Wie habt ihr eure zweite Geburt erlebt?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Kurz und Bündig: Unverhofft.

Ich war vier Tage vorher beim Frauenarzt zur Routineuntersuchung. 36.SSW. Da sagte mir meine Ärztin noch "Muttermund ist bei 2,8cm und fest zu, wunderbar, so schnell kommt das Kind nicht um die Ecke." Ich hatte keine Wehen, ab und an mal eine Übungswehe, aber das auch nur alle 3-4 Tage.

Und dann mitten in der Nacht, wachte ich auf, von einer Wehe durchgeschüttelt, die so heftig war, dass ich mein Abendessen auf dem gesamten Bett, inklusive Ehemann verteilt hab xD. 4,5 Stunden später war das Kindchen da.

Im Vergleich zur Ersten kam das also etwas unerwartet, denn bei meinem ersten Kind wusste ich, dass es jeden Tag so weit sein kann (hatte seit der 32. SSW muttermundwirksame Wehen und ab der 35.SSW keine Medikamente mehr, um diese zu unterdrücken). Außerdem dauerte sie länger (halt 4,5 Stunden zwischen "Ach du k**...ich glaub es geht los" und "Hallo kleiner Mensch!" anstelle von nur 2,5 Stunden...ja ich habs da scheinbar immer eilig). Da ich aber ja nun wusste, was auf mich zu kommt, bin ich viel entspannter an die Sache ran gegangen - die Hebamme war ganz besorgt, weil sie immer dachte, ich würde wärend den Presswehen wohl noch ein Liedchen singen, statt irgendwie anzudeuten, dass ich gerne pressen würde - und hab nur die letzten 15 Minuten gedacht "Wieso zum Teufel dachte ich, es wäre eine gute Idee, ein Kind zu bekommen?"

Beide Male ging es komplett ohne Medikamente, ich wollte das schlichtweg nicht (außer es wäre aus medizinischer Sicht nötig gewesen). Dachte beim zweiten mal zwar, dass ich da eher sagen würde, dass ich doch gerne irgendwas kriegen würde, hab mir dann aber immer wieder gesagt, dass ich das so lange durchzieh, wie es irgendwie geht.

Im gesamten war die zweite Geburt besser, ich hab mehr davon mit bekommen. Bei der ersten Geburt war ich einfach nur hundemüde und konnte mich gar nicht richtig konzentrieren (und es passierte eben irgendwie viel zu viel in viel zu kurzer Zeit).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kenne deine Bedenken. Unsere große kam am 28.5.14 per Kaiserschnitt auf die Welt. Unser sohnemann wird am 26.8. geholt. Also sind die Tage gezählt!
Meine Angst ist eigentlich nicht wie die Schmerzen sein werden sondern was mit unserer Tochter ist.
Gerade jetzt ist meine Mutter selber auch noch im Urlaub, die bei uns im haus wohnt also auch eine feste Bezugsperson für unsere Hexe darstellt. Klar haben wir uns vor Monaten darum gekümmert das jemand da ist. Der Opa ist nun für die Tage da. Geplant war es, das er sie 3 Tage bei uns zu Hause betreut und dann die Oma wieder da ist, nun sind es nur noch 1,5 Tage, weil wohl auch die Oma ein schlechtes Gefühl oder gewissen hat.
Heute fragten mich dann viele, ob ich denn nervös bin, "Nein vor der Geburt nicht, sondern davor, dass ich meine kleine so lange alleine zurück lassen muss, das Gefühl ist echt ätzend im Moment. Der Opa ist ein ganz ein toller und lieber und die beiden haben viel geübt die letzen Wochen, er war da hat sie ins Bett gebracht oder sie mal für 1-2 Stunden geholt und mit ihr gespielt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Erina90
24.08.2015, 07:40

meine Tochter kam am 24.5 2014 auf die Welt und unser Sohnemann sollte um den 12.11 herum kommen:-) ich habe keine Oma oder Opa der sich um sie kümmern könnte. nur eine Freundin von mir die sie sehr mag. ich könnte weinen wenn ich mir vorstelle das sie aufwacht und auf einmal mama und Papa weg sind. naja aber es geht nunmal nicht anders. da muss sie wohl durch

0
Kommentar von GroupieNo1
24.08.2015, 09:24

Unsere ist es gewohnt mal von der Oma aus dem Bett geholt zu werden oder Auch mal von ihr ins Bett gebracht zu werden,  aber von früh bis abends ohne Mama und Papa und das für ein paar Tage das wird schwer! Auch wenn der opA sie jeden Tag mit ins Krankenhaus Bringt

0

Total entspannt.

