Wie gings den menschen im mittelalter?

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10 Antworten

Man kann die Frage nicht in wenigen Worte zusammenfassen! Denn es gab zuviele gesellschaftliche Schichten: Hochadel, Niederadel, Geistlichkeit (hohe und niedere), Bürger, Handwerker, Unterschichten. Außerdem müsste man regionale Unterschiede berücksichtigen.

Aber ich möchte dir ein sehr gutes Buch empfehlen, wenn dich das Thema interessiert, in dem du viele Einzelheiten nachlesen kannst:

  • Otto Borst: Alltagsleben im Mittelalter. 1983.

MfG

Arnold

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Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Das Mittelalter dauert ca. 1000 Jahre. Wie gut es dir ging, hing davon ab, wann du wo gelebt hast und welchem sozialen Stand du angehört hast. Allgemein gesprochen war das Mittelalter lange nicht so finster, wie es einem so manch Geschichtslehrer mit 2-3 Seminaren zum Thema während seines Studiums und einem veralteten Lehrplan glauben machen möchte, das wird aus den materiellen Hinterlassenschaften mehr als deutlich. Warst du Tagelöhner oder anderweitig sozial sehr schlecht gestellt, hattest du davon natürlich nicht.

Ganz nüchtern an den Knochen der Menschen selbst betrachtet: Die Menschen der frühen Neuzeit zeigen durch die Bank einen höheren körperlichen Verschleiß als mittelalterliche Durchschnittspopulationen, auch eine höhere Kindersterblichkeit.

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Wie gings den menschen.....

In Bezug auf was ? Kleidung , Essen, Bildung, Reisefreiheit u. 100 anderes.
Wann ?  Wo ? Wer ? Den Menschen gibt es nicht.
Deine Frage ist so was von daneben. Wichtigtuerei ?



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Dreckig im wahrsten Sinne des Wortes. Kanalisation: nicht vorhanden, genauso wenig wie eine Hygiene in unserem Sinn. Gebadet wurde selten und dann eher zum Vergnügen.

Die Kirche hatte absolute Macht, genauso wie die Herrscher. Auch über das, was Wahrheit zu sein hat, von der man sich selbst von Tatsachen nicht abbringen ließ.

Seuchen waren eher die Regel als die Ausnahme. Wirksame Medikamente nur im geringen Umfang vorhanden. Dafür wurde viel mit abergläubischen Mitteln behandelt.

Die meisten Menschen mussten hart arbeiten, bis sie tot umfielen, dafür lebten die Herrscher in Saus und Braus - zumindest was man damals darunter verstand (z.B. war Wein bei Rationierungen nur in der Menge von 6 Litern für einen Mann am Tag vorhanden). Du kannst dir ja vorstellen wie kalt es im Winter in einer Burg mit Steinmauern war.

Die Lebenserwartung lag im Durchschnitt bei 30 bis 35 Jahren, viele Kinder erlebten ihren ersten Geburtstag nicht, viele Frauen starben im Kindbett.

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Naja in dieser Zeit war der Gemeinschaftsgedanke viel ausgeprägter d.h. die Leute redeten viel miteinander und waren meist gute Freunde bzw. Arbeitskollegen. Jedoch gab es in dieser Zeit massive soziale Probleme, sodass die untere Schicht d.h. Bauern usw. in immenser Armut lebten und von den Reichen wie z.B. den Landherren ausgenutzt wurden.

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Sie lebten wohl in kleinen Dörfern, die aus ihrer Familie bestand, und waren Bauern. Assen das was gerade Saison war und heizten mit Feuerholz. Kackken taten die in die Natur, mit Wasser wahrscheinlich den Po geputzt. ZB bei den Germanen war es üblich unbekleidet zu sein, oder so heisst es, wahrscheinlich brauchten die im Winter schon etwas Fell. Sex wurde erst nach 20 Jahren gehabt (laut dem was ich hörte) und es gab keine Ehen (siehe Walpurgisnacht), der Mann musste sich die Frau verdienen, die Frau konnte entscheiden. Und wahrscheinlich sorgte dann das ganze Dorf und besonders die Mutter für die kleinen. (an manchen Orten ist, wer Mutter wurde, Mutter von allen Kindern). Die Leute spielten Spiele und erzählten sich Geschichten. Ausserdem gab es viele weise Frauen, die mit später mit dem "Christentum" unter brutalen Umständen den Tod fanden.

Wenn du mal ähnliches erleben möchtest, ich war in Nepal in den Hügeln, kanns dir empfehlen, ist nicht sehr unterschiedlich zum Mittelalter ^^

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Kommentar von Jerne79
17.11.2016, 20:14

Leider hat das, was du da schilderst, nur wenig mit dem realen Mittelalter zu tun.

Es gab nicht nur kleine Dörfer, sondern immer größer werdende Städte. Fernhandel gab es schon zu vorgeschichtlicher Zeit, spätestens ab dem Hochmittelalter profitieren davon auch einfache Handwerker. Wo man seine Notdurft verrichtete, war davon abhängig, wann und wo man lebte. Stichworte für dich: Nachttopf, Latrine.

Nicht einmal die Mär vom nackten Germanen stimmt, der noch dazu nur einen kleinen Bruchteil des Mittelalters ausmacht und hier nicht pars pro toto stehen kann.

Das Mittelalter war eine christlich geprägte Zeit, in der es sehr wohl Ehen gab, sie waren die übliche Form des Zusammenlebens von Mann und Frau. Auch die Germanen wurden christianisiert.

Ja, auch im Mittelalter wurde gespielt und erzählt, aber der Alltag bestand aus Arbeit, ob nun Landwirtschaft, Handwerk oder im Bereich der Dienstleistungen.

Hexenverbrennungen sind v.a. eine Sache der frühen Neuzeit und sind eben NICHT typisch für das Mittelalter.

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eher schlecht - schwere Arbeit im Handwerk und Landwirtschaft, kein sauberes Wasser zum Trinken und Waschen, hygienische Zustände lassen also meist zu wünschen übrig, kaum medizinische Versorgung .....

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Kommentar von Satiharu
17.11.2016, 18:31

Ich habe vier Monate nur vom Bach getrunken, war stets gesund

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Wo genau?

Denn es sind erhebliche Unterschiede, ob jemand während der Spätgotik in einer italienischen Stadt oder auf Island lebte.

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Verschieden, wie zu jeder Zeit.

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Ihnen ging es denke ich gut :)

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