicht automatisch jmd., der auch nach einem langen Zeitraum noch Jungfrau ist, sondern jmd. der sich als Opfer der Umstände hinstellt und klar angibt, wie unfreiwillig er/sie eine Jungfrau ist.

Nun, in dem Fall ist es dann wohl so, dass hier auf GF viele zu leicht mit diesem Begriff um sich werfen, habe ich so das Gefühl.

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@Shylenn

Ja, viele Begriffe hier werden gerne mal für irgendwas missbraucht. So wie wenn zum Beispiel behauptet wurde, dass es "Mensch und Menschinnen" geben sollte und, dass das "Feminismus" wäre. Manchmal ist das Internet echt traurig anzusehen....

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@DruckerSindDoof

:D Oh Gott...

Also ich finde, man kann es echt übertreiben.

Letztens wurde ich Feminist genannt, weil ich fand, dass es unnötig ist, wenn man bei einem Date ständig sexuelle Andeutungen ertragen muss. War bestimmt auch ein Incel, der da geantwortet hat.

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@Shylenn

Ach herje, du grauenvoller Mensch, wie kannst du es wagen😂. Ich finde es ja Schade, dass viele Feminismus mittlerweile mit was schlechtem verbinden und es als Beleidigung nutzen. Ich kann mich mittlerweile nicht so bezeichnen, weil Leute sonst denken, ich wäre eine von diesen Extremisten, die glauben Feministen zu sein und das Wort mittlerweile in den Dreck gezogen haben.

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@DruckerSindDoof

Ich denke nicht, dass ich ne Feministin bin, mal ganz davon ab ob mich der Typ beleidigen wollte oder nicht. Ich stehe zwar auf Gleichberechtigung, aber nicht um den Kerlen das Leben schwer zu machen. Ich wäre z.B. liebend gern Schreiner oder Tischler geworden, wurde aber bei jeder Bewerbung abgelehnt, weil ich ein Mädchen bin. Find ich einfach scheiße, dass man so behandelt wird, aber deswegen bin ich lang noch nicht so gestört, mir überall ein *innen dranzuwünschen...

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@Shylenn

Eben, mir geht es beim Feminismus um Gleichberechtigung, ein Titel ist mir da ziemlich egal, ich kann ja schließlich einfach sagen, ich bin für Gleichberechtigung, ohne mir ein Label zu geben, und ich finde auch, dass sich niemand ein Label aufdrücken muss. Bei dem Punkt mit dem "innen" kann ich nur zustimmen. Für mich ist das ein "Ich schaffe ein Problem, um es zu lösen, weil der Rest zu anstrengend ist". Wenn ich zum Bäcker gehe, sage ich auch, ich gehe zum Bäcker und nicht "Ich gehe zum Bäcker/Bäckerin" oder so ein Quatsch. Ich meine, ich werde jetzt nicht absichtlich immer die "männliche" Form für alles nehmen. Wenn ich weiß, die Person ist weiblich, kann ich auch Ärztin schreiben/sagen, aber für mich sind Begriffe, wie Arzt, Maler, Schreiner, Apotheker... neutral, nicht automatisch männlich. Ich nenne mich auch "Schüler des XY" und nicht "Schülerin". Ich hoffe sehr stark, dass die die Werbung mit "fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker nicht ändern", das würde so schlimm klingen😂.

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@DruckerSindDoof

Eben, das ist ein Problem schaffen. Seh ich auch so.

Ich hab vor Jahren mal Therapie gemacht und sollte mich beschreiben.

Da beschrieb ich mich halt in etwa mit männlichen Titeln wie "Ich wär gern Schreiner geworden" oder "Ich finde, ich bin ein guter Autofahrer".

Raus kam, dass ich offenbar nicht akzeptieren kann, eine SIE zu sein. Man schob das auf all meine Missbräuche, die ich durchgemacht habe, dass ich ein gestörtes Verhältnis zu meiner Fraulichkeit hätte.

Und ich dacht nur: WTF gehts noch? Ich schreibe das so, weils leichter ist und ich mich nicht an Worten aufgeile. Ich will nur verstanden werden und nicht Wortschubserei betreiben.

Kann ja sein, dass ich an den Missbräuchen zu knabbern habe, aber glauben die wirklich, wenn ich jetzt überall ein INNEN dranhänge, verschwindet das Problem? Ist doch totaler Stuss.

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@Shylenn

Oh Gott, erstmal mein Beileid, das klingt grauenvoll. Und die Begründung des Therapeuten ist kompletter Stuss. Da habe ich das Bedürfnis solchen Leuten mal richtig meine Meinung zu geigen. Was er wohl gesagt hätte, wenn du Menschinnen irgendwo hingeschrieben hättest.

