Wie gewöhnt man sich einen regelmäßigen Schlafrhythmus an?

4 Antworten

das durcheinander des schlafrhythmus - tags schläfrig und nicht voll da, nachts zu lange wach und auch noch zwischendurch wachphasen - das ist immer ein hinweis auf einen depressiven hintergrund.

es gibt eine ziemlich einfache massnahme dagegen, die sowohl das durcheinander des schlafrhythmus als auch die depressive tendenz dahinter erfolgreich bekämpfen kann: schlafentzug.

einfach eine ganze nacht nicht schlafen. streng bleiben, nicht den fehler machen und morgens gegen vier oder fünf dann doch hinlegen, sondern stur durchhalten und erst am abend des folgenden tages wieder hinlegen. manche leute schaffen das im totalen alleingang, andere brauchen die hilfe von freunden, die einen mit gesprächen und spaziergängen wach halten. häufig ist die überraschende wirkung die, dass am darauf folgenden morgen ein depressiver wie umgewandelt ist, so, als wäre er plötzlich wieder in seinen richtigen rhythmus reingekommen, mit besserung der stimmungslage und des schlafverhaltens. versuchen! es kann auf gar keinen fall schaden und hat recht große chancen, eine wende herbeizuführen! man findet im internet mit google dazu einiges, darunter auch die angabe, dass solche wachen nächte wiederholt werden müßten. ich habe jedoch mehrfach sehen können, dass im regelfall eine einzige durchwachte nacht ausreicht für einen bleibenden effekt. es ist wirklich verblüffend, dass eine so starke wirkung ohne hilfe der pharmazeutischen industrie möglich ist.

wenn du dich mit dem thema schlaf nicht stresst, wirds einfacher. meine fittesten tage sind die, an denen ich vorher nur 4 oder 5 stunden geschlafen habe. wenn du mal eine nacht durchmachst, wirst du am nächsten tag bestimmt sehr früh müde - dann auch ins bett. unregelmäßig zu schlafen ist kein verbrechen, sondern m.e. völlig normal.

Ich bin absolut genauso, morgens schlecht aus dem Bett und tagsüber bei der Arbeit unbrauchbar ohne Kaffee. Daher gehe ich auch jetzt ins Bett :-). KayeElli hat ganz Recht, streng früh ins Bett (Fernseher aus!) und denselben Rhytmus am Wochenende weiterführen.

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