Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit zweimal Krankengeld zu erhalten?

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6 Antworten

Hallo HalloRossi,

Sie schreiben:

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit zweimal Krankengeld zu erhalten?

Antwort:

http://www.finanztip.de/krankengeld/

Auszug:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Wenn Sie als gesetzlich Versicherter krankgeschrieben werden, zahlt Ihr Arbeitgeber sechs Wochen lang das normale Gehalt weiter. Danach springt die Krankenkasse ein.

Das Krankengeld, das Sie von der gesetzlichen Krankenkasse bekommen, ist deutlich geringer als Ihr letztes Gehalt.

Bis zu 78 Wochen lang erhalten Sie Krankengeld wegen desselben Leidens. 

Nach drei Jahren beginnt die 78-Wochen-Frist neu.

Sollte Ihre Krankenkasse die Zahlung von Ersatzleistungen ablehnen, wenden Sie sich an Experten wie die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, die Sie kostenlos beraten und unterstützen.

Drei Monate, bevor das Krankengeld ausläuft, kontaktieren Sie unbedingt die Rentenversicherung, die Agentur für Arbeit und eventuell Ihre

 

Berufsunfähigkeitsversicherung, um Ihre zukünftige finanzielle Situation zu klären.

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Ist die 78-Wochenfrist erst einmal aufgebraucht, wird die Luft für eine Wiederauflebung eines Krankengeldanspruchs sehr dünn, denn da spielen zeitliche und individuelle Umstände eine wichtige Rolle!

In diesem Fall führt an einer individuellen Beratung durch die zuständige Krankenkasse kein Weg vorbei, der Teufel steckt im Detail!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Sie ist "ausgesteuert" und bleibt das auch, wenn die 78 Wochen abgelaufen sind.

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Es ist ja auch eine Folge Erkrankung!

wenn sie gearbeitet hat, bekommst sie im Normalfall  wieder Lohn Fortzahlung, das Krankengeld danach wird angerechnet!

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seit ein paar Wochen wieder

Wie viele?

Bestimmungen zum Krankengeld: §§ 44 ff SGB V.

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wenn sie erst seit ein paar Wochen wieder arbeitet und die Kasse bekommt die Diagnose Burnout vorgelegt, dann wird die Kasse diese Diagnose nicht unbedingt für wahr nehmen und den Arzt anschreiben.

der Arzt ist verpflichtet wahrheitsgemäß zu bescheinigen, was die Erkrankung im Detail ausmacht. damit wäre der Zusammenhang zur Krebserkrankung gegeben.

durch die Aussteuerung und die Blockfrist hätte sie deshalb dann keinen Anspruch auf Krankengeld. der Arbeitgeber wird auch keine Lohnfortzahlung leisten, da er in Annahme ist, dass die Erkrankungen zusammenhängen.

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Kommentar von HalloRossi
07.11.2016, 18:58

Ja, haben wir uns schon gedacht. Danke!

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Hallo


ich wurde auch ausgesteuert, habe dann ALG 1 bekommen. War auch eine endlose Auseinandersetzung mit der KRankenkasse. Deine Freundin soll sich zügig darum bemühen. Ein zweites Mal Krankengeld wird sie wohl kaum bekommen.

ich wünsche ihr das Beste, Gesundheit ist jetzt erst mal ganz wichtig. Evtl. kann ihr eine Psychotherapie helfen.

LG

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