Wie groß war die Armut und die soziale Ungerechtigkeit in der ehemaligen DDR?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In den letzten Jahren der DDR sah es lediglich so aus, dass uns die Rohstoffe bzw. die Waren ausgingen. Was hieß, dass man für vieles, was über den Grundbedarf hinausging (hungern oder nackig herumlaufen musste keiner!), herumrennen musste oder sich dafür anstellen. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", so empfand ich die Situation in den letzten Jahren. Wir haben deshalb auch nicht die Ressourcen so verschwendet, wie es heute der Fall ist. Vielleicht kann man das "kollektive Armut" nennen. Allerdings: Eine derartige soziale Ungerechtigkeit, wie wir sie heute erleben, gab es nicht.! Die Einkommensunterschiede hielten sich in Grenzen, oft war höheres Einkommen mit wesentlich mehr Stress und Verantwortung gekoppelt, so dass auch bei den geringer Verdienenden kein Neid aufkam (bzw. der Betreffende war ein rühriger Handwerker nach Feierabend). Wenn damals der Betriebsdirektor das 10-fache eines einfachen Arbeiters verdient hat, hielten wir das für viel. Heute verdienen manche das 200-fache eines einfachen Arbeiters! Und für die Infrastruktur ist kein Geld da.

Apropos Infrastruktur: Auch wenn hier manches im Argen lag (wegen Geldmangels), so musste sich doch die ganze Bevölkerung damit herumschlagen. Und packte mitunter gemeinsam an, z. B. bei der Schulrenovierung oder beim Aufbau eines Spielplatzes. Reiche, die sich mit dem "Plebs" nicht gemein machen wollten, kannten wir nicht. Und Reisen mit der Bahn konnte jeder bezahlen (es gab da auch noch bestimmte Vergünstigungen wie die Arbeiterrückfahrkarte), auch wenn sie nicht so komfortabel waren wie heute. Was die "kollektive Armut" angeht - sie schweißte die Bevölkerung zusammen, gemäß dem Motto: "Wir sitzen alle in einem Boot". Man half sich gegenseitig oder brachte dem anderen etwas mit, wenn man mal Glück beim Einkaufen gehabt hatte.

Zusammenfassung: Armut ist relativ, die Grundbedürfnisse waren für jeden gedeckt, soziale Ungerechtigkeiten kannte man nicht.

Wenn damals der Betriebsdirektor das 10-fache eines einfachen Arbeiters verdient hat, ...

Das Drei- bis Vierfache trifft es eher. Das Zehnfache eines einfachen Arbeiters hatte keiner!

3

Vielleicht kann man das "kollektive Armut" nennen.

Nein, kann man nicht.
Armut ist mangelnde Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Kleidung, Nahrung, Wohnung, Gesundheit. Davon konnte in der DDR nicht die Rede sein, auch wenn nicht jeder jederzeit ein Rinderfilet kaufen konnte, die neueste Levis oder einen Videorecorder.
Wohnungen waren sicher ein Problem aber nicht in dem Sinne, dass man sie nicht bezahlen konnte, sondern dass sie nicht überall ausreichend und in vernünftiger Qualität zur Verfügung standen. Unter der Brücke hat aber niemand schlafen müssen.

Armut als soziales Problem, im Sinne einer tiefgreifenden sozialen Benachteiligung, gab es schon gar nicht.

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@Homunculus

Mangelnde Befriedigung von Grundbedürfnissen würde ich "Elend" nennen. Das gab es in der DDR in der Tat nicht. Sofern man nicht durch alle sozialen Sicherungssysteme fällt, gibt es dieses auch heute bei uns nicht, trotzdem wird von Armut gesprochen. Nur, dass man heute diese exorbitanten Gehälter auf der anderen Seite hat.

Ich fand es übrigens in der DDR nicht sehr angenehm, mit 18 Jahren noch ein Zimmer mit zwei jüngeren Schwestern teilen zu müssen und beim Wohnungsamt erst mal abgewimmelt zu werden. Die Idee, auf dem Marktplatz ein Zelt aufzuschlagen, kam mir damals auch schon.

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mich würde verdammt interessieren wie es um die soziale Situation in der damaligen DDR in den ca. letzten 20-30 Jahren vor ihrer Auflösung bestellt war

Tja, wo soll ich anfangen? Ich musste jeden Tag zur Schule. Sechs Tage in der Woche. Und in den ersten Jahren sogar bis zu 10 Stunden am Tag. Also Nachmittags unter Aufsicht Hausaufgaben machen und Spiele spielen. Nicht am Computer. Draußen. Da, wo es regnete und die Sonne schien.

