Wie groß ist die Strapazierfähigkeit des deutschen Steuerzahlers?

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6 Antworten

Die Schwelle des Deutschen Steuerzahlers ist grenenlos. Franzosen hätten schon längst Straßenbarikaden angezündet, bei dem Ausbluten, was in Deutschland seit über 20 Jahren passiert.

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Kommentar von PatrickLassan
20.06.2017, 13:15

Dass die Steuersätze in Frankreich höher sind, ist dir anscheinend entgangen.

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Der normale Bürger meckert nur am Stammtisch und ansonsten hält er die Klappe - typisch DEUTSCH !

Die wohl >OBRIGKEITSHÖRIGKEIT< genannte Krankheit kennt auch heute keine Grenzen, sonst hätte man /der Bürger / der Wähler / der Souverän die Reihe der in unserer Politik vertretenen Egoisten, Straftäter, Schwachmaten,  und Mafia-Verdächtigen längst entsorgt und viele"Geschichten" juristisch abgehandelt so wie beim Malocher üblich !

Solange die übliche Art unserer Parteien-Diktatur herrscht, wird sich da auch nichts ändern - soll es nach Partei-Willen auch nicht.

Die Parteien wissen, das man JEDEN MÜLL versprechen kann, anschließend alles bricht, und genau das Gegenteil macht - OHNE das es auch nur eine einzige Konsequenz hätte.

Nur weiter so - die nächste Wahl steht an,

UND  UNSERE  sog.  POLITIKER  HABEN  WIEDER  MAL  FÜR  EINE  WAHLPERIODE  EINEN  BLANKO-PERSIL-SCHEIN  DES  VOLKES  um auch zukünftig das Land auszuplündern zu Lasten der kleinen Leute

Doch solange noch was ium Kühlschrank steht und der Tank nicht leer ist, denkt kaum einer nach!

Wie sagt auch der Volksmund: NUR Dummheit und Ignoranz sind grenzenlos !!.

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Kommentar von Tamarpk
20.06.2017, 18:55

Man kann eigentlich nur noch die bürgerliche Partei AFD wählen.

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Na ja, ich bin jetzt seit 1972, also seit 45 Jahren im Steuerrecht unterwegs.

Also ich anfing, war der Einkommensteuerhöchstsatz 56 %. Heute ist er bei 45 % + Soli also ca. 48 %.  Wobei der normale Höchstsatz on 42 % allerdings früher einsetzt.

Der Körperschaftsteuersatz war damals (unterschieden nach Ausschüttung (weil noch mit Kapitalertragsteuer zusätzlich belastet) 36, der 52 %.

Heute liegt der Körperschaftsteuersatz bei 15 %.

Lediglich der Umsatzsteuersatz stieg von 11/5,5 %, auf 19/7 %, was schon happig ist, aber im europäischen Vergleich normal (mehrere Länder haben höhere Umsatzsteuersätze).


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Kommentar von Tamarpk
19.06.2017, 19:59

Wie sieht es mit der Erbschaftsteuer, der kalten Progression, den Sozialabgaben und der Offenheit der Sozialsysteme für quasi alle aus? Wie sieht die Höhe der Steuern in Anbetracht zusätzlicher Nettoverschuldung aus?

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Kommentar von Hegemon
20.06.2017, 00:05

Der gesunkene Einkommenssteuerhöchstsatz mag für ein paar einzelne Besserverdiener interessant sein. Seine wohlwollende Erwähnung erzeugt hier aber ein völlig falsches Bild, denn: Durch den Mittelstandsbauch steigt die Einkommenssteuer für Wenig- bis Mittelverdiener erst mal rapide an. D.h. bei den unteren Einkommensgruppen wird relativ früh vergleichsweise heftig hingelangt.

Es wundert mich, daß Sie als Fachmann diese Verhältnisse hier nicht klar benennen.

Zum Mittelstandsbauch hinzu kommt dann der extrem gestiegene Mehrwertsteuersatz, der ebenfalls vor allem die unteren Einkommensgruppen belastet.

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Der Deutsche lässt sich gut schröpfen ... es wird ja nur gemeckert und geschimpft. Machen tut niemand was ...

Der Franzose nimmt sich ne "handvoll" LKW, blockiert drei Tage die Autobahn und schon ist die Sache geregelt.

Der Deutsche hätte Schiss Punkte zu bekommen :D

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Kommentar von archibaldesel
19.06.2017, 19:51

Und was haben die Franzosen davon? Eine hohe Arbeitslosigkeit, eine hohe Staatsverschuldung, nicht konkurrenzfähige Unternehmen. Dafür können sie mit 62 nahtlos von der Arbeitslosigkeit in Rente gehen.

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Es gibt keinen Aufruhr, sondern einen Regierungswechsel. Wer Steuern drastisch erhöht, wird abgewählt. So funktioniert Demokratie.

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Das kommt ja wohl darauf an, wie diese Steuern eingesetzt werden. Wenn die Steuerlast steigt und gleichzeitig das Bildungsniveau, Krankenhäuser und öffentlicher Dienst in der Leistung immer besser wird, dann wird ja jeder sofort erkennen wofür er mehr Steuern gezahlt hat.

Da niedrige Einkommen in Deutschland ohnehin schon sehr wenig besteuert werden, glaube ich, ist da noch Luft nach oben. Man müsste eher über eine Refinanzierung der Sozialsysteme nachdenken und gucken wie man Menschen da entlasten kann.

Und nicht mal das ist wirklich sinnstiftend, weil auch das nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Eigentlich müsste man etwas an den hohen Lebenshaltungskosten machen. Das heißt, es muss etwas gegen die steigenden Mieten gemacht werden und gegen die hohen Transportkosten bspw. im ÖPNV. Außerdem müsste man endlich durch die Steuerüberschüsse auch wieder über eine Absenkung der Mehrwertsteuer nachdenken - die unsozialste Steuer von allen.

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Kommentar von Tamarpk
19.06.2017, 19:50

Fast alle Punkte, die du genannt hast, siehr das bürgerliche Lager anders. Die SPD sieht vieles ähnlich wie du.

Ein Fehler hat sich auch eingeschlichen: niedrige Einkommen sind so niedrig, dass die ALG2-Sätze nicht so weit entfernt sind. Wobei die Betonung in erster Linie auf dem viel zu hohen ALG2 liegt. Das wird sich aber mit dem massengaften Zuzug von armen Menschen von ganz alleine in die Richtung erledigen, wie ich sie für gerecht halte.

Von daher sind mir die Migrationsströme aus Nahost und dem mittleren Osten gar nicht so unangenehm. Es bewegt Politik zum Umdenken in einer drastischen Weise.

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