Wie gut muss man in der Schule sein, welche Noten benötigt man und wie warscheinlich ist es Astrophysiker zu werden?

7 Antworten

Hallo stephenhawking1,

Zum Physikstudium habe ich hier (und im von dort aus weiterführenden Link) was geschrieben,:

https://www.gutefrage.net/frage/astrophysik-studium-schwer

Vielleicht lässt Du Deinen Sohn mal die beiden Antworten einfach lesen? Auch Rubezahl2000 beschreibt es sehr treffend.

Ausschlaggebend sind nicht die Noten. Aber man sollte eben ein paar Eigenschaften mitbringen, die in aller Regel auf der Schule praktisch als "Sideeffect" dazu führen, dass man in Mathe oder Physik nicht die schlechtesten Noten hat:

Analytisches Denkvermögen; Spaß an komplexen Zusammenhängen und Formeln; der Ehrgeiz, technische oder naturwissenschaftliche Probleme wirklich zu durchdringen; Sachlichkeit, Beharrlichkeit,... das sind Dinge, die der Naturwissenschaftler einfach braucht.

Falls seine Noten in Physik nicht die besten sein sollten, sollte er sich ernsthaft fragen, warum das so ist. Der Nobelpreisträger Gerd Binnig erzählt zum Beispiel, dass er in Physik nur eine 3 hatte... die aber, weil er immer zu faul zum Mitlernen war und sich in der Schulaufgabe dann einfach alles selber hergeleitet hat... und hintenraus dann halt oft nicht fertig wurde. Sein Lehrer habe aber immer gesagt: Mensch, Gerd, wenn es richtig schwer wird, dann bist Du auf einmal da... (Dass Einstein schlechte Noten gehabt hätte, ist übrigens ein weit verbreiteter Irrtum)

Dann vielleicht bei der Berufswahl nicht uninteressant: Dein Sohn sollte sich klar machen, dass der Astrophysiker keineswegs nachts am Teleskop hängt, sondern tagsüber am Schreibtisch oder vor dem Rechner. Astrophysik lebt von der Simulation komplexer Modelle, die dann mit Beobachtungsdaten verglichen werden. Die Daten stammen aber oft von Großteleskopen und deren Personal oder von unbemannten Sonden. Nicht wenige Astrophysiker haben kaum Beobachtungsnächte vorzuweisen. Der Astrophysiker ist ein angewandter Mathematiker/Programmierer, kein nächtlicher "Heureka"-Träumer.

Gib ihm vielleicht einmal die folgenden Artikel von Astrophysikern zu lesen, damit er ein Bild davon kriegt, was ihn erwartet - auch finanziell:

https://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/astroinformatik/

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/02/01/wie-ich-wissenschaftler-wurde-und-warum-ich-heute-keiner-mehr-bin/

Und wenn er dann immer noch nicht weiß: Dieser Professor bringt es eigentlich mit sehr wenigen Sätzen sehr gut auf den Punkt, wann man der Typ für ein Physikstudium ist - und wann nicht:

https://www.youtube.com/watch?v=kV33t8U6w28&t=1s

;-)

Grüße

Die nächsten Schritte sind:
1. Abitur
2. Physik-Bachelor-Studium
3. Physik-Master-Studium mit Schwerpunkt Astrophysik.

Da Physik an fast allen Unis zulassungsfrei ist, sind die Abi-Noten egal, um einen Physik-Studienplatz zu bekommen.
Aber um das Studium erfolgreich zu schaffen, ist es nicht egal, "wie gut" man ist ;-)

Ein Großteil der Physik-Studenten sind nach dem ersten Jahr schon wieder raus, weil Physik einer der schwierigsten, anspruchsvollsten und arbeitsintensivsten Studiengänge ist.
Mehr als 2/3 der Physik-Studenten scheitern an den hohen Anforderungen, insbesondere an den hohen Mathe Anforderungen.

Für den Studienplatz sind die Schul-Noten zwar egal, aber wer die relativ einfache Schul-Mathematik nicht ganz locker mit 1 oder 2 in der Oberstufe und im Abi bewältigt hat, muss bei der sehr anspruchsvollen Uni-Mathematik mit großen Problemen rechnen.

und wie warscheinlich ist es Astrophysiker zu werden?
Diese Frage kannst du nach dem 1. Jahr Physik-Studium stellen, falls dein Sohn die Mathe- und Physik-Klausuren der ersten beiden Semester ERFOLGREICH geschafft hat ;-)
Viel Erfolg!

Physik hat keinen vorgeschriebenen Notendurchschnitt. Der Schwerpunkt Astrophysik kommt erst im Laufe des Hauptstudium.

Man braucht also in Mathe keine eins, aber wenn man sich anstrengt sollte in der Schule eine eins problemlos zu kriegen sein. Die Mathe, die im Physikstudium nötig wird ist ungleich schwieriger, weil sie nicht mehr "nur zu pauken" ist, sondern im Wesen verstanden werden muss. Wieso das schwieriger ist, merken viele erst wenn sie Physik studieren.

Ich bin unter anderem Astrophysiker und bin im Diplom mit ca. 6 Formeln ausgekommen. Deren Basis sind aber wieder jeweils 3-4 und deren Formeln basieren wieder auf weiteren etc.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

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