Ich musste schon eine Woche vorher in die Klinik und meine Große blieb bei uns zuhause (meine Mutter war gekommen und betreute sie in der Zeit).

Schmerztechnisch sowie auch vom Geburtsverlauf her war es eine schöne Geburt.

Mach dich nicht verrückt, organisier' jetzt schon für deine "bald Große" das sie gut versorgt ist, dann kannste auch ganz entspannt in die Klinik gehen und was die Schmerzen angeht überleg' dir, ob du dir eine PDA legen lässt (hatte ich bei meiner Großen, war toll - bei der Kleinen ging es dann aber ohne).

Alles Gute für die Geburt, das wird schon :-)


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Erina90
23.08.2015, 22:33

bei meiner Tochter hatte ich auch eine PDA und es war "herrlich" einfach mal ein par std ohne Schmerzen. Ich hoffe die zeit reicht für eine PDA :-)

0
Kommentar von vanillakusss
23.08.2015, 22:34

Es geht nichts über eine PDA! Immer her damit, das gute Zeug.

1
Kommentar von Erina90
23.08.2015, 22:37

Ja genau. ....:-) es war einfach toll

1

Gar nicht, leider.

Aber ich hätte, bei der zweiten Geburt, direkt von Anfang an gesagt, dass ich eine Periduralanästhesie möchte, sofort.

Bei meiner Tochter habe ich (blöderweise) gesagt, bloß keine Medikamente, ich blödes Schaf... Das habe ich mir dann während der sehr langen Geburt anders überlegt.

Aber richtig Angst hätte ich nicht gehabt, man weiß ja was einen erwartet und man kann sich darauf vorbereiten. Ich gehe auch davon aus, dass die zweite Entbindung nicht so hart ist wie die erste.

Eine meiner Bekannten hat ihr zweites Kind im Badezimmer bekommen, alleine. Sie hatte Wehen (nachts) und sie wollte mit ihrem Mann ins Krankenhaus.

Aber vorher musste sie mal, tja, das, was raus wollte war ihr Baby. Es ist rausgerutscht, ich weiß bis heute nicht wie so etwas geht. Ohne richtige Schmerzen, ohne alles, es war plötzlich da obwohl die erste Geburt recht lange und sehr schmerzhaft war.

Also, mach dich nicht umsonst verrückt, lass es auf dich zukommen und denke nur daran, dass du die kleine Maus danach endlich sehen kannst. Darum beneide ich dich wirklich, es gibt nichts Schöneres auf der Welt :)))

Alles Gute für eure Familie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Erina90
23.08.2015, 22:36

Vielen Dank für die Antwort :-) vllt sollte ich alles entspannter angehen....und was Medikamente angeht bin ich offen. Vorallem jetzt wo ich weiß was auf mich zu kommt :-)

1
Kommentar von Erina90
24.08.2015, 07:43

Ja ich freue mich riesig auf ihn.....vllt wird es ja bei dir auch noch was

0

Meine erste Geburt war der Horror. Großes Kind, lange und schmerzhafte Geburt. Die zweite Geburt, 3 Jahre später, war zwar aufregend, aber wunderschön. Ich bin um 12 Uhr ins Krankenhaus und um 19 Uhr war der kleine Mann auf der Welt, noch bevor die Hebamme kommen konnte ;) Er kam allerdings in der 34.SSW und war dementsprechend relativ klein und leicht. Aber das hat er jetzt nach 3 Monaten alles aufgeholt.

Wir haben in unserer Nachbarschaft ein paar Senioren, die sich während der Geburt um unser Chaos daheim gekümmert haben^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ging vor allem schneller, die Schmerzen waren gleich. Aber dadurch daß es viel flotter ging, hat man es "angenehmer" in Erinnerung.

Wir hatten damals das Erstgeborene zu Opa und Oma über Nacht gebracht, das war überhaupt kein Problem. Du läßt ja die kleine Tochter nicht alleine zuhause, oder?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Erina90
23.08.2015, 22:30

ne natürlich nicht :-) sie wird dann erst 18 Monate alt sein. Ich rufe meine Freundin oder unsere Babysitterin an....je nach dem wer schneller kann:-) hoffentlich geht's dann auch bei uns schneller

0

Was möchtest Du wissen?