Wie habt ihr eure baufinanzierung gemacht?

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6 Antworten

Ohne Kredit nicht zu schaffen für normal Verdiener.
Für einen solchen zu bekommen wird meist ein unbefristeter Arbeitsvertrag verlangt. Miteinbringen von Eigenkapital ist immer gut. Demnach und nach eurem Einkommen gerichtet sagt euch eure Bank in welcher höhe ihr einen Kredit bekommen würdet.
Kommt natürlich auch auf eure Ansprüche an. Neu bauen ist sehr teuer, aber auch eine Renovierung eines alten Hauses verschlingt viel Geld. Da können evtl. handwerkliche Tätigkeiten selbst erledigt werden und verschiedene arbeiten können vielleicht etwas warten bis der Geldbeutel es erlaubt.
Wir haben ein altes Haus gekauft und renovieren nun seit 5 Jahren immer weiter, ohne Ende in Sicht. Da ist ein neues Haus doch mit weniger Stress verbunden, genau überlegen was ihr wollt!

Eine der wichtigsten Fragen ist wieviel Kapital würdet Ihr benötigen.

In Zeiten niedriger Zinsen möchten viele Menschen ein Haus bauen. Sinn macht dies nur wenn in möglichst kurzer Zeit eine entsprechend hohe Tilgung erfolgen kann.

Je sicherer die Bank Dein langfristig zu erwartendes Einkommen einstuft, desto höher ist die Chance überhaupt einen Kredit zu bekommen und je niedriger auch der Zinssatz.

Spiele mal Eure möglichen Zahlen mit dem folgenden Finanzierungsrechner durch. 


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Bestehendes Haus gekauft. Vorher Eigenkapital 20 Jahre lang angespart.

Normalverdiener.

Mein Rat: keinesfalls überschulden. Sicherheitsreserven einplanen und auf diese nochmal 50% draufpacken.

Und Du musst zusätzlich auch noch Rücklagen bilden für Reparaturen, Umbauten etc.

Denk dran, Du willst und musst auch noch leben!! (Urlaub, Freizeit, mal ein neues Handy oder Fernseher etc.)

Von den historischen Baufinanzierungen Anderer auf die eigene Baufinanzierung zu schließen ist nicht wirklich sinnvoll - Bausparverträge, die in Zeiten höherer Zinsen sinnvoll waren, sind heute nur noch selten eine gute Idee.

Man sollte nur kaufen/bauen, wenn man weiß, dass die Immobilie den Bedürfnissen mindestens der nächsten zehn Jahre entspricht, weil einen die Transaktionskosten (Steuer, Makler, Notar, Grundbuchkosten etc.) sonst tief in den Verlust reißen können.

Banken erwarten in der Regel stabile Einkommen, die nach den Kosten der Finanzierung noch deutlich genug übriglassen und mindestens 20 % der Kaufsumme/der Erstellungskosten plus die Transaktionskosten des Kaufs als Eigenkapital.

Auch wenn Zinsen aktuell sehr niedrig sind, sollte berücksichtigt werden, dass schon von Anfang an zügig getilgt werden soll, damit das Darlehen im Ruhestandsalter abgetragen ist. Auch bei niedrigen Zinsen kann so eine hohe monatliche Belastung zustandekommen.

Eine gute Idee ist auch, Darlehensverträge mit der Möglichkeit von Sondertilgungen zu nehmen - wenn mal Geld übrig ist, kann so ein Teil der Darlehenssumme vorzeitig zurückbezahlt werden.

Wir haben Bausparverträge gehabt, Eigenkapital und einen kleinen Kredit bei der Bank gehabt.

Wir haben neu gebaut, aber das Grundstück geschenkt bekommen.

Wir gehen beide arbeiten und haben ein Kind. (Sind allerdings Beamte, also einen sicheren Job).

Gebrauchtes Haus mit 100 % Eigenkapital gekauft.

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