wie gut/schlecht stehen meine Chancen eine Wohnung zu finden?

11 Antworten

Ich kenn die Situation "Wohnungssuche"  in Berlin für junge Erwachsene im Leistungsbezug des SGB II aus langjähriger beruflicher Erfahrung und die ist echt mies.
Deine zitierte "Stellungnahme", von wem auch immer, ist erst mal bloß eine Empfehlung, noch keine Zusage. Die kannst du nicht haben, denn du hast ja noch gar nichts mit dem Jobcenter zu tun gehabt. Die müssen erst mal überzeugt werden, dass eine eigene Wohnung besser wäre. Das OKAY hast du noch längst nicht in der Tasche.

Selbst die Zusage, du könntest dir eine eigene Wohnung nehmen, ist immer noch nichts wert, denn du musst erst mal eine finden.
Ich habe fast 15 Jahre in Berlin beruflich Sozialarbeit gemacht, ich kenne die Realität dort schon ganz gut..

Es gibt kaum kleine Wohnungen, es gibt noch weniger ALG II-passende Wohnungen für Einzelpersonen. Berlin kann schon seit Jahren seinen Bedarf an "Sozialwohnungen"  längst nicht mehr decken, die Flüchtlingswelle wird das Problem noch verschärft haben .

Wenn du Pech hast, musst du dich erst mal in den Wartelisten der Wohnungsbaugesellschaften eintragen und monatelang und länger warten.

Bonität und Mindesteinkommen ist das geringere Problem - bei ALG II - Beziehern, erst recht Einzelpersonen, fordern die Vermieter immer öfter eine Abtretung der Miete - heißt: Direktüberweisung vom Jobcenter an den Vermieter. Eine bessere Sicherheit für pünktliche Mietzahlungen kann man fast nicht haben.

Dein Hauptproblem sehe ich gerade ganz woanders ...

Du schreibst, du kannst derzeit nicht arbeiten. Kriegst du Krankengeld? Hast du ein "Attest" darüber, also etwas, was in etwa einer Krankschreibung entspricht?

Wenn du nicht mindestens drei Stunden täglich arbeiten könntest (egal was) oder gar krankgeschrieben wärst, würde man dir deinen Antrag gar nicht abnehmen - weil du nicht (mindestens drei Stunden tgl.) für den Arbeitsmarkt verfügbar wärst.

(Die Frage, ob man derzeit krankgeschrieben ist, ist eine der ersten, wenn du dich arbeitslos meldest bzw. Leistungen beantragst,)

Ich befürchte, sie würden dir erst mal gar keinen Antrag abnehmen.

Unter 25 bekommst du vom JC keine Wohnung bezahlt.

Ein WBS hilft dir auch nicht weiter.

Die meisten Vermieter erwarten ein Nettoeinkommen in dreifacher Höhe der Bruttokaltmiete, oder - falls die Miete entsprechend günstig ist - eine Kostenübernahmebestätigung vom Jobcenter, die du nicht bekommst.

Was würde passieren, wenn deine Mutter für dich bürgt?

Ganz einfach - du kannst die Miete nicht bezahlen, also wird sich der Vermieter an deine Mutter wenden. Wäre also ziemlich unfair, falls deine Mutter nicht wirklich wohlhabend ist.

"Unter 25 bekommst du vom JC keine Wohnung bezahlt."

Normalerweise nicht, das stimmt.

Es gibt aber Ausnahmen.

So wenn sich die Eltern weigern, ihr Kind dem sie nicht unterhaltspflichtig sind weiter bei sich wohnen lassen.

Auch medizinische Gründe können dazu führen, das die Wohnung bezahlt wird.

Wenn z.B. der weitere Verbleib des Kindes in der Wohnung negative Auswirkungen auf die Gesundheit des kindes oder der Eltern hat.  Ein Beispiel dafür ist eine Depression, die durch die Beziehungslage Eltern Kind mit ausgelöst wurde.

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@Eisfuchs0

Ohne arbeitssuchend zu sein, hat sie noch nichtmal Anspruch auf ALG2 - sie muss erstmal Sozialgeld (oder wie das heißt) beantragen. Dann braucht sie nicht nur irgendeine Stellungnahme, sondern ein ärztliches Attest. Und dann darfs sie auf dem für Hartz-Singels kaum existenten Berliner Wohnungsmarkt nach einer Wohnung mit geeigneten Kosten suchen.

Von Problemen mit der Mutter lese ich hier übrigens nichts.

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wenn ich ALG2 bekomme

Genau das wird das Problem sein, Wer unter 25 ist bekommt in der Regel keine Unterstützung; das ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Ich habe übrigens eine Stellungnahme, also theoretisch könnte ich , trotz unter 25 ausziehen

Bitte mal auf kommentieren (...) gehen und das genauer erklären.

Deine Chancen eine Wohnung zu bekommen stehen stehen meiner Meinung nach sehr schlecht.

MfG

johnnymcmuff

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Hallo,

ich beginne im Oktober ein Studium. Die Hochschule liegt quasi im Wohnort meiner Mutter, bei der ich im Moment wohne. Aus familiären, hygenischen und gesundheitlichen Gründen ist es mir ganz Wichtig, dass ich zu beginn meines Studiums auch ausziehen kann. Ich erkläre jetzt nicht genau warum ich ausziehen will, da es viel zu viel zum Schreiben wäre. Nur so viel - ich halte es zuhause nicht mehr länger aus. Wenn es jemanden interessiert erklär ich es genauer.

Zur Finanziellen Situation: Meine Eltern sind geschieden und leben getrennt. Meine Mutter verdient relativ schlecht und hat große Probleme mit Schulden - ich kann also von ihr kein Geld erwarten. Mein Vater ist auch verschuldet - aber ich bekomme jetzt schon 200€ Unterhalt im Monat von ihm. Laut der Berechnung meines Anwalts müsste ich eigentlich mehr Unterhalt bekommen können - aber mein Vater zahlt nicht mehr und sagt, dass er auch nicht mehr zahlen kann.

dann bekomme ich ja noch Kindergeld, sobald ich ausgezogen bin.

Ich werde sobald ich meine Immatrikulationsnummer habe Bafög beantragen. Aber es ist ja unsicher wieviel ich bekomme und ob ich was bekomme und wie lange es dauert bis ich was bekomme.

Ich bin auch schon auf der Suche nach einem Nebenjob. Die suche gestaltet sich nur etwas schwierig, da ich noch nicht genau weiß wie meine Vorlesungszeiten sind und wann ich überhaupt arbeiten kann.

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