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@DruckerSindDoof

Ach, der hat noch mehr Stuss von sich gegeben.

Z.B. wäre ich ein Träumer und Idealist, nur weil ich irgendwo mal gesagt hätte: "Wäre die Welt so und so, dann XYZ".

Ich finde, ich bin kein Idealist, sondern Realist mit höchstens leicht träumerischen Tendenzen, weil ich gern drüber nachdenke wie etwas sein KÖNNTE und wie man da hin kommen KÖNNTE.

Für mich ist ein Idealist jemand, der mit genau dem wies jetzt ist zufrieden ist.

"Hochwasser? Ja super, die Welt sollte doch eh vorm Austrocknen gefährdet sein"

"Stau? Ja super, so haben die Leute endlich mal Zeit, über sich nachzudenken, was sie nicht könnten, wären sie so im Stress wegen Berufsverkehr".

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Eigentlich auch nur hier und nur von Männern. Ich habe noch nie gehört, dass eine Frau Männer in solche Kategorien einteilen würde oder solche Wörter benutzen würde. Das scheint mir alles eher ein Männergemachtes Konstrukt zu sein, was bei Frauen überhaupt keine Bedeutung und keinen Sinn hat, weshalb Männer auch nicht in solchen Kategorien denken und sich einteilen sollten meiner Meinung nach.

Stimmt, jetzt wo du es sagst... Ich hab noch nie eine Frau das sagen hören. Und ich hab auch noch nie eine Incel Frau gesehen (also hier gelesen). War bisher immer 100% männlich.

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Ich hatte schon vor GF mal davon gehört, es aber nicht so wirklich beachtet. Im Internet verfolge ich einen Blog, der sich sehr kritisch mit Inceldom auseinandersetzt und diese Philosophie, sobald sie in Hass und Feindseligkeit (Aufruf zu Gewalt an Frauen) gewinnt, anprangert und kritisiert; auch mit Nennung der jeweiligen Blogger auf Reddit.

Und in unserer Gegend hatten wir auch schon einmal eine Incel-Kundgebung. Nur sehr klein, weil es einfach noch "in den Kinderschuhen" steckt, aber allein, was ich hier sehe, empfinden sich immer mehr Männer als Incel. Und das auf sehr misogyne Art und Weise.
Zwar kenne ich auch "incel-Frauen", aber die sind bei weitem nicht so hasserfüllt, wie hier die Männer.

Mir stösst es etwas sauer auf, dass man Frauen im Generellen für ihr Versagen verantwortlich macht und versucht Vorurteile und Klischees über uns aufrecht zu erhalten...wir wären hypergam, würden eben nur auf Oberfläche und Geldbeutel schauen und je größer die Karre, desto größer unser Interesse. Im Endeffekt nennt man uns durch die Blume Prostituierte, die sich für einen guten Lebensstandard verkaufen.
Dass das nicht stimmt, ist selbstredend, aber jede Frau, die einem Incel widerspricht, lügt ja in dessen Augen.

Sie kommen leider nie auf die Idee, dass es an ihnen selbst liegen könnte. An ihrer Feindseligkeit Frauen gegenüber, an ihrer Verzweiflung und vor allem daran, dass sie eben 0,0 Selbstwert und Selbstbewusstsein haben (woran natürlich auch die Frauen Schuld sind, anstatt mal zu schauen, ob nicht vielleicht die Eltern ihren Anteil daran tragen).

Und gerade diese Aufrufe zur Gewalt, sich von Frauen zu nehmen, was man gerade benötigt. Diese Homophobie, gerade Lesben gegenüber. Diese Wünsche, der Staat möge jedem Mann eine Frau zuweisen, egal, ob die Frau möchte oder gar homosexuell ist. Und so weiter und so fort. Das finde ich eine gefährliche Strömung, weil sie eben auch die Männer bedient, die zwar kein Incel sind, aber trotzdem eine mindere Meinung von Frauen haben, sich in ihrem Patriarchat angegriffen fühlen, wenn eine Frau selbstbewusst durch's Leben geht und Gleichwertigkeit fordert.

Das macht mir schon etwas Sorgen. Und ich muss sagen, mir reicht eine Vergewaltigung.

Also ich verbringe so gut wie jeden Tag den ganzen Tag im Internet und habe auf YouTube irgendwann mal von Incels zum ersten mal gehört. Dass sich viele Leute freiwillig so nennen, ist mir eher noch nicht oft so vorgekommen. Eher wird es oft einfach als Beleidigung genommen (Ähnlich wie "virgin" (Jungfrau) wobei das ja an sich nichts schlimmes ist). "Spätsünder" passt da aber nicht wirklich, da Incel radikaler ist als einfach nur eine einfache Bezeichnung.