Wir bekamen auch keine Erdbeeren. Zumindest nicht im Winter. Oder im Frühjahr. Erstaunlicherweise bin ich aber weder daran gestorben, noch an den fehlenden Vitaminen erkrankt. Vermutlich werden aber die fehlenden Konservierungsstoffe mein Leben verkürzen. Wir werden sehen.

Oh, und obwohl wir uns ein Türschloss leisten konnten und es - entgegen anders lautender Gerüchte - auch welche zu kaufen gab, schloss meine Mutter die Haustür nicht ab, wenn sie Zwischenschicht hatte und wusste, dass ich so in 2-3 Stunden nach Hause kommen würde. Das ersparte mir den Strick mit dem Schlüssel um den Hals.

Außerdem musste ich viele Nachmittage in der Woche (und das gesamte Wochenende) beim Segeln verbringen. Damals kostete das 5 Mark. Pro Monat. Heute stehen immer wieder Kinder und Erwachsene vor dem Segel-Club und würden gern mehr als nur staunen. Aber die 150 Euro pro Monat (= ermäßigter Beitrag) kann sich nicht jeder leisten. Und weil "damals" Brötchen 5 Pfennige kosteten, macht ein Vergleich nur Sinn, wenn man ihn auf das gesamte Einkommen umbricht: Meine Eltern zahlten rund 0,2% ihres Einkommens für meinen Sport. Heute zahlen Eltern - gemessen am deutschen Durchschnittslohn, den bekanntlich 50% der Deutschen nicht haben ;) - 3% ihres Einkommens für den gleichen Sport.

wie es im Vergleich zur heutigen BRD mit der Armut sowie der sozialen Ungerechtigkeit in der Zeit aussah. Im Internet konnte ich dazu leider nicht viel finden.

Das wirst du auch nicht. Also etwas finden. Denn es ist politisch nicht gewollt und würde die Propaganda stören.

Es gab keine Suppenküchen, keine Tafeln, keine Sozialkaufhäuser, keine Reste-Rampen. Da in der DDR jeder, der arbeiten wollte, auch Arbeit bekam, gab es das Thema "Armut" schlicht nicht.

Das heißt nicht, dass jeder in jedem Zimmer 1-2 Fernseher, Playstations, etc. stehen hatte. Um genau zu sein: Wir hatten bis 1989 einen Fernseher, den man vor dem Abendbrot anschalten musste, wenn man nach dem Abendbrot Nachrichten schauen wollte. So richtig mit Röhren und Trafo und grünstichigem Bild und so...

Ob das allerdings "Armut" ist, kann ich nicht wirklich sagen. Mir war es damals egal. Ich hatte Wichtigeres zu tun. Höhlen bauen. Schwarz Moped fahren. Segeln. Angeln. Faulenzen. Damit war ich mehr als ausgelastet. Aus meiner Sicht sind die heutigen Kinder arm. Soziale Kontakte gibt es nicht mehr in Jugendclubs und Arbeitsgemeinschaften - von Häkeln bis Schach -, sondern in Bushaltestellen und auf Parkbänken. Die Kids heute mögen das allerdings anders sehen. Immerhin können sie heute in Multiplayer-Games mit Gleichaltrigen aus der ganzen Welt gemeinsam auf Monster einschlagen...

Ach, dabei fällt mir ein: Ich musste damals auch arbeiten. Im Garten. Und ich HASSTE es abgrundtief. Vielleicht kann mich deshalb so gut in jedes Kind, das heute für Kik, real, Lidl, Aldi, Tschibo, Jacobs, Apple oder einen anderen Konzern arbeiten muss, versetzen, dass ich die genannten Konzerne so gut es geht meide. Diese "Menschlichkeit" leisten sich heute nicht viele. Die Habgier und Unwissenheit ist größer als das bisschen Verstand, das einem dieses Bildungswesen angedeihen lassen kann.

In der DDR war sowas häufiges Thema. Heute ist es gelegentlich eine Schlagzeile wert, bevor es wieder verdrängt wird.

