Wie ging die Kirche mit Atheisten um?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Die persönliche Überzeugung stand auch damals den Menschen nicht mit flammender Schrift als Kainsmal auf der Stirn geschrieben.

Jemand konnte brav in die Kirche gehen, zur Eucharistie, die Beichte ablegen - und sich dabei seinen Teil denken, der womöglich sehr unchristlich war.

Atheismus als "Gedankenverbrechen" war damals ähnlich schwer nachweisbar, wie dies heutzutage der Fall ist. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die genauen Zeiträume kann ich dir nicht sagen. Aber sehr lange stand Tod auf den plan für ungläubige.

Es gab eine Zeit da sind die nach Deutschland gekommen und haben gesagt du lässt dich jetzt taufen oder wir bringen dich um. Also D gab es damals noch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Die Ketzer strafend, doch den Sündern mild"

Atheisten waren gewissermaßen arme Trottel, die man nicht ernst nahm; Menschen, die sich von Gott entfernt hatten ("Es spricht der Narr, es ist kein Gott...").

Viel härter ging und geht die Kirche gegen Leute vor, von denen sie annimmt, dass sie zentralen Glaubensdogmen verfälschen oder durch andere ersetzen, also gegen Ketzer.

Der Atheist ist nichts besonderes, er ist ein Sünder wie alle Menschen. Der Ketzer dagegen verfälscht die Lehre. Darum wird der Ketzer bestraft, der Atheist bzw. Sünder aber nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Begriff fehlte damals noch und während Ungläubige (im Sinne von andersgläubig) harte Strafen drohten, wurde der Zweifel an Gott eher als ein geistiges Leiden angesehen (Denn man betrachtete den Glauben an Gott als etwas, dass im Menschen eingebaut ist). So lange man diese "Glaubenskrise" nur für sich hatte, wurde man eher bemitleidet (Was Gläubige ja heute auch des öfteren noch tun). Sollten sie aber anfangen ihren Zweifel an Gott zu verbreiten, drohte doch wieder die Verurteilung als Ketzer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meinst du es gab ueberhaupt Atheisten im Mittelalter?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie sollte die Kirche schon mit Atheisten umgehen, da sie ja selbst von Atheisten geleitet wurde und auch immer noch wird.

Der einzige unterschied der Atheisten die in Kirchen sind zu denen die vor der Kirche sind. Ist dass die Atheisten die nicht in Kirchen gehen ehrlicher sind und sich nicht von den Atheisten in den Kirchen beherrschen lassen.

Das Ganze geht doch in erster Linie um Herrschaft über Menschen.

Wer sich nicht Unterordnet wird zur Unterordnung gezwungen.

Sei es durch Physische oder Psychische Gewalt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die gabs doch offiziell gar nicht im Mittelalter und lange danach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Christentum war damals noch vorwiegend katholisch. Luther kam ers im 16. Jahrhundert. Dh.die katholische Kirche war weltweit noch nicht soweit wie heute. Und wer kein Christ war, der war noch Heide, d.h. der sollte noch bekehrt werden.

Der Begriff Atheisten entstand viel später. Ausgesprochen Gegener des Christentums wurden soweit sie erwischt wurden als Ketzer bestraft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

gar nicht

leben und leben lassen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Menschen, die den Christentum anzweifelten, galten als Ketzer.
Was mit ihnen geschah, kannst du googlen.
Gab viele Folter- und Tötungsmethoden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sie wurden hingerichtet. Google mal unter Giordano Bruno und er ist nicht das einzige Opfer der Kirchenverbrecher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bekennende Atheisten waren damals Ketzer und wurden meistens hingerichtet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?