Das Wort Incel ist ja eine Kombination aus dem englischen "involuntary" (unfreiwillig) und "celibate" (zölibatär) und beschreibt anders als du beschrieben hattest, nicht nur dass sie noch nie Sex hatten und man sich deshalb so nennt. Die richtigen Incels sind eine echte Internet-Bewegung, die durch Frauenhass, Verlangen nach dem Patriarch und Selbstmitleid geprägt ist. Leute, die sich wirklich selbst dieser Bewegung zugehörig sehen, denken, sie "kriegen keinen Sex ab", weil etwas falsch läuft in der Gesellschaft und Frauen ihren Platz nicht kennen. Sie denken, Frauen würden ihnen von Natur aus Sex schulden und sehen sich selbst als Opfer und propagieren Gewalt gegen Frauen.

Also wer sich selbst so bezeichnet, weiß entweder nicht was genau ein Incel ist oder ist wirklich einer. Eher sieht man es als übertriebene Beleidigung. Sich selbst Incel zu nennen, nur weil man noch keinen Sex hatte, ist als würde ich, wenn ich leicht rechts politisch bin, mich selbst als Nazi bezeichnen. Das sieht man auch eher nur als übertriebene Beleidigung und die meisten sind auf keinen Fall richtige Nazis

Naja, ich hatte daran gedacht, dass sie sich Incels nennen, um Mitleid zu erwecken. So wie: "Ach, du bist ein Incel? Oh Gott, wie traurig, komm her, ich vögel dich ne Runde...".

Das hieße, dass selbst wenn sie dann jemanden abkriegen, der mit ihnen Sex hat, sie weiterhin Incels blieben?

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@Shylenn

Ahh versteh was du meinst.

"Ach, du bist ein Incel? Oh Gott, wie traurig, komm her, ich vögel dich ne Runde..."

Hmm, also glaube eigentlich, dass da normale Menschen eher kein Mitleid hätten, wenn sie sich als Incel bezeichnen. Aber da gibts bestimmt welche. Aber bei richtigen Incels? Hmm, hab ich mir noch nie so überlegt, weil ich nich unbedingt denke, dass denen Frauen zustimmen.

Aber denke, wenn tatsächlich ein Incel eine Freundin/Frau hätte, wäre er immer noch ein Incel. Es ist ja das Gedankengut an sich, was einen ausmacht. Das Problem wäre wohl eher wie er seine Frau dann behandelt. Ohne, dass da Gewalt im Spiel ist, kann ich mir das nicht vorstellen.

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@Zombor02

Schon irgendwie spannend... Und erschreckend. Wenn man darüber so redet, könnte man meinen, es wär ne Sekte und brandgefährlich.

Kennst du den Film "Screwfly Solution"? Der war echt krass, ich muss ein bisschen daran denken, wenn ich mich hier über "ECHTE Incels" unterhalte.

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@Shylenn

Den Film kenn ich (noch?) nicht! Aber ja, Sekte könnte man schon fast sagen. Natürlich sind da manche mehr und manche weniger drin investiert. Incel ist aber so ein Modewort geworden in den letzten 3 Jahren, dass viele es gar nicht mehr ernst nehmen. So wie "Nazi" find ich immer gut als Vergleich. Man nennt schnell mal jemanden Incel/Nazi, wenn er Tendenzen aufweist, aber die wenigsten sind es wirklich. Aber! Irgendwo gibt es wirklich welche, und wer weiß, was die schon erreicht haben.

Hab grad mal ein bisschen recherchiert und anscheinend gab es seit 2014 mindestens 7 Massenmorde durch Incels aufgrund ihrer Denkweise mit insgesamt 46 Toten (und mehrere kleinere Sachen). Die letzte größere Aktion war glaube ich in Kanada, Toronto 2020 erst. Da hatte ein bekennener Incel 10 Frauen getötet und 6 weitere verletzt. Das war auch das erste mal, dass ein Incelangriff tatsächlich als Terrorismus aufgenommen und behandelt wurde.

Wie bei "Nazi" find ich es eigentlich schlimm, wenn man die Begriffe einfach schnell um sich wirft und das echte Problem damit verharmlost, so von wegen "Oh boo-hoo, meine Freundin hat mich verlassen, alle Frauen sind gleich, ich bin jetzt ein Incel"... Nein, bist du nich...

Incels sind zwar jetzt nich unbedingt das größte Problem unserer Zeit, aber würde man nur danach gehen, würde man ja die meisten Probleme nich anerkennen. Es gibt gefährliche Incels!