Frau Merkel jedenfalls war von dem System jedenfalls so sehr angetan, dass sie nicht nur - wie rund 90% der DDR-Bürger - darin lebte und sich irgendwie damit arrangierte, sondern aktiv daran mitwirkte, es noch sozialistischer zu gestalten: Sie war also nicht nur Mitglied der Jugendorganisation "FDJ", sondern darüber hinaus auch für "Agitation und Propaganda" zuständig. Freiwillig, denn diesen Job konnte man niemandem aufzwingen, der ihn nicht wollte. Dazu musste man - auch und gerade aus der Sicht eines DDR-Bürgers - völlig merkbefreit oder extrem parteikonform sein.

Auch Herr Gauck, unser aktuell oberster Freiheitskämpfer, war bis kurz vor der Wende ein unauffälliger Pfarrer im damaligen Wohngebiet meiner Eltern. Brav. Angepasst. Nett. Und sehr sozialistisch. Hätte nicht es seine Religion verhindert; er hätte eine gute Karriere in der SED hinlegen können. Aber in der SED wollte man keine religiösen Freaks. Nicht mal Herrn Gauck. Die "Freiheit" entdeckte er erst, als alle Messen bereits gesungen waren und andere den Kopf ausreichend lange hingehalten hatten, dass er sichergehen konnte, selbst nichts abzubekommen. Dann kroch er unter dem Stein hervor, unter dem er die ganze Zeit abgewartet hatte.

Was haben die Statements zu den zwei Politikern mit der Frage nach Armut und sozialer (un-)Gerechtigkeit in der DDR zu tun?

Ja, viele der persönlichen Erfahrungen kann ich bestätigen. Doch wie ich schon im anderen Beitrag sagte, es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, die damalige Zeit in der DDR sachlich & objektiv mit der heutigen Situation in Deutschland zu vergleichen, da es unterschiedliche Zeiten sind, unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Wirtschaftslagen & Prioritäten, und und und ... Solche Vergleiche rutschen unweigerlich auf emotionale und ideologische Ebenen ab.

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@meinMeinung

Die Auseinandersetzung mit der DDR wird in diesem Land emotional und ideologisch geführt und die Aufgabenstellung, die der/die Fragesteller/in bekam, zielt genau auf eine solche emotionale und ideologische Auseinandersetzung. Deren Ergebnis soll keine rationale Abwägung sein. Es soll an dem gerüttelt werden, was im Vergleich mit der BRD immer noch für die DDR sprach, soziale Gerechtigkeit und das Fehlen von Armut.

Auch der Antifaschismus sprach für die DDR im Vergleich mit der BRD, weshalb er in der bundesdeutschen DDR-Bewältigung einer der ersten Punkte war, die systematisch in Abrede gestellt wurden und werden.

Wenn in der Bundesrepublik DDR-Geschichte geschrieben und vermittelt wird, ist das immer ideologisch! Deshalb ist es wichtig dagegenzuhalten.

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@meinMeinung

Was haben die Statements zu den zwei Politikern mit der Frage nach Armut und sozialer (un-)Gerechtigkeit in der DDR zu tun?

Das kann ich dir erklären, meinMeinung.

Wenn wir annehmen, dass Herr Gauck sich den Freiheitswillen nicht erst nach der Wende zugelegt hat, war die Freiheit in der DDR in ihrer Definition offensichtlich nicht so fern der Freiheit in der Bundesrepublik. Zweifellos gab (und gibt) es Unterschiede in der Definition und im "Schweregrad" der Definitionsdetails; aber im Wesen kann er sie nicht als so drastisch eingeschränkt empfunden haben, da er sich zeit seiner Arbeit in der DDR von "Widerständlern" und "Bürgerrechtlern" ausgesprochen fern hielt.

Um zur plastischen Veranschaulichung die berühmt-berüchtigte und vielzitierte "Reisefreiheit" herbeizuzerren, ist es wohl auch Herrn Gauck aufgefallen, dass "Nicht-Reisen-DÜRFEN und "Nicht-Reisen-KÖNNEN" im Ergebnis der "Freiheit 'Reisen'" für die Betroffenen nicht allzu weit auseinander liegen. Jedenfalls sind seine Einlassungen zur "diesbezüglichen Freiheit" im Laufe der Jahre erheblich leiser geworden. Heute verkauft er uns mehr die "Freiheit der Wahl zwischen Parteien, die unterschiedliche Ziele haben". Damit trifft er zwar auch nicht die Realität, aber ich versuchte, dieses Thema zu meiden, da es bei der Beantwortung der Frage nur mittelbar helfen würde...

