Wie haben die Megalithbauer die Riesigen Steine bewegt,es macht ja keinen Sinn das da Leute diese Riesen Steine oft 50 oder mehr km weit geschleppt haben?

 - (Geschichte, Megalithen)

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

komischerweise wird da immer nur die Methode mit dem Rollen über Baumstämme genannt. Die geht mit gewissen Einschränkungen, aber es gibt eine ganze Anzahl plausibler Alternativen:

  • man kann einen Stein bei geeigneter Form durch Schaukeln vorwärtsbewegen. Das hat ein Studententeam kürzlich für diese Figuren auf der Osterinsel praktisch demonstriert, das geht erstaunlich gut. (Etwa so, wie Du einen Kühlschrank bewegen würdest durch Kippen von einer Ecke auf die andere, aber mit einer runden Unterkante auf der er hin und her schaukeln kann.)
  • man kann einen Stein rundum in Holz einpacken so, dass das Gesamtpaket zylinderförmig rund ist und gerollt werden kann. Dann rollt man den eingepackten Stein und das ist so gut wie ein Wagen, ohne dass man eine Achse bräuchte.
  • Schiffe (Boote) ggf. mit Auslegern, auch Schiffskran genannt. (keine beweglichen Teile oder Achsen, man bewegt das Schiff als Ganzes: viele Leute gehen zum Heck = Bug hebt sich, Stein am Bugspriet hängend wird gehoben etc.). Bugspriet kann ans Ufer reichen, neben den Kanal.
  • Man kann eine hölzerne Rollbahn konstruieren so, dass ein quaderförmiger Stein darauf gerollt werden kann (sieht aus wie eine zackige Holperstrecke, funktioniert aber ganz erstaunlich gut für Steine von einheitlicher Grösse - die Bahn muss halt genau zur Form des Steines passen). Geht gut für viele gleiche Steine.
  • Aus langen (5-10m) Holzstämmen baut man ein Dreibein, und zieht den Stein mit einem Flaschenzug unter diesem Dreibein hoch. Dann versetzt man den hängenden Stein in eine (drehende) Schaukelbewegung so, dass das Gewicht des Steins nur auf 2 der 3 Stämme lastet, und in diesem Moment kann man den 3. Stamm ein kleines Stück versetzen, und das macht man reihum für alle 3 Stämme. Erfordert sicher etwas Übung, aber so kann ein eingespieltes Team das Dreibein mit dem daranhängenden pendelnden Stein wandern lassen. Der Untergrund muss dazu fest sein, aber braucht nicht glatt zu sein.

Ich denke, den Archäologen fehlt einfach technische Phantasie. Die könnten wahrscheinlich nicht mal einen Maibaum aufstellen ohne Maschineneinsatz.

Woher ich das weiß:
Hobby

sollte noch anmerken dass man für die letzte Methode nicht wirklich einen Flaschenzug braucht - man kann den Stein auch hochkippeln auf einen Holzstapel, dann an Seile hängen und das Holz wieder wegnehmen.

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@rr1957

noch ne weitere Methode:

  • wer kennt noch "Wackelmännchen" (in klein ein Kinderspielzeug) - man schnitzt aus Baumstämmen zwei Wackelmännchenbeine - die haben eine (gemeinsame) Kugelkalotte als Fussfläche - und legt den Stein (mittels hochkippeln) oben drauf, bindet die "Beine" mit Seilen fest. Dann wackelt man den Stein seitlich (rechts/links) und bewegt jeweils das entlastete "Bein" ein bischen nach vorne - voila: en marche.
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Für die "normalen" Steine von etwa einer bis fünf Tonnen Gewicht brauchten sie nur viele Baumstämme als Rollen. Auf diesen Rollen haben sie die Dinger mit enorm vielen Menschen dort hin gezogen wo sie hin sollten. So etwas kann man sich noch heute in Myanmar ansehen. Dort bewegen 100 Menschen auf genau solchen Rollen Steine von 5 Tonnen Gewicht. Das Ganze ist ein riesiges Spektakel, bei dem gesungen wird und einer steht auf dem Stein wie ein römischer Kaiser. Er dirigiert die Massen und feuert sie an. Diese Steine waren also auch schon damals überhaupt kein Problem. Für alle Steine die schwerer als 10 oder 20 Tonnen sind, gilt das gleiche Prinzip für die Rollen. Nur kann man sie nur noch schwer mit reiner Muskelkraft bewegen. Dafür braucht man ein A. Dieses A baut man aus zwei langen Baumstämmen und einem kurzen Baumstamm. Nach dem man die Stämme zu einem A zusammen gebunden hat, richtet man das Gestell fast senkrecht auf und führt ein Seil vom Stein zu den ziehenden Menschen. Die Spitze des A zeigt in die Richtung des Steins. Wenn die Leute jetzt an dem Seil ziehen, richtet sich das A ganz auf und hebt den Stein an einer Stelle ein wenig an. Es liegt nicht mehr die volle Last auf den Rollen und das Monster bewegt sich einen Meter nach vorn. Jetzt muss das A erneut schräg gestellt werden und erneut gezogen werden. Meter für Meter geht es voran.

Woher ich das weiß:
Recherche

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Also nochmal kurz: wie komme ich von mv'=-mg-ßv auf v(t)=-mg/ß...... ?

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Danke und liebe Grüße!

Patrick

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