Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit...

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Risiken und Behandlungsmöglichkeiten bei frühgeborenen Kindern

Die Unreife der Lunge, speziell bei sehr unreifen Frühgeborenen, führt sehr häufig zu Atemproblemen, dem so genannten Atemnotsyndrom oder „respiratory distress syndrome“ (RDS). Dieses beruht zum großen Teil darauf, dass die Lunge noch nicht in der Lage ist, genügende Mengen des Oberflächenfaktors Surfactants zu bilden. Durch einen Mangel an dieser Substanz fallen die Lungenbläschen (Alveolen) zusammen. Sauerstoffmangel und Atemnot sind die Folge. In den zusammengefallenen Alveolen sammelt sich Eiweiß und Gewebsflüssigkeit an. Zur Behandlung von RDS ist oft eine Intubation mit künstlicher Beatmung notwendig. Über den Beatmungsschlauch kann zusätzlich Surfactant gegeben werden. Zur Vorbeugung dieser Lungenunreife wird der Mutter bei drohender Frühgeburt ein Medikament (Kortison) verabreicht, welches die Lungenreifung beschleunigt.

Trotz dieser Maßnahmen kommt es insbesondere bei sehr kleinen Frühgeborenen durch die Lungenunreife und die maschinelle Beatmung nicht selten zu einer chronischen Lungenerkrankung, die bei längerem Bestehen auch bronchopulmonale Dysplasie (BPD) genannt wird. Die BPD zeigt sich oft dadurch, dass noch über lange Zeit zusätzlich Sauerstoff zugeführt werden muss und eine medikamentöse Therapie, z.B. mit ausschwemmenden Substanzen oder anderen Medikamenten, notwendig wird.

Kurzdauernde Atemstillstände („Apnoen“) und Verlangsamung des Herzschlages („Bradykardien“) treten bei den meisten Frühgeborenen bedingt durch die Unreife der Atemregulationszentren immer wieder während des Krankenhausaufenthalts auf. Sie benötigen je nach Schweregrad eine abgestufte Therapie: von der bloßen Beobachtung bei gelegentlichen Ereignissen bis hin zur medikamentösen Therapie. In aller Regel wächst sich diese Problematik aus, so dass die absolute Mehrzahl der Frühgeborenen zum Zeitpunkt des errechneten Geburtstermins keine Auffälligkeiten mehr zeigt.

Bei Frühgeborenen unter einem Reifealter von 32 Schwangerschaftswochen kann es, begünstigt durch zusätzlichen Sauerstoffmangel, zu Hirnblutungen kommen. Diese stuft man nach ihrem Schweregrad in 4 Kategorien ein. Mit zunehmender kindlicher Unreife nimmt das Blutungsrisiko zu; jedes 20. Frühgeborene unter 32 Schwangerschaftswochen und jedes 4. unter 26 Wochen ist von einer höhergradigen Hirnblutung betroffen. Ursache sind unter anderem die noch sehr unreifen und empfindlichen Blutgefäße, die leicht reißen können. Blutungen der ersten zwei Schweregrade bleiben meist ohne dauerhafte Folgen. Das ausgetretene Blut wird vom Körper wieder aufgenommen (resorbiert). Höhergradige Hirnblutungen können unter Umständen ernste Folgen haben.

Frühgeborene haben auf Grund der Unreife ihres Immunsystems eine erhöhte Infektanfälligkeit und Probleme bei der Infektüberwindung. Die Fortschritte in der Neugeborenen-Intensivtherapie haben es ermöglicht, die Sterblichkeit der Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht erheblich zu senken, aber gerade diese Frühgeborenen haben ein sehr hohes Risiko, an Infektionen zu erkranken. Diese müssen dann gezielt behandelt werden. Es wird empfohlen, besonders bei Infektionen von extrem kleinen Frühgeborenen frühzeitig zu behandeln, um Schädigungen des Gehirns und anderer Organe zu vermeiden. Eine Stabilisierung des Blutdrucks, die Sicherung einer ausreichenden Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und die medikamentöse Unterdrückung von Entzündungsreaktionen sowie die Erregerbekämpfung (z.B. Antibiotika) sind erforderlich. Neben bakteriellen Infektionen sollten aber auch die Virusinfektionen nicht außer Acht gelassen werden; so besteht für die extrem kleinen Frühgeborenen sowohl in der Klinik als auch anschließend zu Hause ein hohes Risiko, an einer Virusinfektion, wie z.B. der RS-Virus-Infektion zu erkranken. Langfristig müssten Wege gefunden werden, die hohen Infektionsraten bei extrem Frühgeborenen zu senken.

Eine Darmentzündung, die so genannte Nekrotisierende Enterokolitis (NEC), ist bei Frühgeborenen wesentlich häufiger als bei reifgeborenen Kindern. Sie entsteht durch ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren, bei denen unter anderem die Unreife des Darms und die Überwucherung durch krankheitsverursachende Keime eine entscheidende Rolle spielen. Sie kann bis zum Darmdurchbruch führen. Es gibt aber auch Herzanomalien, wie z.B. Defekte der Herzscheidewände. Der so genannte Ductus Botalli verbindet vor der Geburt Lungen- und Körperschlagader miteinander und ermöglicht dadurch die Umgehung der noch funktionsunfähigen kindlichen Lunge. Dies ist lebensnotwendig für den kindlichen Gasaustausch im Mutterleib. Wird der Ductus Botalli nach der Geburt nicht verschlossen, so kann es zu Störungen des Blutkreislaufes kommen. Man spricht dann vom „persistierenden Ductus arteriosus Botalli (PDA)“, den man medikamentös oder chirurgisch behandeln muss.
http://www.fruehgeboren.de/content/e3/e44/indexger.html?kk=%C3%BCberlebenschance%20fr%C3%BChchen&_kt=1c1f8886-4afe-4b63-a861-8007bcc44ab9&gclid=CO3kgrzJyJ0CFQtgZwodIgrArA

Entscheidender als das Gewicht, ist die Dauer der Schwangerschaft und der Entwicklungstand der Organe, besonders der Lunge. Es gibt schon Medikamente, die Lungenreifung unterstützen, damit der Sauerstoffaustausch stattfinden kann. Und dann hoffen alle, dass es nicht zu zusätzlichen Komplikationen kommt, wobei leider viele möglich sind.

über die wahrscheinlichkeit sag ich nichts, das ist sehr unterschiedlich und kommt auf die auftretenden Komplikationen an. folgeerkrankungen können an den augen auftreten (schlechtes sehen), die geistliche und körperliche retardierung, dass sie halt immer etwas hinterherhinken (die holen die meisten aber meistens auf), lungenprobleme, da diese bei dieser größe noch nicht entwickelt sind und beim herz kann ein gefäß nicht ganz geschlossen sein. es gibt bestimmt noch mehr, aber das ist jetzt das, was ich im KH mitbekommen habe.

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