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@Zombor02

Ich glaube ich habe eben erst geschnallt, dass es nicht drum geht noch Jungfrau zu sein, oder? Ich hab hier bisher ständig in Verbindungen mit Jungfrauen gelesen, dass sie Incels sind und vermutlich bleiben. Daher dachte ich, ein Incel wäre immer eine Jungfrau.

Tatsächlich können die aber so viel gevögelt haben wie sie wollen, solange sie den Punkt erfüllen, immer verschmäht zu werden und daher "zwangssingle" sind.

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Ich bin durch YouTube auf dieses Thema aufmerksam geworden, insbesondere durch die "Red-Pill-Community" und MGTOW-Content. Und rein nach der Definition des Wortes (für die ich eher das englische Wikipedia heranziehen würde, da sachlicher) würde ich vermutlich sogar dazu zählen. Aufgrund der im englischen Wikipedia-Artikel genannten Forumsdiskussionen und dem Stigma, das diesen Begriff begleitet, würde ich mich allerdings nicht als Incel bezeichnen (genau so, wie ich mich nicht als Feminist bezeichnen würde, obwohl ich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau bin).

Es gibt verschiedene Gründe, wieso ich unfreiwillig single bin. Dazu zählen beispielsweise mein eher durchschnittliches bis leicht unterdurchschnittliches Äußeres, meine Depressionen oder die Tatsache, dass ich sehr wahrscheinlich eine Autismusspektrumstörung habe (ein Test diesbezüglich steht bald an, auch aufgrund der Vermutung meiner Therapeutin). An einigen meiner Defizite arbeite ich bereits, andere (wie beispielsweise den Autismus und damit einhergehende Schwierigkeiten im sozialen Umgang) kann ich nicht ändern.

Ich halte es für falsch, die Schuld einzig und allein den Frauen zuzuschreiben. Dennoch denke ich, dass Online-Dating in Kombination mit dem weiblichen Datingverhalten es Single-Männern deutlich erschweren - selbst jenen Männern, die gar nicht online daten.

Wie der genannte englische Wikipedia-Artikel beschreibt, sind Diskussionen unter Incels oft von Frauenhass geprägt. Das halte ich aber nicht für eine Ursache, sondern für ein Symptom dieses Problems und vieler anderer Probleme.

Fakt ist, dass Männer - anders als Frauen - nirgends öffentlich den Raum bekommen, sich über Datingstrategien, das Single-Dasein oder einfach nur Männerthemen auszutauschen, ohne dass der (radikale) Feminismus versucht, dies völlig zu unterbinden oder in irgend einer Art und Weise zu kapern. Es gibt keine Talk-Shows für Männerthemen, es gibt keine Podcasts für Männer und deren psychische Anliegen. Und leider haben viele Männer auch nicht die Möglichkeit, sich mit Freunden über Dinge auszutauschen, weil sie nicht eng genug mit ihnen sind, oder keine Vaterschaftsfigur in ihrem Leben hatten, die ihnen beigebracht hat, mit der Welt, den Frauen und starken Emotionen richtig umzugehen (daran ist das Familienmodell der alleinerziehenden Mutter nicht ganz unschuldig, den Jungs und jungen Männern tut man damit wirklich keinen Gefallen).

Also suchen sich diese Männer - frustriert, wie sie sind - Online-Communities, in denen dieser Austausch möglich ist. MGTOW und andere Red-Pill-Communities sind die einzigen Möglichkeiten für Männer, sich über diese Themen auszutauschen. Und leider sind nicht alle Männer in der Lage, sachliche Thesen und Fakten von hasserfüllten Aussagen zu trennen, weswegen sie beides verinnerlichen.

Es bringt nichts, Symptome zu bekämpfen, wenn das eigentliche Problem nicht thematisiert wird. Damit treibt man diese Menschen nur weiter in die Ecke und trägt zu einer Verschlimmerung der Situation bei.

Hier ist, wie man das Problem lösen könnte: Thematisiert die Probleme der Männer öffentlicht. Ihre psychischen Erkrankungen. Oder ihren Mangel an einem wirklichen Lebenssinn. Oder ihre Schwierigkeiten im Dating. Oder ihre gesellschaftliche und teilweise auch systematische Benachteiligung. Gebt den Männern die Möglichkeit, die Themen, die sie bewegen, in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Sucht den Austausch mit diesen Männern. Bietet ihnen gesündere, alternative Denkweisen an.

Aber hört Männern verdammt noch mal zu. Sie zu verteufeln und zu canceln, wenn sie irgend etwas Nicht-Feministisches oder "politisch Inkorrektes" sagen, verschlimmert die Lage nur und treibt diese Spaltung weiter voran. Wenn du Incels öffentlich im Netz fertig machst oder jeglichen Diskurs und Kontakt zu ihnen abbrechen/unterbinden willst, bist du Teil des Problems!

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