Wie gewöhnen sich Hunde schnell an einen?

7 Antworten

Lass den Hund in Ruhe an dir schnüffeln. Du beachtest ihn nicht und siehst ihn dabei auch nicht an, das gibt ihm etwas Sicherheit und die Zeit deinen Geruch kennenzulernen. Hunde lernen einen zuerst über die Nase kennen!

Wichtig: Nicht direkt auf einen fremden Hund zugehen und sich stehend über ihn beugen und versuchen ihn zu streicheln. Das interpretieren Hunde als eine Bedrohung und kann bei empfindlichen/sensiblen Hunden natürlich in die Hose gehen. Ebenfalls sollte direkter Blickkontakt in die Augen vermieden werden. Schaue ihm lieber auf die Stirn oder Nase.

Bei wirklich ängstlichen Hunden hilft es auch in die Hocke zu gehen und sich am Besten abgewandt von ihm hinzusetzen und den Blick abzuwenden. So wird der Hund nicht so eingeschüchtert.

An deiner Stelle würde ich mich im Internet einfach mal schlau machen und dich über die Körpersprache der Hunde informieren - das ist sehr sehr wichtig, da Hunde größtenteils über ihre Körperhaltung kommunizieren.

Nicht nur, dass jeder Hund unterschiedlich ist, sondern uns bei der ersten Kontaktaufnahme auch unbekannt ist, unter welchen Bedingungen der Hund bisher gelebt hat. Insofern ist es sehr wichtig, dass man zu Beginn heraus bekommt, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Ganz normal ist es dann, dass Du den Hund an die Leine nimmst, mit ihm gehst und dabei ihn aufforderst, verschiedenen Kommandos zu folgen. Du wirst sehr schnell erfahren, was er schon kann und wie er reagiert. Davon abhängig gilt es dann so schnell wie möglich das Vertrauen des Hundes zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass Übungen des Gehorsams erfolgen, Du Dich dabei durchsetzt und den Hund dann lobst, also die normale. Strafen sind immer schädlich und  fördern nicht das Vertrauen des Tieres. Dies insbesondere, wenn er schon böse Erfahrungen abgespeichert hat. Ich wünsche Dir viel Freude bei Deiner Arbeit. Du wirst von den Tieren ganz sicher reichlich belohnt.

Das Mädel ist 12 Jahre jung - da ist ein Umgang mit den Tieren aus versicherungsrechtlichen Gründen gar nicht erlaubt.

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@dsupper

Natürlich kann sie trotzdem ehrenamtlich helfen ?

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Hallo,

sorry, aber ein Tierheim, in dem zwölfjährige Mädchen ehrenamtlich arbeiten - das gibt es nicht, denn das wäre aus versicherungstechnischen Gründen gar nicht erlaubt.

Und in dem Alter ist es dir auch noch gar nicht erlaubt, überhaupt zu "arbeiten" - und darunter würde auch eine ehrenamtliche Tätigkeit im Tierheim fallen. Denn du dürftest höchstens mal die Zwinger sauber machen oder solche Arbeiten - aber das fällt eben unter "Arbeit" (die nicht erlaubt ist).

Gassi-gehen mit den Hunden ist in deinem Alter absolut Tabu (außer in Begleitung Erwachsener).

ich sagte bald bald bin ich 13 dann darf ich das

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@YlvaZora

Nein, auch mit 13 Jahren darf man das nicht. Das ist eine rein versicherungsrechtliche Sache - zumindest die Arbeit mit den Tieren. Zwinger putzen oder Käfige saubermachen - das mag dann mit 13 erlaubt sein - aber kein eigenverantwortlicher Umgang und Ausgang mit den Hunden.

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doch wir haben das mit der versicherung und den tierheim abgesprochen weil meine eltern auch skeptisch waren aber dann haben wir bei der versicherung gefragt ob das gesetzlich geht mein vater fragte unseren anwalt als er sowieso hin musste det sagte das es geht

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@YlvaZora

Ja, dir fallen sicher noch mehr "Ausreden" ein, aber leider scheinst du gar nicht zu wissen, worüber du überhaupt schreibst.

Es geht hier nicht um eine private Versicherung, die würden ohnehin nicht zahlen, sondern es geht um die gesetzliche Regelung, dass das Tierheim für deine Fehler und die durch dich entstehenden Schäden haften müsste - ebenso für Schäden, die dir passieren.

Da man mit unter 14 Jahren nur sehr beschränkt haftbar zu machen ist, und auch bis man volljährig ist, nur zum Teil, würde sich jede Versicherung des Tierheims weigern, für Schäden aufzukommen.

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