Ähnlich steht es um Frau Merkel. Wenn wir annehmen, dass sie eine mit Verstand gesegnete Anführerin der Bundesrepublik ist; und wenn wir weiterhin annehmen, dass dieser Verstand nicht erst einsetzte, als sie - übrigens als eine der ersten Ostdeutschen - arbeitslos wurde, kann man aus ihrem damaligen Verhalten ziemlich viel über die Gerechtigkeit (die bekanntlich auch für sie seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen Thema ist) in der DDR ableiten: Wer so brav ins System integriert war, wer so eifrig damit beschäftigt war, es zu stabilisieren, der kann da nur wenig gefunden haben, was störte...

Insofern zog ich beide namhafte Vertreter der heutigen Meinung heran, um zum Einen mich selbst zu versichern, nichts Unklares geschrieben zu haben, und zum Anderen darzulegen, dass meine Meinung auch von diesen namhaften Persönlichkeiten der Zeitgeschichte geteilt ... errrr .... wurde.

Im Übrigen deckelt dieser Teil meiner Einlassung exakt deinen Hinweis auf die zeitlichen Unterschiede und damit die schwierigere Vergleichbarkeit in einigen Aspekten: Da wir beide als "besonders fortschrittliche & wohlwollende" Menschen akzeptieren, ist ihr Verhalten in ebenjener Vergangenheit maßgebliche Hilfe zur Beurteilung, ob das, was da geschah, DAMALS als "besonders fortschrittlich & wohlwollend" gelten könnte. Keineswegs ultimativ. Keineswegs bedingungslos. Aber als Richtlinie. Als Orientierung.

Solche Vergleiche rutschen unweigerlich auf emotionale und ideologische Ebenen ab.

Eine Auseinandersetzung mit, wie du selbst eindrucksvoll erkennst, schier "unvergleichlichen" Systemen, MUSS auf diesen Ebenen geführt werden. Die rationale Ebene ist für den Durchschnitts-Michel nicht erkennbar. Nicht auf kurze Distanzen, wie beispielsweise die Legislaturperiode, und schon gar nicht auf lange Distanzen, wie sie mittlerweile zwischen dem Ende der DDR und heute liegt.

Anders ist die Frage - beispielsweise nach "Armut" - nicht zu beantworten, denn "Armut" ist per definitionem ein relativer Begriff, der vor allem durch die Gesellschaft und weniger durch materiellen Besitz definiert wird.

es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, die damalige Zeit in der DDR sachlich & objektiv mit der heutigen Situation in Deutschland zu vergleichen, da es unterschiedliche Zeiten sind, unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Wirtschaftslagen & Prioritäten, und und und ...

Es gibt keine Alternative, meinMeinung.

Um den Menschen beliebige Situationen zu veranschaulichen, sind Vergleiche immer ein passables Transport- und Hilfsmittel. Auch - und sogar gerade - dann, wenn sie sich über 20+ Jahre erstrecken.

Ich gäbe dir Recht, wenn wir über einen Vergleich von West-Auto und Ost-Auto reden würden, denn selbst das fortschrittlichste West-Auto würde gegen ein heute gebräuchliches Mobil lächerlich veraltet wirken.

Wir reden aber über "soziale Verhältnisse" und "Armut". Und die können durchaus in relativen (nicht absoluten(!)) Werten verglichen werden.

Wenn es beispielsweise vor über 20 Jahren in der DDR schon eine Selbstverständlichkeit war, sollte es in einem so viel "fortschrittlicheren" Land, wie der Bundesrepublik eigentlich gar kein Thema mehr sein. Wenn es aber doch Thema ist, dann - hoffentlich ;) - nur, um das betreffende Element durch ein BESSERES Subsitut ersetzt zu haben.

Schließlich sind Gesellschaften nicht nur VOM, sondern VOR ALLEM FÜR den Menschen gemacht. Und alles - ausnahmslos ALLES -, was dem Menschen nicht dient, ist auf den Prüfstand zu zerren; ganz egal, ob es 20+ Jahre alt ist; oder ob die Tinte des Gesetzes noch nicht getrocknet ist...

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Armut ist relativ. In der DDR gab es die praktisch nicht. Allerdings waren die lebensstandardverhältnisse geringer als in Westdeutschland. Auch die sozialen Unterschiede waren viel geringer.

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