Wie habt ihr euren Garten gestaltet?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wir haben 3 Gärten, alle ökologisch sinnvoll:

Vorgarten: einheimische KLeingehölze und Bienenfutterpflanzen wie LAvendel, Lungenkraut, dazu einjährige oder 2jährige heimische Blumen

HAusgarten: Obst-Bäume und Beerensträucher, schmackhafte, einheimische KLeingehölze, Wildrosen, und Bienenfutterpflanzen wie LAvendel, Lungenkraut, Topinambur; insgesamt eine ziemlich wilde Mischungen, die zum Beernten geschnitten werden (Überschüssiges Grün wird verfüttert)

WAldgarten: wie Hausgarten, nur weitläufiger mit Gras als dauerbegrünung zwischen den Hochbeeten und Obstgehölzen; unsere "RAsenmäher" haben Hufe....und ne automatische Düngefunktion

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Klingt sehr gut und idyllisch, LG.

1

Ein Garten, in dem man alles frei wachsen läßt , ist in Kürze kein Garten mehr , sondern wird zum Miniwald, der auch seine Reize haben mag, aber man bekommt dann u.U. Feuchtigkeitsprobleme im Haus.
Ich habe 3 Gärten, 2 sind ein Mittelding, da darf schon viel wachsen, aber weiterere Bäume werden knallhart ausgerissen, vieles andere auch und Blumenbeete... gibt es auch .

Einer der "Gärten" hingegen ist KEIN Garten mehr (ich habe keine Zeit mehr für den) - der ist mittlerweile ein Miniwald. Aber das Haus hat mittlerweile eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in den Räumen, es ist ziemlich dunkel geworden...., also echt nicht so ideal.

Wenn man in einem Garten nicht lenkend eingreift, ist das bald kein Garten mehr.

Ich bin kein Mensch für super gepflegte Gärten, obendrein habe ich dafür gar nicht die Zeit. Und ein sogenannter "pflegeleichter" Garten andersherum ist potthäßlich.

Hier in der Gegend haben mittlerweile viele solche- gilt als neues Schönheitsideal- am besten ein Garten ohne Pflanzen- ist hier in der Gegend zur Zeit am beliebtesten- DAS ist auch nicht mein Fall. Ich ecke sogar mit meinen Gärten massiv an, sammele langsam eine Feindgemeinde. Auch wenn immerhin manche! (wird aber immer seltener) meine Gärten noch! entzückend finden, besonders zur Zeit der Hauptblüte. Es gab sogar Gäste, die wegen dem einen Garten extra zur Hauptblüte angereist sind- in erster Linie etwas Geh-Behinderte, die nicht so gut zu Fuß sind. Die haben sich da dann einfach auch nur hingesetzt und geschaut. Aber diese Leute sterben zunehmend weg.

Sehr gute und wohl überlegte Antwort

0

Hey,

eine sehr sinnvolle Frage finde ich, denn auch ein Garten ist Lebensraum.

Wir haben einen reinen Ökogarten mit ausschließlich heimischen Baum- und Straucharten, im Frühjahr etwas für die Bienen, im Spätsommer und Herbst etwas für die Vögel, Eichhörnchen und Siebenschläfer, mit Asthaufen für Vögel und Igel und wer diese noch nutzen möchte, mit Nistkästen die von unterschiedlichen Arten genutzt werden und mit einer Futterstelle die das gesamte Jahr bestückt wird sowie einer Vogeltränke mit unterschiedlich tiefen Badebereichen für unterschiedliche Vogelarten, die sowohl als Tränke als auch zum Baden sehr und regelmäßig besucht und genutzt wird. LG.

Genau SO stelle ich mir mein - hoffentlich-bald-zukünftiges - Obst-Gemüse-Waldgarten-Biotop" vor ! ;)

1
@Honeysuckle18

Danke dir für deinen netten Kommentar.

Die Artenvielfalt gibt uns recht, dieser Garten lebt Tag und Nacht, LG. :))

1
@PicaPica

LG zurück - leider habe ich nicht das Glück, einen Hausgarten zu haben... Bis dahin zehre ich von "meinem" Wald - und dem Gedanken an mein "Projekt" am Ortsrand...;)

1
@Honeysuckle18

Das klingt sehr interessant dein Projekt und der Wald mein Lieber (oder meine Liebe) ist stets wohltuend und sogar von wissenschaftlich erforschter und bestätigter positiver Wirkung auf den Organismus.

Kannst ja mal in meinen YT-Kanal AbiesOwl reinsehen, oder diesen Namen bei Google eingeben, da findst´s auch gleich. Am Besten mit dem Prolog anfangen, viel Spaß, LG. :)

1

Ich habe einen 2.400 qm grossen Nutzgarten, d.h. dass er von uns genutzt wird, nichts wird dem Zufall überlassen, mein Garten ist schon seit über 50 Jahren mein Hobby und mein Erholungsplatz.

Vor dem Haus haben wir unseren Blumengarten, mit Rosen und meist winterharten Stauden.

Hinter dem Haus haben wir einen Sitzbereich, und eine Blockhütte in der wir Pflanzen vorziehen und schon manche schöne Stunden gefeiert haben. Umrahmt ist dieser Bereich von einem Rasen.

Anschliessend kommen die Gemüsebeete, wir bauen alle gängigen Gemüsearten und Sorten an.

Jetzt kommen wir zur Beerenabteilung, mit Erd-, Him-, Brom-, Stachelbeeren.

Es folgt bis zum Ende des Grundstücks unsere Obstabteilung mit vielen heimischen Obstbäumen die auf einer blühenden Blumenwiese stehen, die jährlich 2 - 3 mal gemäht wird.

Auf allen leer gewordenen Beeten säen wir Gründünger-Pflanzen wie Phacelia, Ramtillkraut, Gelbsenf, Lupinen usw. ein, der Gründung wird in den Boden eingearbeitet oder verbleibt oben als Mulchschicht.

Für Bienen und Insekten haben wir immer vorgesorgt und natürlich haben wir für die körnerfressenden Vögeln Inseln mit Sonnenblumen stehen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das finde ich gut, das mit den Sonnenblumen, fehlt nur noch eine Vogeltränke, LG.

1
@PicaPica

Die habe ich bei der Rasenfläche stehen, die Vögel brauchen eine freie Stelle um zu trinken und zu baden.

1
@mrlilienweg

Meine Erfahrung ist, dass sie es lieben, wenn in der Nähe ein paar dichtere Sträucher stehen, die sie als Deckung nehmen können, aber sehr gut, dass eine Tränke vorhanden ist, danke für deinen Kommentar, LG. :)

1

Wir haben unseren Garten vor kurzem umgebaut. Er ist jetzt ordentlicher und begradigt aber hat trotzdem überall Platz für Pflanzen, Tierchen und ein Gemüsebeet.

Wir haben uns für die Planung etwas Unterstützung geholt und waren in so einer Art Gartenausstellung.

Mir gefällt es sehr gut wie es geworden ist :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?